DLV (re)agierte einmal mehr auf den internetten Zuruf von Lampis

(Darmstadt/Krefeld, 25. April 2018) Glasklar, es ist unseren Stammbesuchern oder jenen, die sich mit Anfragen, Sorgen, Beschwerden und Kümmernissen direkt an ihn wenden bis zum Überdruss bekannt, dass die Mühlen beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in Darmstadt auf der Alsfelder Straße (böse Zungen haben da längst Alzheimer Straße draus gemacht) gaaanz langsam bis überhaupt nicht mahlen. Ausnahmen bestätigten wie immer die Regel, wenngleich es auch diesmal nicht nach dem Motto „Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger“ ging.

Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung

Aber wir dürfen mit unverhohlener Häme feststellen, dass LAMPIS einmal mehr als Leit- und Leidmedium für den DLV fungierte. Wie wir in unserem Beitrag „Schlamperte Arbeit von Margit Jungmann und der DLV-Geschäftsstelle“ vom 19.April schlankweg behauptet haben
, (re)agierte der Verband auf unseren internetten Zuruf hin. Die Seite 1 des erwähnten Info-Briefes  ist mit Datum vom 23.April 2018 ausgetauscht worden, enthält nunmehr im Kasten  der Fußleiste das seit November 2017 installierte Präsidium und nicht mehr die vorherige Führungscrew.
Auch diesmal werden wir für unsere Tätigkeit als Erfüllungsgehilfe auf ein simples Danke vergeblich warten. Erwarten wir auch nicht. Der Umstand als solche war es uns wert genug. Fortsetzung folgt. Der nächste Lapsus kommt garantiert!

Ausschreibung für DAMM-Finals ist auf der DLV-Netzseite online

(Darmstadt/Baunatal/Krefeld, 24. April 2018) Für das modisch aufgepeppt Team-DM geheißene Finale um die gute alte Deutsche Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM) am 22.September 2018 im Parkstadion in Baunatal (Hessen) sind Stand 20.April 2018 die Ausschreibungsbestimmungen auf der DLV-Seite im Netz. Ungeachtet gelegentlich falscher Rechtschreibung sowie einiger sachlich, fachlicher Fehler, die DAMM-Experte Dieter Krumm vom LAC Quelle Fürth entdeckt und an die BAS-Vorsitzende Margit Jungmann gemailt hat, ist nach Irritationen in 2017 eine diesmal klipp und klar definierte, unmissverständliche Feinheit zu beachten: Für Landesfinals und/oder Vorkämpfe gelten die gleichen Kriterien von maximal drei Teilnehmern pro Disziplin (die zwei Besten werden gewertet) und zwei Staffeln (die Schnellere gelangt in die Wertung). Davon ist nach oben hin in eigener Großzügigkeit speziell im Vorjahr von einigen Landesverbänden abgewichen worden, was teilweise zu Disqualifikationen geführt hat (wir berichteten).
Der Meldeschluss für die Finalteilnahme der maximal sechs besten Teams ist am 09.September 2018 beim jeweils eigenen Landesverband, der Schlusstermin für die Rangliste und das daraus resultierende etwaige Qualifikationsergebnis ist der 01.Juli 2018, tags darauf hat die Meldung beim DLV zu erfolgen. – Alle Details unter diesem Link.

Wolfgang Ritte sprang gestern seinen 45. Stabhochsprung-Weltrekord!

(Wipperfürth/Krefeld, 22. April 2018) Es geht schon wieder los, das darf doch wohl nicht wahr sein... Gleich in seinem ersten saisonalen Freiluft-Wettkampf verbesserte Wolfgang Ritte (*07.01.1953) vom SC Bayer 05 Uerdingen gestern auf seiner absoluten Lieblingsanlage ohne Hallendach in Wipperfürth im Bergischen Land den Weltrekord der M65. Klassenübergreifend bei den Senioren die Nummer 45 Halle und Stadion zusammen gerechnet. Dabei ging der 65-jährige Überflieger wieder scheibchenweise nach der Salamitaktik vor. Die bisherige globale Bestmarke (3,89m) des US-Amerikaners John Altendorf vom 13.Augut 2011 steigerte der in Moers wohnhafte Wahl-Uerdinger um die kleinstmögliche Differenz von einem Zentimeter auf 3,90 Meter.
Insider werden jetzt vermutlich stutzig, und auch das wird schon wieder losgehen. Denn WMA-Statistikerin Sandy „Puschkin“ Pashkin aus Eugene (Oregon/USA) mag es gar nicht, wenn sie einen Landsmann zugunsten ausgerechnet eines Europäers und da noch obendrein aus „Good old Germany“ entfernen muss. Das kann schon mal gut und gerne neun Monate dauern. Die leidvolle Erfahrung musste auch bereits Ritte bei seinem Zehnkampf-Weltrekord der M60 von Mai 2014 vom Stendaler Hanse-Cup machen. Vermutlich ist er schon bei seinem anvisierten Ziel als erster „Stabi“ der M65 die vier Meter zu überspringen angelangt, ehe die Dame aus Trump-Land überhaupt diese 3,90m registriert haben wird.

