Internationaler Tag des Ehrenamtes fällt auf den heutigen 2. Advent

(Rund um die Welt/Krefeld,  05. Dezember 2021) Es kommt in dieser Trilogie nur alle Jubeljahre vor, dass auf das heutige Datum der Internationale Tag des Ehrenamtes, der 2.Advent und mein persönliches Wiegenfest, auch Geburtstag genannt, zusammen treffen. Zuletzt 2010. Was 1944 war, habe ich nicht recherchiert. Wenngleich keinen Kriegs-, jedoch mit dieser vermaledeiten Corona-Apokalypse einen absoluten Ausnahmezustand haben wir indes schon. Wiewohl es keine Alternative zu Optimismus gibt, zur Impfung außer Intensivstation ebenfalls nicht, kann einem fröhlich-ausgelassenes feiern vergehen.
Eigentlich wollte ich die Schnapszahl 77 mit Verwandten, Freunden, sehr guten Sportkameraden und ihren Herzdamen gebührend begießen. Das Eingangswort sagt es bereits: Fehlanzeige! Stattdessen wird's im engsten fünfköpfigen Familienkreis auf buchstäblich kleiner Flamme bei Raclette und einem erlesenen Rotwein am frühen Abend in gebotener Zurückhaltung stafffinden. Das hat freilich auch was für sich, ist kein Grund zum Jammern auf mittelhohem Niveau.

Den „Stillen Helden“ gebührt ein besonderer Dank

Doch wenden wir uns den Personen zu, ohne die weltweit in ganz vielen Bereichen des täglichen öffentlichen Lebens, darunter nicht zuletzt im Sport, rein gar nichts ginge und denen ein besonderer Dank gebührt. Dabei sind es vor allem die „Stillen Helden“, die nirgendwo namentlich genannt werden und die nicht im gleißenden Rampenlicht stehen. Ohne eine ausreichende Zahl an Kampfrichtern, Helfern und Helfershelfern beiderlei Geschlechts brauchten in der Leichtathletik die notwenigen Siebensachen erst gar nicht eingepackt zu werden. So schaut’s aus!

Leider gibt es auch allzu viele unrühmliche Beispiele

Das darf allerdings in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben: Je höher das Ehrenamt, umso mehr kommen leider persönliche Eitelkeiten ins unselige Spiel, die den Charakter mit der Attitüde „Macht macht süchtig“ verderben. Deren Beispiele, teilweise gepaart mit grenzenloser Selbstüberschätzung bis hin zur Unfähigkeit, gibt es mit Thomas Bach (IOC), Alfons Hörmann (DOSB), Jürgen Kessing
(DLV), Kurt Kaschke (EMA) und, und, und mehr als genug. Ganz zu schweigen vom  Präsidenten-Verschleiß beim größten Sportfachverband der Welt, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit  Feudalsitz in Frankfurt am Main.
Also widmen wir symbolisch den unendlich vielen ehrenamtlich tätigen Menschen, allein rund 31 (!) Millionen in Deutschland, die beiden brennenden Lichter zum heutigen 2. Advent und den obigen virtuellen Rosenstrauß! Nicht nur für die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll es sinnbildlich rote Rosen regnen.