Ein Projektteam musste den geistigen Unfall von Hamm reparieren

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Darmstadt/Krefeld, 19. Mai 2019)
 Wes Brot ich ess‘, des Lied ich sing. Demzufolge erwartet kein Mensch von DLV-Mediendirektor Peter Schmitt, dass er das eigene Nest beschmutzt. Aber ein Hauch von Selbstkritik hätte seinem Beitrag auf der Verbandsnetzseite zu dem unsäglichen Gezerre um die klassische, abschließende Sprintstaffel mit dem Hin und Her mal außer-, dann wieder innerhalb der Deutschen Meisterschaften der Männer/Frauen gut zu Bildschirm gestanden. Holen wir nach, was er bei seinem aufoktroyierten Friede-Freude-Eierkuchen-Beitrag versäumt hat.

Eine erbärmliche, hochnotpeinliche Provinzposse um die Staffelwettbewerbe

Es war eine erbärmliche, hochnotpeinliche Provinzposse mit stark vergröbert und gerafft wiedergegebener 
Chronologie von raus, rein, abermals raus und nunmehr doch wieder rein in die Kartoffeln. Und wer war der verantwortliche Regisseur dieses Schmierentheaters? Der „Kleine-gerne-Groß“ Frank O. „Napoleon“ Hamm (im Bild), der sich DLV-Leiter Wettkampf-Organisation und Vize-Präsident nennen darf. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der für ungeheuer innovativ haltende Mann mit spinnerten, hirnrissigen Ideen als Totengräber der hiesigen Leichtathletik zu verdingen versucht. Glücklicherweise wussten es Dritte mit zum Teil wütenden Protesten und geharnischten Reaktionen meist, aber nicht immer zu verhindern.

Wenn einer nicht mehr weiter weiß, dann bildet er ’nen Arbeitskreis

Und wenn einer nicht mehr weiter weiß, dann bildet er halt ’nen Arbeitskreis. Diesmal war es ein so genanntes Projektteam, das den geistigen Hamm’schen Unfall (vorerst) repariert hat. Mehr dazu und eine tabellarische Aufstellung wann, wo und welche Staffel-Wettbewerbe 2019 stattfinden werden unter diesem Link.
Schlussendlich bleibt jedoch die nicht nur von Lampis gestellte Frage, wie lange dieser selbst verliebte „Querkopf“ noch mit einsamen Entscheidungen sein Unwesen beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) mit Sitz in Darmstadt treiben darf?
Denn auch respektive gerade ein Ehrenamt sollte ein bestimmtes Anforderungsprofil haben, das der Inhaber auszufüllen vermag. Ansonsten  ist er eben fehl am Platze, sollte seinen Hut nehmen oder den Stuhl vor die Türe gesetzt bekommen. So einfach könnte das sein.

Fünf von sieben DAMM-Teams mit finalverdächtigen Resultaten

(Verden/Krefeld, 18. Mai 2019)  Teil eins der DAMM-Trilogie an diesem Wochenende ist gestern Abend in Verden (Niedersachsen) über die sportliche Bühne gegangen. Was vorweg schon einmal als Erfolg zu werten ist, dass alle sieben gemeldeten Mannschaften an den Start gegangen und dem oberflächlichen Anschein der Ergebnisliste nach ohne Totalausfälle über die Runden gekommen sind. Das sogar dermaßen gut, dass sich fünf Teams des Septetts gemessen an der vorjährigen Rangliste nach Abschluss der Qualifikationen und Landesmeisterschaften berechtigte Hoffnungen auf die Final-Teilnahme am 21.September 2019 im Dantestadion der Bayern-Metropole München machen dürfen. Als da wären die M30 der Stg Lingen-Nordhorn-Osterbrock (8.137 Punkte), die M60 der gastgebenden LG Kreis Verden (6.845), die W30 der Stg Brinkum-Barßer-Friedrichsfeld (6.586), die W50 der LGKV (5.415) und die W60 der Stg Hamburg/Harburg (5.300). Nicht gereicht haben dürfte es hingegen für die M50 der LGKV (8.480) und die W40 des TSV Tritta (5.415). – Alle Resultate unter www.lgkv.de im Fenster Ergebnislisten.

Problem erkannt, Gefahr gebannt: Peter Sjoerds inzwischen eingebürgert

(Bad Meinberg/Herford/Krefeld, 16. Mai 2019) Nunmehr haben wir es aus absolut zuverlässiger Quelle. Noch authentischer geht es nicht. Namentlich von Michael Striewe, einem etatmäßigen Team-Mitglied der M40-Mannschaft der Stg. Ostwestfalen-Lippe. Diesmal laufen sie nicht wie im Vorjahr Gefahr, als damalige Ranglisten-Dritte mit 9.362 Punkten nicht für das Bundesfinale der Team-DM um die Deutsche Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM) zugelassen zu werden. Denn der Verhinderungsgrund hat sich fernab vom Ausgang des anhängigen EuGH-Urteils zum Ausländerstartrecht am 13.Juni 2019 in Luxembourg City inzwischen in Wohlgefallen aufgelöst. Peter Sjoerds (ehedem Niederlande) ist kurz vor den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften 2019 Anfang März in Halle an der Saale eingebürgert worden und da auch schon unbeanstandet als im Verlauf Vierter im Kugelstoßen der M40 (12,10m) in den Ring gegangen. Derweil hat der gebürtige Engländer Jamie Hodgson (beide TG Herford) bereits seit 2017 die deutsche Staatsbürgerschaft. Hätten wir das also umfassend geklärt.
Offen ist allerdings noch, ob die Stg. OWL auch ihre hochfliegenden Pläne erreicht, beim DAMM-Finale am 21.September in München aufs Podest zu gelangen (so steht es auf deren Netzseite). Denn durch ihr Staffelpech beim NRW-Team-Endkampf in Emmerich müssen sie bei den Lippischen Mannschaftsmeisterschaften am 26.Juni 2019 in Lage „nachsitzen“. Striewe strahlt Zuversicht aus, dabei locker über die in etwa notwenigen 9.000 Punkte zu kommen.

