Ergebnisse
Westfälische: Lothar Pongratz unterlag im Diskuswurf-Duell Gerd Sieben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Hermanns   

(Bad Oeynhausen//Krefeld, 15. Mai 2012) Bereits früh in der gerade einmal zwei Wochen jungen/alten Bahnsaison bat der Landesverband Westfalen vergangenen Samstag in Bad Oeynhausen seine Senioren ab M/W 30 zu den offen ausgeschriebenen Einzelmeisterschaften. Da des Sängers Höflichkeit schweigt, sich durch eine 77 Seiten starke Ergebnisliste zu wühlen, beschränken wir uns exemplarisch ganz gezielt auf die Leistungen einiger Lampis-Mitglieder.
Tilman Northoff (*1969) vom TuS Jöllenbeck, der auch am darauf folgenden Tag einen Start bei den „Melsunger Wagner-Festspielen" erwogen hatte, war natürlich in der M 40 mit Kugel (16,56 m) und Diskus (44,56 m) ungefährdet. Beim Ausstoß-Wettbewerb in Melsungen hätte ihm dies Platz sechs und ein Preisgeld von 50 Euro eingebracht.
Jung-Sechziger Lothar Pongratz (*1952) vom LC Paderborn hat die 1-Kilo-Scheibe offenbar noch nicht im Griff und hatte im mit Spannung erwarteten Diskuswurf-Duell mit Gerd Sieben (*1950) vom ASC Dortmund das Nachsehen. Konkret in Metern und Zentimetern: 47,65 zu 48,71 m. Keine neue Erkenntnis, dass die Umstellung vom 1,5er auf den Einer Zeit und noch mehr Geduld erfordert. Überhaupt ist es eigentlich aberwitzig, dass die Frauen durchgängig bis zur W 70 mit 1 Kilo werfen, die Männer dagegen ab M 60 ebenfalls. Da stimmen einfach die Relationen und Proportionen nicht. Offen gestanden habe ich mir bisher dazu herzlich wenig Gedanken gemacht, bis mich eine exzellente Diskuswerferin wie Hella Böker (*1941) von der MT Melsungen Sonntag beim Meeting ihres Klubs auf diesen ausgemachten Schwachsinn aufmerksam machte. Aber der Weg durch die Instanzen würde vermutlich zehn Jahre oder noch mehr dauern, den Senioren länger den 1,5er zuzumuten.
Alle Ergebnisse der Westfalen „Open“ unter diesem Link.

 
DAMM: Ortloff ließ mit dem Diskus 20 Meter und rund 212 Punkte liegen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Hermanns   

