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Leissl/Poschmann vom ZDF: Die Höchststrafe für gestandene Kugelstoßer |
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Geschrieben von: Axel Hermanns
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(Krefeld, 28. Juli 2010) Keine Bange – wir schwingen nunmehr nicht täglich die imaginäre Keule gegen die Fernsehschaffenden bei der Leichtathletik-EM in Barcelona. Unterstellen wir einfach, dass sie ihr Bestes geben. Inwieweit das freilich immer gut genug ist, mag jede(r) selber entscheiden. Die Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden. Nur noch soviel und gut ist. Heute waren erstmals die Verbalakrobaten Peter Leissl und Wolf-Dieter Poschmann an der öffentlich-rechtlichen Reihe. Gewissermaßen das literarische Duett der ZDF-Sportberichterstattung. Denen reichen keine – nicht immer richtigen – Fakten. Die versuchen sich gegenseitig dabei zu überbieten, die Worte dermaßen zu drechseln, dass der Konsument beim bloßen Zuhören Gewinde in den Gehörgängen bekommt. Nicht von ungefähr sprechen HNO-Ärzte von Ohrenkrankheiten mit sechs (L…) und neun (P…) Buchstaben. Die absolute Höchststrafe war es für gestandene Kugelstoßer und deren Trainer, den beiden anlässlich der Kommentierung des Kugelstoßens innerhalb des Zehnkampfes lauschen zu „müssen“. Leissl verkündete dem verblüfften Fernsehvolk sinngemäß, dass der Zehnkämpfer X aus Y gar nicht die Statur eines Kugelstoßers hätte und dennoch eine respektable Weite von 15 so und so viel erzielt habe. Ach was: Zehnkämpfer sehen also nicht so aus wie Kugelstoßer?! Welch erhellende Erkenntnis. Musste einem dummen Menschen ja endlich mal gesagt werden. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Untertänigsten Dank, großer Massa Leissl! Jetzt warten wir gespannt auf das Kugelstoßen der Männer (Freitag 11.30 Uhr Quali, Samstag 18.30 Uhr Finale) und darauf, ob die starken Jungs nach Reportermeinung (wir wissen es schon) auch alle so aussehen, wie sie gefälligst auszusehen haben. Aber vielleicht ist da die ARD dran. Ob’s besser wird? Zweifel sind angebracht! |
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Ein Fernseh-Auftakt von der EM in Barcelona ganz wie befürchtet |
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Geschrieben von: Axel Hermanns
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(Krefeld, 27. Juli 2010) Ohne jetzt jedes gesprochene Wort, das nun einmal unabänderlich raus ist, wenn es die Lippen passiert hat, auf die Goldwaage legen zu wollen, trat das Befürchtete ein (siehe nächsten Beitrag). Die mit einem Überschuss an mangelnder Sach- und Fachkenntnis ausgestatten Reporter der deutschsprachigen Fernsehsender sonderten so manche Entgleisung und Stilblüte am ersten Tag der Europameisterschaften der Männer/Frauen in Barcelona ab. Dazu gesellte sich hier und da auch eine unüberhörbare Spracharmut. Eine Auslese, die logischerweise, wie es das Wort schon ausdrückt, keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Stephane Franke von Eurosport parlierte beim 20 Kilometer Gehen gefühlte 5 km lang ungerührt von Cera und Epo bei des Dopings verdächtigten oder überführten Russen. Ausgerechnet Franke. Damit meine ich jetzt nicht die Verschwörungstheorie von Dieter „Zahnpasta“ Baumann. Vielmehr geriet der Ex-Langstreckler 1998/99 mit seinem Schützling Damian Kallabis selber unter massiven Dopingverdacht. Und ausgerechnet Eurosport, die jahrelang bei der rollenden Apotheke, auch unter dem Namen Tour de France bekannt, das Thema Doping regelrecht tot geschwiegen und wie der Teufel das Weihwasser gemieden haben. Nun gut - es ist selbstverständlich nicht verboten, schlauer zu werden. Dazu haben sie eine Menge Nachholbedarf auf diesem leidigen Sektor. Ralf „entspannt und locker“ Scholt von der ARD denkt als ehemaliger Hürdensprinter offenbar nur in Sekunden. Wäre nicht so schlimm, wenn er nicht auch so reden würde. Die Russin Abakumova erzielte nach seiner Fassung im zweiten Versuch der Qualifikation 56,15 Sekunden. Gemeint war hier übrigens Speerwurf. Denise Hinrichs ließ er im Kugelstoß-Finale der Frauen befreit aufstoßen. Hallo! Hatte die Gute etwa Sodbrennen? Unangenehm, die ständige Rülpserei. Sein „namenloser“ ARD-Kollege rief bei der nicht in die Gänge kommenden Nadine Kleinert nach dem vierten Durchgang in unser aller Erinnerung, dass sie bei der WM 2009 in Berlin schließlich im letzten Versuch auch noch einen raus gehauen hätte. Wie bitte? Die Tagesbestweite