Wenn es den Anlass überhaupt noch braucht: Heute ist Weltfahrradtag

(Krefeld, Europa und die Welt, 03. Juni 2020) Selten zuvor hatte er eine dermaßen große Bedeutung wie in der  (noch) unabsehbar anhaltenden Phase der weltweiten Corona-Apokalypse. Denn mit alljährlichem Wiederholungcharakter ist am heutigen 03.Juni der Europäische Tag des Fahrrads und noch dazu der Weltfahrradtag. Eine ohnehin seit Jahren boomende Branche ist womöglich als eine der ganz wenigen momentan nicht auf irgendwelche staatliche Unterstützung oder Anschubhilfen angewiesen, droht ihr demzufolge auch nicht als letzte Konsequenz die Insolvenz.
Denn viele Menschen haben in den etlichen Wochen, wo organisierte Bewegung in Sportvereinen und Fitnessstudios untersagt war, den guten alten Drahtesel als Sportgerät wiederentdeckt. Sei es für Ambitioniertere das Rennrad oder Mountainbike, für schlichter Strukturierte das Trekking-, Holland- und normale Tourenrad. Nicht jede/r konnte da beliebig auf ein vernünftiges Fortbewegungsmittel aus dem eigenen Fundus zurückgreifen. Insbesondere nicht für Ausflüge im gesamten Familienverbund.

Fahrradfahren ist Balsam für Körper, Geist und Seele

Natürlich mussten die Händler im März und April ihre Läden auch erst einmal dicht machen. Doch seit sie wieder geöffnet haben, werden sie buchstäblich überrannt und ihnen die Räder aller Couleur aus den Händen gerissen. Glücklicherweise musste ich mich da nicht anstellen, bin seit je her bestens aufgestellt, habe in meinem hauseigenen Fuhrpark im Keller für quasi alle Fälle ein Rennrad, Trekkingrad, Hollandrad, Klapprad und seit Mai vorigen Jahres, seit ich denn nach meiner Bypass-Operation im Oktober 2018 wieder aufs bewegliche Rad steigen darf, ein E-Bike. Herz, Kreislauf und Ausdauer wollen schließlich gestärkt werden. Und ich bin weder der Jogger, Walker oder große Wanderer vor dem Herrn.
Ausgiebige Bewegung ist gerade in Zeiten wie diesen - nicht nur - für mich als Person der Risikogruppe M75 plus Vorerkrankung zur Stärkung des Immunsystems nun einmal unerlässlich. Nahezu tägliche Radtouren am tellerflachen Niederrhein von 30 bis 45 Kilometer im flotten Tempo durch Feld und Flur auf Nebenstrecken und/oder asphaltierten Wirtschaftswegen sind bei derzeit blühenden Landschaften nicht allein Balsam für den Körper, sondern obendrein für Geist und Seele.

Achtung: Produkt- und Schleichwerbung unter Werfern

So nicht schon geschehen, einfach mal ausprobieren. Doch Vorsicht vor Risiken und Nebenwirkungen, kann nämlich süchtig machen. Es muss nicht zwingend der Niederrhein sein. Das könnte zudem umständlich werden. Und noch ein bisschen Produkt- und Schleichwerbung unter uns Werfern. Wer sich was ganz Gutes tun will, der kann sich bei Diskuswerfer Hubert Berger aus Lagerlechfeld in Bayern sein Radl gewissermaßen maßschneidern lassen. Dort unterhält der zweifache Senioren-Weltmeister (jetzt M65) eine kleine, feine Fahrrad-Manufaktur, erreichbar auch online im Internet unter verlinkter Adresse.