(Bamberg/Krefeld, 15. Mai 2012) Ohne es jetzt auf alle 20 Landesverbände abgeklopft zu haben, machten zumindest dem Vernehmen nach die Bayern den Vorreiter beim regionalen Endkampf um die Deutsche Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM). Zehn Teams aus neun Vereinen gaben sich vergangenen Samstag im Fuchsparkstadion in Bamberg ein Stelldichein. Ein ehrgeiziges Ziel hatte sich die M 60 des LAC Quelle Fürth mit ihrem „Playing Captain“ Dieter Krumm (*1952) gesetzt: Die vorjährige Bestleistung der SG Werther/Kirchlinde von 7.724 Punkten sollte nicht gerade pulverisiert, aber wenigstens geknackt werden. Schicken wir es voraus: Vorhaben misslungen. Der „Sündenbock“ war jedoch schnell gefunden. Nach begnadetem Einwerfen und sechs Versuchen jenseits 48 Meter riss bei Georg Ortloff (*1950) im Diskus-Wettkampf komplett der Faden. Ohnehin eher der Rustikaltechniker, brachte er nach zwei ungültigen Versuchen im dritten Durchgang nur ein restlos misslungenes Sicherheitswürfchen von 27,89 m zu Stande. Das sollte es schon gewesen sein. Denn auch der letzte Versuch war ungültig. Und so blieben nicht nur rund 20 Meter, sondern vor allem etwa 212 Punkte liegen. Die zu den erreichten 7.548 Zählern in Gedanken hochgerechnet, hätte es tatsächlich zur Überbietung des erwähnten obigen Resultates gereicht. Doch hätte, wenn und aber zählen nun einmal auch oder gerade im Sport nicht. Dennoch eine gute Vorlage für das westfälische Team und den nicht minder starken Pulheimer SC am kommenden Sonntag beim NRW-Endkampf in Ratingen, bei dem insgesamt 26 Mannschaften an den Start gehen werden. Es müsste indes mit dem Teufel zugehen, wenn sich die Fürther nicht für das DAMM-Finale im September in Essen qualifiziert haben sollten. Entgegen anders lautenden Meldungen liegt die Ruhr-Metropole ebenfalls auf dem Hoheitsgebiet des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein (LVN). Das nur zur besseren Orientierung.
Zurück nach Bamberg: Vor dem Desaster stieß Ortloff veritable 14,58 m Kugel und holte hier zusammen mit Dieter Krumm (12,51 m), der freilich nicht mit sich zufrieden war, die meisten Punkte, 1.449 an der Zahl. Erwähnenswert noch das Double von Martina Greithanner (*1974) von der Startgemeinschaft Mittel-/Unterfranken in der W 35 mit 14,10 m Kugel und 45,47 m Diskus.
Alle Ergebnisse hier.

 
Wagner-Festspiele: Einzigartige Synthese von Sport, Spektakel und Show PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Hermanns   

(Melsungen, 14. Mai 2012) Mit Superlativen sollte tunlichst sehr pfleglich umgegangen werden, damit stets noch ein bisschen Luft nach oben bleibt. Aber es ist beileibe keine Übertreibung, die „Wagner-Festspiele“ der etwas anderen Art in der Synthese von Sport, Spektakel und Show als einzigartig zu bezeichnen. Jedenfalls waren die Athleten von 15 bis 90 Jahren und die vielen Schaulustigen am Rande der Kugelstoß-Anlage gestern im Melsunger Waldstadion bei herrlichen äußeren Bedingungen, eben Muttertagswetter, restlos begeistert. Nicht nur, aber vor allem vom zum vierten Mal ausgetragenen Ausstoß-Wettbewerb um den Dr. Friedrich-Stracke-Pokal, für den sich klassenübergreifend die zwölf besten Kugelstoß-Spezialisten aus der unmittelbar zuvor durchgeführten normalen Konkurrenz qualifizierten.
Obwohl Chef-Organisator Alwin J. Wagner kurzfristig noch mit einigen Hiobsbotschaften konfrontiert wurde, so sagte unter anderem Vorjahressieger Tobias Hepperle vom VfB Stuttgart auf dem letzten Drücker verletzungsbedingt ab, gab es bereits da eine Fülle von persönlichen und deutschen Jahresbestleistungen. Und als Sahnehäubchen obendrauf gar eine Weltjahresbestleistung in der M 50 durch Rückkehrer Kalman Konya (*1961) von der TSG Hoffenheim mit grandiosen 17,86 m (siehe auch News). Die untermauerte der in Stuttgart wirkende und lebende 50-Jährige mit einer ungeheuer stabilen Serie. Nach etwa 17,60 m zum Auftakt, die rechtsseitig knapp neben dem Sektor landeten, legte er in dieser Reihenfolge 17,09,17,70, 17,41, 17,50 und zu guter Letzt jene 17,86 m nach. Damit verblüffte er nicht nur das staunende, meist fachkundige und von Alwin über Lautsprecher stets gut informierte Publikum, sondern auch sich selber. Denn es war sein erster Wettkampf nach nahezu 20-jähriger Abstinenz, den er lediglich mit ein paar speziellen Trainingseinheiten mit der 7,26er vorbereitet hatte und in der Spitze 14,50 m erzielte. Etwa 16 Meter hielt er mit dem leichteren Gerät für machbar. Gehörig, aber sicherlich sehr gerne verschätzt.