von 20,20 m stieß sie im dritten Versuch. Wozu haben die eigentlich einen eigenen Monitor mit Datenbank, wo selbst die Toilettengänge der Athleten säuberlich registriert und archiviert sind? ARD-Moderator Claus Lufen machte auf der Präsenter-Position völlig zusammenhanglos unverhohlen seine persönliche Abneigung gegen Diskuswerfer Robert Harting, seines Zeichens amtierender Weltmeister, kund. Was hat ihn da bloß geritten? Deplatziert und obendrein ungehörig. Der mit einem Fernsehpreis dekorierte Dampfplauderer Sigi Heinrich von Eurosport kommentierte – wieder einmal – gnadenlos am Bild vorbei. Während die Weißrussin Mikhnevich sich im zweiten Versuch des Kugelstoß-Finales aus dem Niemandsland (17,72 m) mit 19,52 m auf Platz zwei katapultierte, fabulierte der Bajuware über den neuen französischen Sprintstern Lemaitre. Na klar: Das Erste, bei dem man(n)/frau ja immer in der ersten Reihe sitzt, verabschiedete sich pünktlich zur Tagesschau zwischenzeitlich aus Barcelona. Eurosport zeigte unter dessen die 800-m-Vorläufe der Frauen, derweil es im Kugelstoßen um die Medaillen ging. Leider ohne Beteiligung der deutschen Troika Petra Lammert (6.), Kleinert (7.) und Hinrichs (8.). Die der W 35 angehörende Kleinert wollte bloß nicht schon wieder Sechste bei einer EM werden. Vorhaben gelungen. Klingt sarkastisch, ist aber von einem bekennenden Kleinert-Fan nicht so gemeint. Keine wird sich darüber mehr ärgern als Frau Bundeswehr-Oberfeldwebel aus Magdeburg, wenngleich sie via Glotze beim Interview gute Miene zu dem versauten Abend (18,94 m) bei einer Saisonbestleistung von 19,64 m machte. Für Silber reichten 19,53 m, für Bronze 19,39 m. Ein Wettkampf ist halt kein Wunschkonzert. Ich weiß: Drei Euro fürs Phrasenschwein. Gute Nacht allerseits! Nicht nur an die Adresse von ARD und Eurosport. Denn es ist 23:15 Uhr.
Anmerkung der Redaktion: Diesen für Blog gedachten Beitrag stellen wir für unsere nicht dahin gelangenden vielen Gäste zunächst unter News. |
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Fernseh-Erlebnis EM: Immer schön tapfer bleiben! |
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Geschrieben von: Axel Hermanns
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(Krefeld, 27. Juli 2010) Liebe Sportfreunde der gepflegten Leichtathletik, also von Stoß und Wurf, ihr müsst ganz tapfer sein! Ab heute flimmern die Bilder und Kommentare von den Europameisterschaften der Männer und Frauen im Olympiastadion von Barcelona (Spanien) über die Fernsehschirme. Da werden wir wieder mit dem – meist - nicht vorhandenen Fachwissen der Reporter gequält. Ganz grausam die Herren Scholt/ARD, Poschmann/ZDF und Franke/Eurosport, obwohl allesamt ehemalige Leichtathleten. Freilich in artfremden Disziplinen wie Hürdensprint und Langstrecke. Wenigstens nett anzuhören das Frotzel-Duo Sigi Heinrich/Dirk Thiele von Eurosport. Darum immer schön den Daumen auf die Back-Taste, um zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Spartensender hin- und her zu schalten. Besonders geeignet ist dazu der Moment, wo der einfältige Interviewer von ARD oder ZDF in der so genannten Mixed-Zone den noch nach Luft ringenden Athleten die beliebte ultimative Frage stellt (kein Scherz!): Haben Sie sich speziell auf diese Titelkämpfe vorbereitet? Fiktive Antwort des sichtlich und hörbar entrüsteten Kugelstoßers Ralf Bartels (Bild) nach gerade locker als Zweitbester überstandener Qualifikation: „Natürlich nicht! Was denken Sie eigentlich? Schließlich gilt mein Hauptaugenmerk den nächsten Olympischen Spielen, die ja schon in zwei Jahren in London anstehen. Jetzt genehmige ich mir erst mal sieben T-Borne-Steaks und fünf Portionen Pommes rot-weiß. Danach nehme ich ´ne Mütze Schlaf von etwa zwei Stunden. Anschließend mache ich vor dem Finale heute Abend noch eine moderate Krafteinheit. Dazu hat mir mein Trainer Gerald Bergmann ein kleines 25-Tonnen-Programm ausgearbeitet.“ Zum Auftakt wurden wir zur frühen Morgenstunde (Start 8 Uhr) bereits mit dem mega-spannenden 20 Kilometer Gehen verwöhnt. Das ist jene Disziplin, bei der nicht nur Orthopäden vor blankem Entsetzen Hände und Arme über den Kopf zusammen schlagen. Doch es kommen garantiert viel schlimmere Momente: Wenn sie uns während des Diskuswurf-Finales der Männer die siebte Zeitlupen-Wiederholung der letzten 150 Meter im sechsten 800-m-Vorlauf der Frauen zeigen. Also, wie schon eingangs erwähnt, immer schön tapfer bleiben! Denn nur die Harten kommen später in den Garten Eden.
