Felix Mohr aufgrund heikler Lage nach dringender OP zurück im Leben

(Radolfzell/Krefeld, 25. Oktober 2017) Manch eine/r aus der regelmäßig Wettkämpfe betreibenden großen Werfer-Familie wird sich höchstwahrscheinlich gefragt haben, weshalb in dieser nun sehr bald abgelaufenen Saison nirgendwo Felix Mohr (*1943) von der LG Radolfzell auftauchte. Schließlich hat der 74-Jährige bis hinauf zu Senioren-Weltmeisterschaften (Stadion) mit Kugel und Diskus alle erdenklichen Titel-Weihen erlebt. Da wir beide außer einer gesunden sportlichen Rivalität – im Vorjahr bei der Senioren-DM in Leinefelde-Worbis entschied beim Kugelstoßen der M70 mit 13,61 zu 13,60m ein winziger Zentimeter zu seinen Gunsten – seit Jahrzehnten ein sehr kameradschaftliches Verhältnis miteinander pflegen, hatte er mich frühzeitig über seinen stark angegriffenen Gesundheitszustand informiert. Er wollte es damals jedoch nicht an die etwas größere Glocke gehängt wissen, schon gar nicht in die (a-)sozialen Medien hinausposaunen.

Noch Glück im Unglück gehabt

Felix, der von der Bedeutung seines Vornamens angeblich dauerhaft „Glückliche“, musste sich Ende April dieses Jahres aufgrund der heiklen Lage einer dringenden Operation in einer Spezialklinik in Singen unterziehen. Dem schloss sich eine mehrwöchige Reha und darüber hinaus weiterreichende Therapie an. Mittlerweile kann Entwarnung gegeben werden. Der Bodensee-Anwohner ist ins „ganz normale Leben“ zurückgekehrt. Dies sei bereits am seidenen Faden gehangen. „Da habe ich regelrecht Glück im Unglück gehabt“, lässt er wissen. Also doch Felix, der Glückliche, der bis vorgestern zum Urlaub an der Amalfiküste in „Bella Italia“ war. Dabei stiefelte er am unteren Ende des Stiefels sogar den gerade ruhenden Vesuv hoch. Das kräftemäßig prima und schadlos überstanden, wird er nunmehr mit leichtem Aufbautraining beginnen, hat schon für den Winter 2018 (er bestreitet wie stets zuvor keine Hallensaison) seinen obligatorischen Ski-Urlaub in Nauders (Tirol/A) gebucht.

Bei der Senioren-DM 2018 – dann in der M75 – wieder dabei

Auf höchster nationaler Ebene wird der weißhäutige Mohr, der seine Schuldigkeit längst noch nicht getan hat, bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften vom 29. Juni bis 01.Juli 2018 in Mönchengladbach als Premiere in der M75 wieder in den verschieden großen Ringen aufschlagen.
Die potenziellen Kontrahenten sind gut beraten, sich bestens vorzubereiten. Schön für mich als 1944iger Spätlese, dass ich (noch) nicht dazugehöre.