"Alt zu werden ist nicht allein eine Gnade, sondern auch ein Verdienst"

(Düsseldorf/Krefeld, 23. April 2018) Alt zu werden ist schön, alt zu sein indes nicht immer. Neben genetischen Voraussetzungen hat es jede/r auch stets in der Hand oder richtiger: im Mund, dass die Gesundheit möglichst lange auf hohem Niveau erhalten bleibt. „Alt zu werden ist nicht allein eine Gnade, sondern auch ein Verdienst“, hatte einmal Wurf-Allrounder und Senior-Vater Philipp Frech aus Pulheim im Gespräch mit LAMPIS gesagt. Er musste es wissen. Denn der Grandseigneur von Stoß/Wurf und tolle Mensch ist erst im stolzen Alter von 96 erfüllten Lebensjahren im Februar des Vorjahres in einer Senioren-Residenz in seiner Geburtsstadt Köln am Vater Rhein friedlich für immer eingeschlafen. Sein passendes Credo zur oben erwähnten These: Gesund leben und ernähren, gepaart mit jede Menge Bewegung. Bei ihm gehörte außer der Kür seiner geliebten Leichtathletik eine 15-minütige Gymnastik noch vor dem Frühstück zum täglichen (!) Pflichtprogramm.

Der Mensch ist was er isst –  leider oft zu viel und zu fett

Der Mensch ist was er isst. Und das ist häufig zu viel und zu fett. Ein Gesundheitsbericht des angesehenen Robert-Koch-Instituts in Berlin zeigt auf, dass der Anteil der Personen mit Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) stark zunimmt. Bei Frauen besonders in der Altersgruppe von 65 bis 79 Jahre, bei den Männern schon bei 45 bis 64 Jahre. Das geht sehr oft einher mit den „Zivilisationskrankheiten“ Diabetes Mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Problemen und Beschwerden am Skelettapparat. Dagegen hilft vor allem Bewegung in einer Kombination mit Kraft- und Gleichgewichtsübungen. Und nicht zuletzt eine ausgewogene, vielseitige, abwechslungsreiche Ernährung, das Meiden von Fertigprodukten, Fast Food und zu viel Zucker. Das Essen sollte langsam und ausreichend gekaut genossen werden, damit der Magen noch ein Signal abgeben kann, dass sich ein Sättigungsgrad eingestellt hat. Daneben enorm wichtig, mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken.
Die Fakten zu diesem Report wurden der Zeitungsbeilage „Generation 50plus“ und dem Aufmacher „Richtig essen und fit bleiben“ entnommen.
Redaktioneller Hinweis auf einen aktuellen Beitrag in unserem Schaufenster Flurfunk.

Margaritha Dähler-Stettler im Blickpunkt der Boulevard-Zeitung "Blick"

(Bern/Krefeld, 22. April 2018) Mit einer Mischung aus Bewunderung, Anerkennung und Neid schauen viele von uns über den „Zaun“ der 347 Kilometer langen gemeinsamen Landesgrenze in die neutrale Schweiz. Eine der vermeintlich letzten Wohlfühloasen in Europa mit 8,4 Millionen Einwohnern. Die Eidgenossen sind nicht in der EU, sie haben mit dem Franken ihre eigene, knallharte Währung, ein sagenumwobenes Bank- und Finanzwesen, dem Sitz des Weltfußball-Verbandes FIFA (allerdings ist das keine Empfehlung mehr), bei wichtigen, elementaren Dingen kommt der Bürger buchstäblich mittels Volksentscheid höchst selbst zu Wort, Natur, Landschaft, viele Städte, Städtchen und Gemeinden sind traumhaft schön und nicht zuletzt ist die Lebensqualität vergleichsweise überdurchschnittlich hoch. Nach einer ständig fortgeführten Studie der Beratungsgesellschaft Mercer haben es in diesem Punkt im weltweiten „Ranking“ mit Zürich (Platz 2), Genf (8) und Basel (10) gleich drei schweizerische Städte hinter dem seit neun Jahren führenden Dauerspitzenreiter Wien aus Österreich aktuell unter die „Top Ten“ geschafft. Wer durch Geburt oder als „Zugewandeter“ durch viele glückliche Umstände und dem Überwinden zahlreicher Hürden (leichter besteigt man die berühmt-berüchtigte Eiger Nordwand) zu einem Schweizer Pass gekommen ist, der gibt ihn nieder wieder her. Allenfalls zieht er eine zweite Staatsbürgerschaft in Erwägung, so er mittlerweile im Ausland seinen Lebensmittelpunkt haben sollte.

Unglaublich, aber wahr: Jeder dritte Bürger der Wohlfühloase ist einsam

Aber, und wer hätte das bei all dem gedacht und für möglich gehalten, jeder dritte Schweizer ist einsam, besonders gefährdet seien allein lebende Senioren/innen. Das berichtet die in Zürich erscheinende deutschsprachige Boulevard-Zeitung „Blick“, die mit einer verkauften Auflage von 135.000 täglich fast eine halbe Million Leser erreicht. Hinzu kommen die schwer zu erfassenden Besucher der Online-Version. Wie vielleicht einige aufgrund dieses Beitrages unserer überschaubaren Schar von etwa 1.500 Stamm- und Gelegenheitsgästen pro Tag.
Schließlich hat diese Botschaft einen Hintergrund und direkten Bezug zur Senioren-Leichtathletik. Denn die Macher von „Blick“ nennen in einer großen Story mit Bild und Video ein positives Gegenbeispiel: Die 70-jährige Margaritha Dähler-Stettler (*1947), eine erfolgreiche Masters-Sportlerin aus Bern. Die ausgesprochen vielseitige mehrfache Senioren-Weltmeisterin gewann zuletzt bei der Hallen-EM mit Winterwurf im spanischen Madrid zwei Titel (60 Meter Hürden, Dreisprung) und drei Silbermedaillen (Hoch, Fünfkampf, Hammer).
Wer mehr über sie wissen möchte, der folge dem blau eingefärbten Link zum erwähnten Artikel.