DAMM: 25 Teams bei Landesmeisterschaften in Sachsen gemeldet

(Verden/Kirchzarten/Neukieritzsch/Krefeld, 17. Mai 2019) Es ist richtig Feuer unter’m Dach an diesem Wochenende bei der Deutschen Altersklassen-Mannschaftmeisterschaft (DAMM). Hübsch verteilt an drei Schauplätzen in der Republik heute in Verden (Niedersachsen), morgen in Kirchzarten (Baden-Württemberg) und Sonntag bei den 26.Landesmeisterschaften von Sachsen in Neukieritzsch haben insgesamt 36 Teams ihre Meldungen abgegeben. Geradezu rekordverdächtig ist die Beteiligung am letztgenannten Ort der Handlung mit sage und schreibe 25 Vereinen und Startgemeinschaften. Das erinnert förmlich an die Hoch-Zeiten der Keimzelle der Senioren-Bewegung in den so genannten alten Bundesländern mit der absoluten Galionsfigur Nordrhein-Westfalen. Da waren es, zum Vergleich, diesmal beim NRW-Team-Endkampf am 05.Mai 2019 in Emmerich 17 gemeldete Mannschaften, von denen schlussendlich 16 angetreten sind und in die Wertung kamen.

Nützliche Hinweise in eigener Sache zum besseren Leser-Verständnis

(Krefeld, 15. Mai  2019) Es kann nicht schaden, dürfte vielmehr durchaus nützlich sein, unseren zahlreichen geschätzten Stammbesuchern und Gelegenheitsgästen ein paar Dinge in eigener Sache näher zu bringen und verständlich(er) zu machen. Wenngleich wir aufgrund der freiberuflichen Tätigkeit des Verfassers und Lampis-Rechteinhabers als berufsständisch organisiertem Sportjournalisten den berechtigten Anspruch erheben, eine Art Online-Zeitung zu sein, so gibt es eben doch ein paar kleine, indes feine Unterschiede zu einem professionell betriebenen digitalen Medium.
Vorneweg erscheinen wir kostenfrei, generieren keinerlei Einnahmen und produzieren ausschließlich Ausgaben. Das läuft also alles getreu dem Motto „aus Spaß an der Freud, an der Schreiberei als solchen und der Leichtathletik als bis zum Vorjahr bei aller gebotenen Bescheidenheit recht erfolgreichem aktiven Kugelstoßer im Besonderen“. Wobei mir manches in der Außenansicht bei der einstigen olympischen Kernsportart inzwischen gründlich missfällt und das Vergnügen bisweilen gehörig vergällt. Die Verbände DLV, EMA und WMA eingeschlossen. Aber da verkünde ich nichts Neues.

Es allen recht zu machen ist eine Kunst die keiner kann

Eine Informationspflicht für was aus immer gibt es nicht, sie kann auch nicht daraus abgeleitet werden, dass über absolut Vergleichbares bereits berichtet worden ist. Ebenfalls kein Gewohnheitsrecht oder Besitzstandswahrung. Die Freiheit behält sich unser kleines aus einigen namhaften gelegentlichen Gastautoren vom Fach und mir selber bestehendem Redaktionsteam einzig und allein vor, was wir aufgreifen oder was eben nicht. Das ist kein Gutdünken, sondern anders bei einem weitestgehenden Alleinunterhalter nicht machbar und zu leisten. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen sind wir auf Informationen, Tipps, Anregungen, Hinweise, Sorgen, Beschwerden, Kümmernisse aus dem großen Fundus der Senioren-Leichtathletik angewiesen und dafür ausgesprochen dankbar.
Nicht immer, aber doch immer wieder nehmen wir derlei auf. Ein treffliches Beispiel ist der gestrige Beitrag. Und noch eins: Es allen recht zu machen ist eine Kunst die keiner kann. Ergo versuchen wir es erst gar nicht, bewahren uns den kritischen Blick stets darauf, wo wir ihn/es für nötig halten. Schön, dass es hier zu Lande durch die im Grundgesetz verbriefte Presse- und Meinungsfreiheit seit bald 70 Jahren (24.Mai) ausdrücklich gestützt wird.
In diesem Sinne, liebe Leser, bleibt Lampis gewogen. Eine tunlichst große Einschaltquote ist die beste Motivation, morgens, und das an nahezu allen 365 Tagen im Jahr, mit dem größtmöglichen Sendungsbewusstsein unter bekannter Internet-Adresse auf Sendung zu gehen.