Froböse: Power durch Pause, Stress stoppen, abschalten und neu starten

(Köln/Krefeld, 09. April 2017) Es ist von uns schon in verschiedenen Artikeln immer wieder thematisiert worden – die Kunst der Pause. Dies gilt insbesondere für Aktive im fortgeschrittenen Leistungssportalter. Gerade Senioren/innen, die vom Berufsleben in den seligen (Un-)Ruhestand wechseln, neigen dazu das Mehr an Freizeit für ihren geliebten Sport zu nutzen und als vom Rentenversicherungsträger gesponserter Amateur nun wie ein Profi trainieren zu wollen. Ein Spruch aus Volkes Mund warnt schon mit „Blinder Eifer schadet nur“ davor. Doch ehe ich hier neben eigenen leidvollen Erfahrungen noch weiteres Halb- und Pseudowissen verbreite, weise ich doch lieber auf ein neues Werk von Sport- und Ernährungswissenschaftler Prof.Dr.Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln hin, den unsere Stammbesucher auch von bislang 87 Beiträgen als unseren gelegentlichen Gastautoren aus der Serie Sportsch(l)au" kennen und sicherlich schätzen.
Der Buchtitel lautet „Power durch Pause“. Dazu die Anreißmeldung aus dem Inhalt:
„Ein Leben ohne Pause gilt vielen als völlig normal. Die beruflichen Anforderungen steigen – die Arbeit wird zum Marathonlauf. Feierabend und Wochenende werden ebenfalls prall mit Programm gefüllt. Doch Achtung: Ohne Pausen werden wir krank.
Das Buch zeigt, was wir von Profis wie Spitzensportlern lernen können. Ihnen dienen Pausen zur Erholung und zur Leistungsförderung. Ein Schlüsselwort dabei ist die Superkompensation: Bei richtigem Pause-Machen werden die Energiespeicher nicht nur wieder auf ihr vorheriges Niveau gebracht, sondern durch das Setzen gezielter Anreize kann sogar ein Energiezuwachs darüber hinaus erfolgen.
Im großen Praxisteil dieses Ratgebers wird gezeigt, wie man in vier komplexen Phasen – im Tagesverlauf, nach getaner Arbeit, am Wochenende sowie im Urlaub, auf Reisen – den Schalter zunächst auf Pause und dann erfolgreich wieder auf Power umlegen kann. Denn um die Heilkraft von Pausen richtig zu nutzen, braucht es geeignete aktive und passive Maßnahmen.“