Verhandlungstermin Daniele Biffi versus DLV wurde verschoben

(Darmstadt/Luxembourg/Berlin/Krefeld, 11. Oktober 2019) Manch einer um den (ursprünglichen gestrigen) Verhandlungstermin wissenden ausländischen EU-Bürger mit Lebensmittelpunkt hier zu Lande sowie deutschem Verein und Startpass wird womöglich ob des Ergebnisses ungeduldig mit den Hufen scharren. Leider Fehlanzeige! Vorerst. Rechtsanwalt Gerald Kornisch aus Berlin teilte in einem E-Mail-Verteiler auch LAMPIS mit, dass die zuletzt vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxembourg City anhängige, an das  Amtsgericht Darmstadt zurück verwiesene Sache „TopFit Berlin e.V. und Daniele Biffi versus Deutscher Leichtathletik-Verband“ (wir berichteten) auf Antrag des DLV verschoben und auf Donnerstag, 05. Dezember 2019, 14 Uhr, neu festgesetzt worden ist. Die Gründe sind nicht bekannt, wurden zumindest nicht genannt.

Ein Schuft, der Böses dabei denkt
 
Ein Schuft, der Böses dabei denkt. Machen wir trotzdem. Das riecht verdächtig nach Zeitschinderei. Denn am 30.November jeden Jahres endet die Frist für Vereinswechsel und die Bildung von Startgemeinschaften (StG). Das tangiert insbesondere jene Klubs und StG’en, die bei positivem Ausgang 2020 bei der Deutschen Altersklasen-Mannschaftsmeisterschaften (DAMM) wieder ihre in Frage kommenden Athleten/innen einsetzen könn(t)en. Die hängen nun bei der Disponierung für ihre personell ohnehin äußerst eng getakteten Mannschaftsaufstellungen für die nächste Saison, gerade in den oberen Altersetagen kein Pappenstiel, in der Luft.
Noch eine kleine Randnotiz zum neuen Termin, bei dem von einem umsichtigen Justizangestellten ja eine Rolle gespielt haben kann, dass just alle Jahre wieder am 05.Dezember der „Internationale Tag des Ehrenamtes“ begangen wird. Vielleicht ein gutes Omen, dass beim DLV nach Vorgabe des EuGH Einsicht einkehren möge.

Aufwand und Ertrag bei der WM stehen in krassem Missverhältnis

Kommentar

Replik & Kritik

(Doha/Darmstadt/Krefeld, 10. Oktober 2019)
Aufwand und Ertrag lassen sich gerade im Sport nicht beliebig in Einklang bringen. Erst recht nicht in der von den Aktiven in der Spitze professionell ausgeübten Leichtathletik, die hier zu Lande von einer amateurhaft bis teilweise dilettantischen Dachorganisation ge(miss)managt wird. Allerdings war, um im Sprachbild zu bleiben, Szenekennern bereits vor den Weltmeisterschaften in Doha im Wüstenstaat Katar klar (uns eingeschlossen), dass die Rechnung mit einem aufgeblähten Kader von 71 Athleten/innen mit allzu vielen Sporttouristen im Germany-Trikot, dazu obendrauf noch das vermutlich Zweifache an Heim-, Bundestrainern, Ärzten, Physiotherapeuten, Betreuern, Kofferträgern, eingeladenen Sponsoren, diversen (Ehren-)Amtsinhabern und vielleicht noch der DLV-Geschäftsstelle auf Betriebsausflug nicht aufgehen konnte.