Quartett scheiterte gleich zum Auftakt

Dahinter verblassten bei objektiver Bewertung selbst die Klasseleistungen von Artur Hoppe (18,58 m) und Tobias Dahm (18,51 m, beide VfL Sindelfingen) bei den Männern sowie von Patrick Müller (18,34 m) und Henning Prüfer (18,16 m, beide SSC Neubrandenburg) bei der U 18. Es versprach indes allemal Spannung für den Pokalwettbewerb, bei dem es in einem Selektionsverfahren so ganz „nebenbei“ um ein Preisgeld von insgesamt 2.000 Euro ging, bei dem der Sieger mit 500 Euro den dicksten Batzen vereinnahmen durfte. Die Besonderheit daran: Beginnend bei 13,50 m war ein quer im Sektor liegender gerader Balken in maximal zwei Versuchen zu übertreffen, um in die zunächst um 50 Zentimeter gesteigerte nächste Runde (ab 18 m 25 cm) einzuziehen. Wobei die Anfangsweite selbst gewählt werden konnte, ein potenzieller 18-m-Stoßer natürlich später einstieg. Die zusätzliche Kunst war es, möglichst in die Mitte zu stoßen, da außen am Balken 50 Zentimeter mehr zu überwinden waren. Und so scheiterte bereits ein Quartett, darunter Lampis-Rechteinhaber Peter Holthuijsen (*1961) vom TV Erkelenz, an der ersten Hürde. Das ersparte dem Veranstalter das ausgelobte Preisgeld für die Plätze neun und zehn.

Hohes Niveau in Spitze und Breite

Ungeachtet dessen war das Niveau in Spitze und Breite noch nie sie hoch wie diesmal. 14,23 m (Holthuijsen) waren nötig, um überhaupt unter die besten Zwölf zu kommen, Das hat bei früherer Gelegenheit schon für den Sieg gereicht. Gleich vier Athleten übertrafen mit zweimal 18,75 (1. Dahm, 2. Hoppe) und zweimal 18,50 m (3. Prüfer, 4. Müller) den Vorjahresrekord (18,00 m) von Hepperle, den der "Stubenälteste" Konya als Fünfter noch einstellte. Dieses Quintett überbot ausnahmslos das offizielle Ergebnis aus dem bestenlistenreifen Wettbewerb. Als der Balken mittig bei 17,50 m lag, stieß Konya nachgemessene 18,41 m. Damit verfehlte er den bald 21 Jahre alten M-50-Weltrekord (18,45 m) von Klaus Liedtke lediglich um vier Zentimeter. Mehr muss dazu als Gütesiegel nicht gesagt werden. Dennoch ließ der Wahl-Hoffenheimer offen, ob es weitere Ausflüge in den Kugelstoß-Ring geben wird. Wäre sehr schade, falls nicht. Denn als ausgesprochen angenehmer Zeitgenosse wäre er nicht nur sportlich betrachtet eine große Bereicherung für die Werfer-Szene der „ewigen Talente“.

Alwin als "marktschreierischer " Einheizer

Bei einem Fazit dieser einmaligen Veranstaltung gibt es selbstverständlich kein Vorbeikommen an Initiator, Organisator und Moderator Alwin J. Wagner. Der ehemalige Weltklasse-Diskuswerfer verstand es auf launige, originelle Art, die Stimmung beim Publikum und unter den Protagonisten mit Sonderprämien sowie kleinen Wetten anzuheizen. An ihm ist ein Marktschreier des Hamburger Fischmarktes, die mittlerweile auf Tournee gehen, verloren gegangen. Und das ist jetzt, wie könnte es anders sein, ausdrücklich positiv zu verstehen. Wie die Tatsache, dass der 61-jährige Hesse schon ein bisschen „crazy“ sein muss, neun Tage nach einer Bandscheibenoperation stundenlang auf den Beinen zu sein. Alle Achtung vor dem Gesamtkunstwerk. Von seiner und dieser Sorte müsste es ein paar mehr geben.
Tenor derer, die mittendrin und nicht nur dabei waren: „Wir kommen wieder“.    


