3117 Athleten aus 44 Nationen bei der Senioren-EM in Ungarn PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Hermanns   

(Nyiregyhaza/Krefeld, 13. Juli 2010) Ganz weit draußen in der Puszta, 270 Kilometer östlich der Landeshauptstadt Budapest, gewissermaßen im Vier-Länder-Eck Ungarn, Slowakei, Ukraine und Rumänien, finden in dem oben genannten Ort mit dem Zungenbrecher-Namen, zumindest für ausgewachsene Mitteleuropäer, vom 15. bis 24. Juli die 17. Senioren-Europameisterschaften statt. 3117 „ewige Talente“ ab den Altersklassen M/W 35 geben sich bei den zehntägigen kontinentalen Titelkämpfen ein Stelldichein. Dabei stellt „Good old Germany“ mit 528 Teilnehmern vor Gastgeber Ungarn (317) und Großbritannien (275) einmal mehr das größte, vermutlich auch das medaillenträchtigste Kontingent. Ohne jetzt Ross und Reiter zu nennen, befinden sich natürlich auch Lampisianer verschiedener Nationalitäten unter den mehr oder weniger aussichtsreichen Bewerbern in den vier klassischen Wurfdisziplinen Kugel, Diskus, Speer, Hammer sowie im amerikanischen Gewichtwurf und dem Werfer-Fünfkampf. Stellvertretend sei hier nur der weltweit erfolgreichste aktive Werfer, Peter Speckens (Bild) aus Übach-Palenberg, genannt. Trotz seines Handicaps mit Sehnenrissen in Schulter und Bizeps des rechten Wurfarmes dürfte der 27-fache Europameister und 30-malige Weltmeister der Senioren hier oder da noch für Edelmetall bei der M 75 gut sein.
Ansonsten folgen wir ausnahmsweise einmal der britischen Devise, die da "abwarten und Tee trinken" heißt. Beinahe müßig zu erwähnen, dass Lampis so zeitnah berichtet, wie es die elektronische Ergebnis-Übermittlung des Veranstalters zulässt. Auch da gilt der Spruch abwarten… Na, ihr wisst schon!