Sprinter und Viertelmeiler Karl-Heinz Buß wird heute 80 Jahre

(Dormagen-Hackenbroich/Krefeld, 19. Juli 2017) Dieser Spruch ist nicht neu, gilt gewissermaßen in Dauerschleife: „Kinder, wie die Zeit vergeht.“ Obwohl die Uhr weiterhin Tag und Nacht zweimal rund läuft, scheint sie bei sehr erwachsenen Menschen besonders schnell zu ticken. Dabei haben sie doch als Rentner oder Pensionäre vermeintlich „mehr Zeit“ zur Verfügung. Aber: Wer rastet, der rostet. Das könnte ein Leitspruch von Karl-Heinz Buß (*19.07.1937) vom TSV Bayer Dormagen in der der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen sein. Denn der Sprinter und Viertelmeiler vollendet, wie es das Geburtsdatum bereits unschwer vermittelt, heute sein 80. Lebensjahr.
Als langjähriger „Spiritus Rector“ der verschiedenen Altersklassen-Mannschaften (DAMM) ist der gebürtige Oldenburger der etwas fortgeschrittenen Generation über die Werfer-Szene hinaus bundesweit bekannt wie ein bunter Hund. Als ehemaligem Berufssoldaten (Hauptmann a.D.) ist ihm organisieren und delegieren sehr vertraut. Der Job als „Playing Captain“ war ihm buchstäblich auf den Leib geschrieben. Dabei ist es eine „Schweinearbeit“ und leichter einen Sack Flöhe zu hüten, als ein Häuflein gestandener, mitten im Leben stehender Mannsbilder zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort zu versammeln, um sinnbildlich an einem Strang zu ziehen.
Obschon er in jeglicher Beziehung sehr bewusst lebt, dazu in seiner wesentlich jüngeren Ehefrau Gerta eine promovierte Ernährungswissenschaftlerin an seiner Seite hat, blieb auch er vor heftigen gesundheitlichen Einschlägen nicht verschont, drohte durch die heimtückischste aller Krankheiten seine Stimme zu verlieren. Doch nicht zuletzt dank seines geliebten Sports hat er neben vielen Siegen als Solist und Staffelläufer auf der Kunststoffbahn auch diesen (Wett-)Kampf für sich entschieden. Übrigens: Wie an jedem x-beliebigen Mittwoch tummelte er sich heute Vormittag erst einmal beim Training der Senioren-Gruppe im Bayer-Sportpark Höhenberg in Dormagen. Vorsorglich bunkerte er ein paar Flaschen Perlwein im Gepäck.
Bleibt noch von dieser Stelle in Geschäftsführung ohne Auftrag im Namen vieler Sportkameraden, aber auch ganz persönlich: Herzlichen Glückwunsch zum Jubelfest und einen zauberhaften Tag!, lieber Karl-Heinz.