Ausbeute der Medaillen zur Teilnehmerzahl 8,45 Prozent

Gemessen an Medaillen stehen auf der Habenseite zwei Goldene durch Zehnkämpfer Niklas Kaul und Weitspringerin Malaiko Mihambo, vier Bronzene durch Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause, Kugelstoßerin Christina Schwanitz, Langstrecklerin Konstanze Klosterhalfen und Speerwerfer Johanes Vetter. Das bedeutet im nicht nur von uns verpönten Medaillenspiegel, der nun einmal Äpfel und Birnen in einen Topf wirft, den siebten Rang in der Nationenwertung. Anders ermittelt eine Ertragsquote (6 aus 71) von 8,45 Prozent. Die vornehmliche Wintersportnation Österreich kann auf Platz 30 dagegen (2 aus 4) 50 Prozent vorweisen. Zugegeben – auch der Vergleich hinkt. Es zeigt andererseits, dass derartige Spielereien mit Spieglein, Spieglein an der Wand… absolut keinen sittlichen Nährwert haben.

Lobhudelei von Kessing ging an den Tatsachen völlig vorbei

Oh Wunder: Auf der Netzseite des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) in Darmstadt wurde diesmal nicht das sonst wider besseren Wissens allgemeine Schulterklopfen zur Scha
u gestellt, wie toll denn mal wieder alles gewesen sein soll. Einmal abgesehen von dem handelsüblichen Angliszismus-Wahnsinn nach Art des Hauses (gleich dreimal Road to Tokyo und Learnings) durchaus selbstkritische Anmerkungen. Mehrfach war auch von schweren äußeren Bedingungen am Schauplatz die Rede, die auch DLV-Generaldirektor Cheik-Idriss Gonschinska frühzeitig im Gespräch bei ZDF-Moderator Norbert König mit, Achtung: Denglish-Misch-Masch, eine „große Challenging“ (er meinte Herausforderung) beklagte.
Das sah indes der ziemlich anhnungslose DLV-Präsident Jürgen Kessing (im Bild) bei der Abschluss-Pressekonferenz zur WM noch in Doha nach seiner „Wahrnehmung“ und einer penetranten, impertinenten Lobhudelei völlig anders. Was hat er da bloß gesehen oder richtiger eben alles nicht? Den Spott und die Häme hat er sich in etlichen Kommentaren redlich verdient. Nur ein Beispiel unter diesem Link. Unsererseits wollen wir ihn jedoch nicht wichtiger nehmen als er ist. Jeder blamiert sich halt so gut er kann. Er konnte, der Verwaltungs(fach)mann aus Bietigheim-Bissingen.

Viele Verfehlungen der Kommentatoren von ARD und ZDF

Stichwort Medien. Bei den sich täglich abwechselnden Fernseh-Übertragungen von ARD und ZDF gab es abermals für die wahren Fachleute an den Bildschirmen von den Kommentatoren Ralf Scholt, Wilfried „Willi“ Hark (beide ARD), Peter Leissl und Marc Windgassen (beide ZDF) mit Unmengen von sachlichen, fachlichen sowie sprachlichen Verfehlungen ordentlich was auf die Ohren. Eine kleine Kostprobe von Windgassen nach dem zweiten Finalversuch von Johannes Vetter: „Zumindest hat er schon einmal einen Stehen.“ Gut, kann im Übereifer des Gefechts schon mal passieren, ist es ja auch. Wohlgemerkt im missverständlich schlüpfrigen Wortsinn nicht bei Vetter.

Kongeniales Doppel Claus Lufen/Frank Busemann preisverdächtig

Positiv jedoch, dass sich beide Öffentlich Rechtlichen Fernseh-Anstalten, Duplizität der Ereignisse, als Experten der ehemaligen hochkarätigen Zehnkämpfer Frank Busemann (ARD) und Michael Schrader (ZDF) bedienten. Preiswürdig für mich der „ewige Lausbub“ Busemann, der im Verbund mit Moderator Claus Lufen mit seiner Schlagfertigkeit und seinem Wortwitz ein kongeniales Gespann bildete. Das erinnerte an das Doppel Gerhard Delling/Günter Netzer dereinst bei Fußball-Übertragungen. Die erhielten 2000 den Adolf-Grimme-Preis, eine Art Fernseh-Oscar, und 2008 als „Traumduo des Sportjournalismus“ den Medienpreis für Sprachkultur.
Doch leider hat die Leichtathletik weder die mediale Aufmerksamkeit, noch ist sie so häufig im Blickpunkt eines etwas größeren Publikum-Interesses. Denn gegenüber einer Fußball-WM bis zu 30 Millionen Zuschauern in unserem seit 30 Jahren vereinigten Vaterland waren es bei der früheren olympischen Kernsport lediglich maximal ein Sechstel davon