 
"Zugpferd" Peter Speckens ging trotz grippalem Infekt in den Diskusring PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Hermanns   

(Erkelenz, 02. Mai 2012) Gut Ding will Weile haben. Es braucht seine Zeit, langen Atem und Durchhaltevermögen, eine Veranstaltung zu etablieren. So war das 3. Internationale Lampis-Meeting gestern am hier zu Lande freien „Tag der Arbeit“ bei äußeren Bedingungen wie gemalt (sonnig, 22 Grad im Schatten, windstill) im Willy-Stein-Stadion in Erkelenz mehr ein deutsch-niederländisches Werferfestival weitestgehend unter Lampisianern. Dafür durfte es die Attribute klein, aber fein und Klasse statt Masse in Anspruch nehmen. Trotzdem verhehlen wir nicht, dass wir uns eine größere Resonanz gewünscht hätten. Denn ob 30 Teilnehmer oder 90, die vorzuhaltende Logistik mit dem Stab an der Meldestelle, Gerätekontrolle, drei Kampfgerichten und den vielen helfenden Händen freundlicher Helferinnen beim Catering ist die gleiche. Und nennen wir das Kind beim Namen: Trotz Familienmitgliedern, einiger Ehrenamtlicher und Kleinsponsoren ist mit 210 Euro Startgeld-Einnahmen eine derartige Veranstaltung finanziell nicht zu stemmen. Was einmal mehr auffiel, war die fehlende Solidarität von Vereinen, die selber Werfertage, sogar speziell für Senioren, durchführen, deren Aktive jedoch durch Abwesenheit glänzten. Manche „Oldies“ haben den Aktionsradius einer Riesenschildkröte, kommen über das eigene „Salatbeet“ nicht hinaus. Wer sich angesprochen fühlt, der ist auch gemeint. Noch schöner, er würde Besserung geloben. Denn es wird auch 2013 ein Lampis-Meeting geben. Der Termin ist ganz leicht zu merken: Es wird, wie schon dreimal zuvor, der 01. Mai sein. Nur die Jahreszahl dahinter ändert sich.

Großes Lob aus berufenem Mund

Und es lohnt sich sportlich und von der Geselligkeit, unser Treffen von Werfern für Werfer zu besuchen. Da Eigenlob bekanntlich stinkt, lassen wir einen über jeden Zweifel erhabenen Weltklasse-Athleten zu Wort kommen, der sechs von sieben Kontinenten in Sachen Sport bei seinen inzwischen allein 35 WM-Titelgewinnen kennen lernte. „Diese über Organisation, Herrichtung der Wettkampfanlagen, kompetenten, freundlichen Kampfrichtern und Bewirtung in allen Belangen hervorragende Veranstaltung hätte weit mehr als 30 Teilnehmer verdient gehabt“, macht Peter Speckens (*1935) vom SV Rot-Weiß Schlafhorst in Übach-Palenberg aus seinem Herzen keine Mördergrube. Sei noch angemerkt, dass es sich unser VIP-Mitglied trotz eines grippalen Infektes nicht nehmen ließ, in den Diskusring zu gehen, verblüffte dabei ungeachtet dieses Handikaps sich und alle Beobachter mit 40,08 m gleich im ersten Versuch.

