Mit einer stimmungsvollen Gala ehrte Österreich seine Top-Leichtathleten

(Wien/Krefeld, 26. Februar 2019) Schnelligkeit ist keine Hexerei! Obwohl die Berichterstatter in Text und Bild zumindest bis nach der Verleihung anwesend sein mussten, ist vom Austrian Athletics Award gestern Abend bis in die frühe Nacht im edlen Wiener Grand Hotel bereits ein Beitrag mit Stimmen der sechs Preisträger auf der ÖLV-Seite online. Felix Austria! Glückliches Österreich!
Doch nicht nur deshalb. Das Statement von der nicht nur auf der Kunststoffpiste flotten Masters-Siegerin Marianne Maier (W75) kann sich der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) als ständiges Mahnmal und Anschauungsunterricht getrost hinter den Spiegel der Mitarbeiter-Toilette der Geschäftsstelle auf der Alzheimer, pardon: Alsfelder Straße, in Darmstadt hängen.
Der O-Ton der ,Maierin‘ aus Höchst in Vorarlberg: „Ich bin glücklich über diese Ehrung. Vor allem freut es mich, dass die Masters einen Stellenwert in der heimischen Leichtathletik haben. Der größte Teil der Masters-Athleten haben ja auch eine Funktion als Trainer oder Funktionäre in den Sportvereinen und verbringen viele Stunden zugunsten der Athleten und des Sports. Obwohl es für mich eine Reise von einem Ende zum anderen in Österreich ist, freue ich mich riesig auf die Feier in Wien.“
Gottfried Gassenbauer (M60) aus Wien sprach bei seinem Heimspiel von „einer Belohnung der Belohnungen, die ich mir selber seit nunmehr 46 Jahre währendem Training fünf- bis sechsmal wöchentlich selber mache“.
Mehr zur stimmungsvollen Gala, die man erlebt haben muss, um es greif- und nachvollziehbar werden zu lassen, unter folgenden Verlinkungen: ÖLV und facebook.
Gleich mal als Vorwarnung: Da der DLV dem schon keine besondere Bedeutung beimisst, wird LAMPIS von der lieblosen Ehrung der Deutschen Senioren-Leichtathleten des Jahres 2018 im Rahmen der Hallen-DM in Halle/Saale keinen Finger krümmen!