Olympiasieger Martin Lauer im Alter von 82 Jahren verstorben

(Lauf an der Pegnitz/Krefeld, 08. Oktober 2019) Einer der ganz Großen der Leichtathletik-Zunft der 1950- und ’60-er Jahre ist für immer von uns gegangen. Ironie des Schicksals: Der frühere Alleskönner Martin Lauer (*02.01.1937 in Köln) vom einstmals ruhmreichen ASV Köln ist am Schlusstag der Weltmeisterschaften in Doha 82-jährig im Kreis seiner Familie an seinem Wahl-Wohnsitz im mittelfränkischen Lauf an der Pegnitz verstorben.

Drei Weltrekorde innerhalb von 53 Minuten

Ein paar Eckdaten aus seiner überaus erfolgreichen Karriere in den Stadien dieser Welt, die durch eine „versaute“, nicht sterile Spritze, die eine Blutvergiftung auslöste, jäh beendet worden ist: Gemeinsam mit seinen Teamkameraden Bernd Cullmann (heute 77), Armin Hary (79) und Walter Mahlendorf (81) gewann er als Schlussläufer der 4x100-m-Staffel bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom in Weltrekordzeit die Goldmedaille. Ein Jahr zuvor unterstrich er bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Düsseldorf seine Vielseitigkeit mit dem deutschen Rekord im Zehnkampf (7.955 Punkte). Seine große sportliche Leidenschaft galt jedoch dem Hürdensprint. Da erlebte der seinerzeit 22-jährige Kölner am 07.Juli 1959 in nur 53 Minuten im Züricher Letzigrund seine absolute „Sternstunde“ mit den drei Weltrekorden in zwei Rennen über 110 Meter (13,2 sec.), 120 Yards und die eher selten gelaufenen 200 Meter Hürden (22,5). In dem Jahr wurde er auch als erster und bis Dato immer noch einziger Deutscher zum Welt-Leichtathleten gekürt, dazu als Sportler des Jahres in Deutschland gewählt.

Als Western-Sänger fast sechs Millionen Tonträger verkauft

Der Überlieferung nach soll bei der so genannten „Blauen Stunde“ der Nationalmannschaft sein sängerisches Talent wohl schon aufgefallen sein, wenn Lauer zur Laute oder Gitarre griff und Lieder dazu intonierte. Das hat er nach seiner unfreiwillig beendeten Laufbahn auf der Laufbahn noch auf roter Asche semi-professionell ausgeübt. Seinen bekannten Namen vermarktend, verkaufte er mit Western-Liedern, Sacramento und Taxi nach Texas waren die bekanntesten, fast sechs Millionen Tonträger. Einer wie er hatte selbstverständlich auch einen „ordentlichen Beruf“ als diplomierter Maschinenbau-Ingenieur.
Martin Lauer hinterlässt seine Ehefrau Christa, zwei Kinder und drei Enkelkinder.

"Raus aus der Tablettenfalle" mit dem Buch von Prof.Dr. Ingo Froböse

(Hamburg/Köln/Krefeld, 09. Oktober 2019) Auf Promotion-Tour für sein neues Buch „Raus aus der Tablettenfalle“ ist derzeit Sport- und Ernährungswissenschaftler Prof.Dr.Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln. Der stets für einen druckreifen, informativen Spruch gute Ex-Sprinter, von dessen interessanten Beiträgen wir bereits 107 in der Rubrik „Sportsch(l)au" veröffentlichen haben, dockte vorgestern Abend in Hamburg an. Da war er beim NDR in der Fernseh-Sendung „DAS!“ für eine Dreiviertelstunde zu Gast auf dem Roten Sofa bei Moderator Hinnerk Baumgarten, der von seinen Kolleginnen Betina Tietjen und Inka Schneider scherzhaft (?) als George Clooney des Nordens bezeichnet wird.

