Lampis-Werfermeeting diesmal an Christi Himmelfahrt

(Krefeld-Uerdingen, 25. April 2014) Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame können wir nun endlich den Termin für unser 5. Lampis-Werfermeeting freudestrahlend verkünden. Dass es nicht, wie vier Mal zuvor, am „Tag der Arbeit“ (01. Mai) stattfinden würde, hatten wir bereits mehrfach berichtet. Der nachvollziehbare Grund: schließlich wollten wir uns mit dem zu diesem Zeitpunkt ausgetragenen NRW-Team-Endkampf in Frechen nicht selber das Wasser abgraben. Allerdings war es nicht ganz so einfach, eine Marktlücke ausfindig zu machen. Die glauben wir nunmehr mit Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 29. Mai 2014, Beginn 11 Uhr, gefunden zu haben. Damit bietet sich zugleich die treffliche Gelegenheit, zwei Tage vor den Nordrhein „Open“ in Aachen ein qualifiziertes Techniktraining unter Wettkampfbedingungen zu absolvieren und der Form den letzten Schliff zu verleihen.
Alles andere bleibt wie zuletzt gehabt. Schauplatz ist wieder mit freundlicher Unterstützung des SC Bayer 05 Uerdingen mit dem Werfergelände im Bayer Sportpark auf dem Löschenhofweg in Krefeld-Uerdingen eine der schönsten Anlagen dieser Art weit und breit. Auf dem Programm stehen Kugel, Diskus und Hammer ab M/W 30.
Müßig zu erwähnen, dass mit Speis’ und Trank auch für das leibliche Wohl von Teilnehmern wie Zaungästen gesorgt wird. Ein Familienfest von und für Werfer/innen eben.
Da der Termin erst gestern Nachmittag in Absprache mit dem Sportlichen Leiter des SCB, Peter Quasten, festgezurrt wurde, müssen wir hinsichtlich der Ausschreibung noch um ein wenig Geduld bitten. Klar, dass wir darauf
hinweisen, wenn sie wann und wo online ist. Aber unsere Stammgäste, gerne auch „Ersttäter/innen“, sollten den Himmelfahrtstag für einen sportlichen Besuch bei uns schon einmal blocken.         

Versuch einer gesundheitlichen Sensibilisierung für unsere Zielgruppe

(Krefeld, 24. April 2014) Ohne jetzt der „Rentner-Bravo“ (Apotheken Umschau) Konkurrenz machen zu wollen, was eh bei deren nach Millionen zählenden Auflage vergebliche Liebesmüh’ wäre, kann es als Internet-Portal für Senioren/innen beileibe nicht schaden, die verehrte Leserschaft unserer Zielgruppe für ein ständig aktuelles Thema zu sensibilisieren: Der Früherkennung von Krankheiten, der so genannten Vorsorgeuntersuchungen, auf die jede/r gesetzlich Versicherte einen verbrieften Anspruch hat. Privatversicherte ebenfalls. Erschreckend genug, dass davon viel zu wenig Gebrauch gemacht wird. Die Früherkennung kann einen zwar nicht dauerhaft vor einem Ableben bewahren, es aber gewaltig bis hin zum friedlichen Entschlafen vor Altersschwäche hinauszögern.
Unser „stubenältestes“ Mitglied Philipp Frech (*1920) vom Pulheimer SC weiß mit seinen bald 94 Jahren, wovon er spricht. „Alt zu werden ist nicht allein eine Gnade, sondern auch ein Verdienst“, lautet sein Credo. Neben einem soliden Lebenswandel mit täglichen, wohl dosierten sportlichen Aktivitäten gehören für ihn seit Jahrzehnten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen dazu.
Es würde diesen Rahmen sprengen, was da bei Männlein (ab 35 Jahren) und Weiblein (schon ab 20 Jahren) so rauf und runter alles vorgesehen ist. Darüber informieren das Bundesministerium für Gesundheit unter www.bmg.bund.de und natürlich der Arzt/die Ärztin des eigenen Vertrauens.
Dies zur Kenntnis genommen zu haben reicht allerdings für die unzähligen bisherigen Verweigerer nicht aus. Macht es einfach: Je früher, desto besser!      

Norbert Demmel erst 50,83 m, dann Bruch des Daumengliedes

(Moosach/Krefeld, 22. April 2014) Freud’ und Leid lagen für Wurf-Allrounder Norbert Demmel (*1963) vom TSV Unterhaching beim Werferabend im oberbayerischen Moosach dicht beisammen. Der 50-jährige Alleskönner und einstige Zehnkämpfer ließ zum Auftakt des Diskuswurfes die 1,5-Kilo-Scheibe auf formidable 50,83 m segeln. Doch gleich im Anschluss daran überpowerte er in dem Willen noch einen draufzupacken den zweiten Versuch, stürzte so unglücklich, dass er sich beim Abfangen auf dem Boden das erste Daumenglied brach. „Als Kampfrichter am Ring habe ich ein deutlich hörbares Knacken vernommen“, kommentierte Hammerwerfer Albert Fichtner (*1944) das Szenario. „Die Sache geht mir besonders nahe, da Norbert am Gymnasium in Unterhaching ein ehemaliger Schüler von mir gewesen ist.“
Mit Gips oder Schiene nicht werfen zu können ist die eine, obendrein kein Krafttraining für den Oberkörper machen zu können die andere Seite. Wenn man schon kein Glück hat, kommt meist noch Pech hinzu. Bleibt uns nur baldige Genesung zu wünschen!         

