Rolls Royce unter den Senioren-Hallensportfesten erlebt die 28. Auflage!

(Fürth/Krefeld, 31. Januar 2017) Nun sollte mit Superlativen ja gemeinhin vorsichtig umgegangen werden. Sonst könnten einem die Wortschöpfungen für etwa erforderliche Steigerungen irgendwann ausgehen. Aber es ist beileibe keine schamlose Übertreibung, dass Senioren-Hallensportfest vom LAC Quelle Fürth in seiner Art als den Rolls Royce auf heimischem Boden zu adeln. Diese traditionsgeladene Veranstaltung erlebt kommenden Samstag ihre 28.Auflage! Fast alles was Rang und Namen in der bundesdeutschen Senioren-Szene hat(te), gab sich hier im Laufe dieser langen Zeit schon ein Stelldichein (wer war immer mittendrin?). Dabei purzelte so manche Bestmarke bis zum Weltrekord aufwärts. Und auch diesmal darf die heikle Prognose gewagt werden, dass zumindest der eine oder andere deutsche Rekord in der ein wenig dünneren Luft der vereinseigenen Arena am Finkenschlag liegt.
Nach der Startzusage der über alle weiblichen Altersklassen hinweg schnellsten Sprinterin über 60m und 100m im Jahr 2016, Heike Martin (*1972) vom LAC Erdgas Chemnitz, wird auf dem „blauen Wunder“ (so seit der Sanierung wegen der blauen Farbe des Kunststoffbelages genannt) um 11.20 Uhr ein zusätzlicher 60-m-Lauf unter dem Motto „Renne für den Rekord“ eingeschoben. Heike lief vor knapp zwei Jahren mit  7,84 Sekunden bei der Senioren-EM im polnischen Torun in der W40 deutschen Hallen-Rekord. Im Vorjahr war sie mit 7,98 sec. die Ranglistenerste im DLV. Nunmehr gibt sie ihr Debüt in der W45. Da wiederum stehen seit der WM 2004 in Sindelfingen 7,97 sec. von Anke Moritz (*1959) vom ABC Ludwigshafen zu Buche. Ein Selbstläufer mit vorheriger Garantie ist ergo nicht zu erwarten, muss in dem Mosaik schon alles zusammenpassen. Lediglich 70 Minuten später eröffnet sich für den Fall des Falles im normal angesetzten Lauf innerhalb des aktuellen Zeitplans indes eine weitere Chance. Doppelt genäht hält ja bekanntlich besser.
Doch nicht nur auf den 60 Metern wird es Rekordversuche geben. Auch über 400 Meter und in weiteren Disziplinen haben sich die Aktiven dem Vernehmen nach einiges vorgenommen. Da jedoch Bestleistungen jedweder Art streng genommen nicht plan- und vorhersehbar sind, bleibt noch Raum für Überraschungen. „Schaun mer mal“, würde „Kaiser“ Franz Beckenbauer jetzt sagen, der freilich schon länger öffentlich nichts mehr gesagt hat.
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