Virtueller Fair-Play-Pokal für Rita Lambertz

Neben den obligatorischen Urkunden, die jedoch aufgrund ihrer grafischen Gestaltung und eines vernünftigen, kartonierten Papiers diesen Namen verdienen, gab es statt ohnehin im Regal nur vor sich herstaubender Pokale für die jeweils drei punktbesten Tagesleistungen bei Männlein wie Weiblein etwas Nützliches zum Anziehen. In dieser Abstufung: Ein Sweatshirt, ein T-Shirt und ein Baseball Cap mit dem Lampis-Logo sowie dem darunter gestickten Vornamen des/der Gewinners/in. Wie unschwer zu erkennen war, kam dies sehr gut an. Wollen wir an dieser Stelle nicht verschweigen, wer demnächst dermaßen gewandet auf dem ein oder anderen Sportplatz so zu sehen sein wird: Peter Speckens mit 1.027 Punkten für 40,08 m Diskus der M 75, der Autor mit 1.011 Punkten für 13,66 m Kugel der M 65 und Ralf Unger mit 1.010 Punkten für 13,65 m Kugel in der gleichen Klasse; Ingrid Kusche mit 913 Punkten für 8,50 m in der W 70, Ulla Esser (beide TV Erkelenz) mit 765 Punkten für 8,18 m in der W 65 und Monique Xhonneux (Aachener TG, W 50) mit 631 Punkten für 9,16 m, alle im Kugelstoßen.
Das ist bei den Mädels allerdings schon die korrigierte Endfassung. Als dazu nach frisch gegrillten Nackensteaks mit Kartoffelsalat und gemischtem Salat bei der Siegerehrung aufgerufen wurde, hatten wir durch die einzige kleine Panne zunächst Rita Lambertz von der LG Stolberg mit 629 Punkten für 8,41 m in der W 55 als Drittplatzierte eingestuft. „Das kann nicht sein“, meinte sie sogleich. „Ulla Esser hat zwei Altersklassen höher nur unwesentlich weniger gestoßen als ich. Die hat garantiert mehr Punkte.“ Hatte sie auch, wie oben zu sehen, rutschte sogar an Monique auf Platz zwei vorbei. Natürlich erhält Rita dennoch ein T-Shirt und von uns obendrein den virtuellen Fair-Play-Pokal für diese sehr sportliche Geste. Das wäre vermutlich sonst nicht aufgefallen.

Starke Leistungen in allen drei Disziplinen

Schlaglichtartig noch, so nicht schon erwähnt, ein paar weitere herausragende Leistungen: Michel Leinders von Unitas Sittard landete in der M 50 mit Kugel (13,71 m) und Diskus (46,06 m) einen Doppelsieg, zwischen zwei Arbeitsvorgängen am Computer warf Chef-Organisator Peter Holthuijsen vom TV Erkelenz als Zweiter hinter seinem Landsmann „mal eben“ 45,97 m Diskus, Jan van Hooft von Swift Roermond erzielte zwei Altersetagen höher trotz abenteuerlicher Technik, aber irrem Armzug formidable 48,02 m, Ralf Unger vom TuS Buir stand ihm in der M 65 mit Saisonbestleistung von 47,44 m nicht viel nach und Jürgen Dannenberg (M 60) von der ASG Elsdorf beförderte den Speer nahezu bar jeder Thermik (windstill) auf 45,34 m.

