Eine wilde Realsatire um die Abschaltung der Hermes'schen Netzseite

(Jülich/Krefeld, 04. Oktober 2016) Schön, dass wir uns nicht den Kopf anderer Leute zerbrechen müssen. Schon gar nicht den von Senioren(miss)versteher Alfred Hermes aus der einstigen Reaktorstadt Jülich. Womit wir keine latente Strahlengefahr implizieren wollen. Es war allerdings schon ein bisschen verstrahlt, was sich in den letzten Tagen um die von ihm betriebene Netzseite rankte. Kurios, eher schon dubios! Beim Aufruf der Adresse erschien der Hinweis, dass diese Seite nicht gefunden wurde (wir berichteten). Nun lässt sich in unserer gläsernen Welt ja leider Gott sei Dank alles und jedes genauer ermitteln. Die entsprechende Recherche unter denic.de ergab zunächst, dass dieser Domain-Name zum 01.Oktober 2016 gelöscht worden sei und nach einer Karenzzeit wieder zur Verfügung stünde. Später hieß es dann, die Adresse existiere bereits.
Tiefere Bohrungen förderten  zu Tage, dass die Domain von einer Firma Vit Vrba in Brno (Tschechien) übernommen wurde. Als Administrativer Ansprechpartner fungiere ein Joeri Borstlap aus Berlin.
Das alles mutet wie eine von uns erfundene Räubergeschichte an, ist aber die nackte Realsatire, durch vier Bildschirmfotos von den Vorgängen belegt und zudem noch an verschiedene unserer Gastautoren gemailt worden, die wir quasi zu Mitwissern machten.
Aus eigener Erfahrung ist mir bekannt, dass bei einem Wechsel des Rechteinhabers ohne Einhaltung einer Karenzzeit ein Übergabe-/Übernahmevertrag zu schließen und an den „Webhoster“, der praktisch die Internetseite auf seinem leistungsstarken Server parkt und für eine interessierte breitere Öffentlichkeit zugänglich macht, weiterzuleiten ist.
Seit gestern Abend ist die Netzseite von Hermes jedoch wieder in alter Form erreichbar. Er stellte es in ein paar dürren Zeilen als Fehler dar, der inzwischen behoben und auf den er erst durch Mails von Besuchern aufmerksam geworden sei. Das ist halt der Fluch der bösen Tat, wenn man sich selber einen nachrichtenfreien Sonntag, in dem Falle auch Samstag, verordnet.
Seltsam bleibt es allemal. Eben kurios und dubios.