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Peter Speckens und Jürgen Dannenberg voll des Lobes über die EM |
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Geschrieben von: Axel Hermanns
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(Krefeld, 26. Juli 2010) Vorab zum besseren Verständnis: Ein Kommentar, hier der zur Senioren-EM in Ungarn, gibt die Meinung des Verfassers oder der Redaktion wieder, predigt nicht das Evangelium. Eigentlich müßig zu erwähnen, dass jedem die eigene Sicht der Dinge völlig unbenommen bleibt. Außerdem ist es nicht zwingend erforderlich, das beschriebene Ereignis selber erlebt zu haben. Grausames, aber brandaktuelles Beispiel: Heute rauschen die Kommentare zu den verheerenden Geschehnissen bei der Love Parade in Duisburg landauf, landab durch den deutschen Blätterwald, gestern und vorgestern bereits auf allen Fernseh-Kanälen. Die Chronisten, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, waren weder dabei, schon gar nicht mittendrin. Eine weitere Ausschmückung verkneife ich mir jetzt. Peter Speckens (M 75) und Jürgen Dannenberg (M 60) mailten uns, dass sie bei der EM ausnahmslos positive Erfahrungen gemacht hätten. Schön für sie. Deshalb ist es noch lange nicht repräsentativ. Die von uns genannten Fakten sind sowohl bei objektiver wie subjektiver Betrachtung absolut unstreitig. Dass in unserem Kommentar nur drei Personen zitiert wurden, bedeutet nicht, dass zugleich lediglich diese drei Stimmen und Stimmungen eingeholt wurden. Immerhin räumt auch der über jeden Zweifel erhabene untadelige Sportsmann Speckens ein, von vielen Problemen und Beschwerden gehört zu haben. Und zum Abschluss noch ein Hinweis: Für unsere eingeloggten 292 Nutzer steht ein Forum zur Verfügung. Da können sie sich nach Herzenslust austoben, loben und tadeln, ganz wie es ihnen beliebt, sich selber ohne Geschäftsführung und Auftrag zum Kommentator von eigenen Gnaden aufschwingen. Selbstverständlich müssen wir uns aus rechtlichen Gründen gegebenenfalls vorbehalten, beleidigende, verleumderische, verunglimpfende, ehrabschneidende, hetzerische und/oder ketzerische Ausführungen zu löschen. Für alle die sich noch gemüßigt und angesprochen fühlen: Dieses Thema findet allenfalls noch im gerade erwähnten Forum statt. |
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Wim Schoenmaker AV'47 Boskoop plotseling overleden. |
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Geschrieben von: Henk van Bakel
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(Baarlo, 25 juli 2010) Ons heeft het droeve bericht bereikt dat een grote vriend uit de Nederlandse werperswereld is overleden. Wim Schoenmaker is afgelopen donderdag op de golfbaan plotseling niet goed geworden en met spoed overgebracht naar het LUMC maar is daar helaas aan een hartstilstand op 68 jarige leeftijd overleden.
Wim was een trouwe deelnemer bij de Nederlandse Kampioenschappen Werpvijfkamp waar hij zelfs dit jaar nog een bronzen medaille behaalde.
We hebben verder geen berichten over crematie of begrafenis van Wim. Wel hebben we een adres van de familie om eventueel de condoleances over te brengen. Fam Schoemaker, Dr Hamburgerlaan 41, 2771 JR Boskoop.
We wensen de familie veel sterkte toe bij het verlies van Wim. |
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