Sehr früher Meldeschluss für 2. Hanse-Stendal-Cup

(Stendal/Krefeld, 23. April 2014) Bei ihm sind die Namen gewissermaßen Programm. Denn da wo ein Siegfried „Siggi“ Wille ist, ist auch ein Weg. Wenngleich er in der Außendarstellung nicht mehr in der ersten Reihe steht, darf er mit Fug und Recht als der Spiritus rector der Leichtathletik-Bewegung in Stendal (Sachsen-Anhalt) bezeichnet werden, hat im Vorjahr den Hanse-Stendal-Cup für die ebenfalls vom DLV stiefmütterlich behandelten Mehrkämpfer/innen mit aus der Taufe gehoben. Die Internationalen Altmarkmeisterschaften im Zehn- und Siebenkampf der Senioren/innen erleben am 31.Mai/01.Juni 2014 im Stadion Am Galgenberg ihre zweite Auflage.
Da die Dauerwerbeberieselung durch SELAnetz weg gebrochen ist, machen wir ungefragt ein bisschen Reklame für dieses Meeting. Schließlich haben wir unter unseren Mitgliedern, zum Beispiel Christopher Gerhard und Martin Vogel, auch starke Mehrkämpfer mit Schwerpunkt Wurf, setzt sich der Zehnkampf bekannntlich zu 30 und der Siebenkampf zu fast 30 Prozent aus Stoß/Wurf zusammen. Hinzu kommt, dass der Verfasser dieser Zeilen bekennender Zehnkampf-Fan ist und als Urgestein des SC Bayer 05 Uerdingen die Werdegänge der Weltklasse-Athleten Jürgen Hingsen (*1958) und Michael Schrader (*1987) hautnah miterlebte.
Wer sich von unseren Besuchern aus nah und fern also angesprochen fühlt, der muss sich freilich sputen. Denn schon am 02. Mai 2014 ist Meldeschluss. Obendrein sind die Felder von 30 bis 49 sowie über 50 Jahre auf insgesamt je 15 Teilnehmer/innen limitiert, um einen reibungslosen Wettkampfablauf gewährleisten zu können. Namhafte „Könige und Königinnen der Athleten/innen“ haben bereits frühzeitig ihr Kommen zugesagt. Alle weitere Informationen unter www.slv92.de .  

Sportsch(l)au: Erinnerung an die längst vergessene Trinkkur

(Köln/Krefeld, 21. April 2014) Es kursieren eine Menge Sportirrtümer, die so lange kolportiert und transportiert werden, dass sie irgendwann Mythenstatus erlangen, also für bare Münze genommen werden. Der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln, früherer Klasse-Sprinter beim einstmals ruhmreichen ASV Köln, nimmt sich derartiger Vorurteile im WDR2-Hörfunk und ARD-Morgenmagazin unter der Rubrik „Sportsch(l)au“ an. Mit seiner freundlichen Genehmigung werden wir in loser Folge diese Beiträge veröffentlichen, wobei wir aus Platzgründen gelegentlich den Sinn wahrende Kürzungen vornehmen. Das ist nunmehr das 49. Kapitel zu diesem Themenkomplex, das sich freilich ein weiteres Mal um einen Gesundheits- und Ernährungstipp rankt. Ein damit nicht seine Berechtigung verlierender Beitrag zur an Ostersamstag endenden Fastenzeit, der auch im Rahmen einer Serie in der Rheinischen Post erschienen ist. Deren und unsere Leser werden ihn also wieder erkennen, mithin keiner Fata Morgana erlegen sein.
Noch vor wenigen Jahrzehnten fuhren viele Familien jeden Sommer an die Nordsee. Dort wurden oft Trinkkuren mit Meerwasser durchgeführt. Diese schmeckten furchtbar, galten aber als gesund. Die Bedeutung und Wirkung von Wasser für die Entgiftung war von jeher bekannt. Heute haben die Trinkkuren indes an Bedeutung verloren, obwohl die Wirkung des Trinkens aus rein gesundheitlichen Gründen, wohl gemerkt, für die Ausschwemmung von Giftstoffen wissenschaftlich belegt ist.
Nachfolgend die Zusammenstellung für eine siebentägige Trinkkur: Morgens direkt nach dem Aufstehen 0,3 l lauwarmes Wasser; zum Frühstück drei bis vier Tassen ungesüßten, entkoffeinierten grünen Tee oder milden Kräutertee; bis zum Mittagessen/frühen Nachmittag jede Stunde 0,3 l Wasser; ab 14/15 Uhr regelmäßig kleinere Portionen trinken; Abends vor dem Zubettgehen 0,3 l laufwarmes Wasser.
Bei dieser Trinkkur sollten täglich drei bis vier Liter Wasser getrunken werden! Unbelastetes, kohlensäurefreies oder –armes Wasser ist am besten geeignet. Dabei sollten zwei Drittel der Flüssigkeit bis zum Nachmittag konsumiert worden sein.“