Weitere Resultate

Senioren: Kugel, M 45: Jeroen Emmerik (Swift Roermond) 8,43 m; M 50: 2. Alfred Ginzkei (LAV Hückelhoven) 9,97 m, 3. Gunther Nonnenbruch (Troisdorfer LG) 9,54 m; M 55: Hans Büscher (ASC Düsseldorf) 11,61 m; M 60: 1. Jan van Hooft 11,02 m, 2. Frans Klep (beide Swift Roermond) 9,91 m, 3. Jürgen Dannenberg (ASG Elsdorf) 9,86 m; M 65: 3. Hans-Josef Weitz (Pulheimer SC) 12,23 m, 4. Jan Titulaer (Swift Roermond) 11,76 m, 5. Jac Janssen (Scopias Venlo) 8,58 m; Lutz Vorbach (SVRW Schlafhorst) o.g.V.; M 70: Reiner Görtz (ASV Süchteln) 10,90 m; M 75: 1. Hermann Willkomm (LAV Hückelhoven) 7,71 m, 2. Hans Borgmann (VSV Grenzland Wegberg) 7,01 m.
Diskus, M 45: Emmerik 28,66 m; M 50: 3. Ginzkei 31,94 m, 4. Nonnenbruch 23,96 m; M 55: 1. Bernd Liebke (ART Düsseldorf) 34,21 m, 2. Büscher 31,23 m; M 60: 2. Klep 34,05 m, 3. Dannenberg 32,00 m; M 65: 2. Vorbach 38,28 m, 3. Weitz 36,59 m, 4. Janssen 36,38 m, 5. Hermanns (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) 35,61 m, 6. Titulaer 33,71 m; M 70: Görtz 30,40 m; M 75: 2. Willkomm 20.16 m, 3. Borgmann 18,06 m.
Speer, M 45: Emmerik 32,05 m; M 50: 1. Ginzkei 36,90 m, 2. Nonnenbruch 33,50 m; M 55: Büscher 34,10 m; M 60: 2. van Hooft 35,40 m, 3. Klep 33,42 m; M 65: Titulaer 35,90 m; M 70: Görtz 38,35 m; M 75: Borgmann 22,98 m.
Seniorinnen: Diskus, W 50: Xhonneux (Aachener TG) 25,24 m; W 55: Lambertz (LG Stolberg) 21,33 m,; W 65: Elke Timm (ST Frechen) 19,40 m; W 70: Kusche (TV Erkelenz) 23,76 m; Speer: W 55: Lambertz 21,08 m; W 65: Timm 22,58 m; W 70: Kusche 26,17 m.

 
Bettina Schardt im Zweikampf mit Kristina Telge zu 41,90 m herausgefordert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Hermanns   
(Alzey/Krefeld, 02. Mai 2012) Warum etwas verschlimmbessern wollen, wenn der Veranstaltungsleiter des Werfertages und der LVR-Meisterschaften im Hammerwurf vergangenen Samstag im Wartbergstadion von Alzey uns einen druckreifen Text liefert.

Von Lutz Caspers

Wir hatten einen tollen Wettkampf mit diesmal „nur“ 94 Athleten, weil zeitgleich die hessischen und baden-württembergischen Rasenkraftsportler bei einem Ländervergleichskampf im Einsatz waren und auch im nahen Saarland ein Werfertag durchgeführt wurde. Es gab dennoch sehr gute Wettbewerbe und starke Leistungen zu sehen. Kristina Telge und Bettina Schardt lieferten sich in der W 40 einen spannenden Zweikampf im Hammerwurf, den Bettina mit 41,90 m zu 41,34 m für sich entschied. Noch stärker ihr Resultat von 45,23 m mit dem Diskus. Ellen Weller konnte in der W 45 meinen technischen Ratschlag beim Hammerwerfen gut umsetzen und erzielte mit 38,49 m eine Weite, die sie seit Jahren nicht mehr geworfen hat. Sie hatte auch ein überragendes Fünfkampfergebnis. Ebenfalls sehr gut die Leistungen von Günther und Erika Fändrich. Günther übertraf in der M 70 die Vorjahresmarke von Hermann Albrecht im Wurf-Fünfkampf. Auch Heinz Janson, der Mann mit der Eisenfaust, hatte einen guten Einstand in die M 75. Das Wetter mit hochsommerlichen 30 Grad war natürlich sehr leistungsfördernd.
Die Ergebnisliste der LVR-Meisterschaften, des Werfertages und des Wurf-Fünfkampfes sind hier abrufbar.
 
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