Alternativen zu Medikamenten zu wenig bekannt
 
Aber nun zu ein paar informativen Kernaussagen von Froböse, vorneweg der womöglich wichtigsten überhaupt: „Wer sich keine Zeit für seine Bewegung nimmt, der wird sich irgendwann Zeit für seine Krankheiten nehmen müssen.“ Bewegungsmangel sei häufig die Wurzel allen Übels. Die Hitliste des Medikamtengebrauchs wären Nasenspray, Schlafmittel und Schmerztabletten. Leider wären die Alternativen zu wenig bekannt. Der Griff dazu ließe sich oftmals durch viel Bewegung vermeiden. Denn gerade Ausdauertraining wie Joggen, Walken, Wandern, Schwimmen oder Radfahren in Verbindung mit einem Muskeltraining wirke durch die ausgelösten Stoffwechselprozesse entzündungshemmend.

I
nnere Schweinehund gehört unter den Tisch

Für unsere Stammbesucher dank „Sportsch(l)au“ keine neue Erkenntnis, dass der Körper viele junge Strukturen hat, die sich auch im fortgeschrittenen Alter bei entsprechender Forderung und Förderung immer wieder erneuern. Es gelte laut Froböse halt „nur“ den inneren Schweinehund gut zu dressieren, der symbolisch zuhause unter den Tisch gehöre.

"Engel" Malaika Mihambo flog mit 7,30m zur Weitsprung-Goldmedaille

(Doha/Krefeld, 7. Oktober 2019) Engel flieg ist die übersetzte Bedeutung der von einem tansanischen Vater abstammenden und in Heidelberg geborenen schokoladenbraunen, bildhübschen Malaika Mihambo (im nicht sehr vorteilhaften Porträtbild der IAAF) von der LG Kurzpfalz. Und wie sie flog. Mal gleich am gestrigen Schlusstag der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha mit einem Riesensatz von 7,30 Meter zum erhofften Titel im Weitsprung. Bereits die zweitplatzierte Ukrainerin Maryna Bekh-Romanchuk hatte einen Rückstand von 38 Zentimetern. Das sind Welten in dieser Disziplin, in der bei hochkarätig besetzten internationalen Konkurrenzen meist Winzigkeiten den Ausschlag zu geben pflegen. Noch ein paar Superlative gefällig? Bitte schön!

Eine mit Superlativen nur so gespickte Bilanz

Die bereits zuvor mit 7,16m die Weltjahresbestenliste anführende 25-Jährige blieb in allen ihren elf Wettbewerben 2019 (die Qualifikation eingeschlossen) ungeschlagen, dabei stand siebenmal eine sieben vor dem Komma in der Ergebnisliste (dazu noch mehrfach innerhalb der Serie), bei einer Weltmeisterschaft sprang lediglich die Siebenkampf-Weltmeisterin Jackie Joyner-Kersee (USA) zuletzt 1991 in Tokio mit 7,32m zwei Zentimeter weiter, Mihambo ist 16 Jahre nach der deutschen Rekordlerin Heike Drechsler (7,48m) mit 7,11m 1993 in Stuttgart erst die zweite Weitsprung-Weltmeisterin im schwarz-rot-goldenen Trikot (Drechsler gewann 1983 bei der ersten WM im finnischen Helsinki den Titel noch für die ehemalige DDR) und sie ist die überlegenster Sieger der WM-Geschichte im Weitsprung der Frauen.

Zwischendurch hing der Erfolg am seidenen Faden
 
Soweit die auf Hochglanz polierte Bilanz der jungen Dame aus Oftersheim im Rhein-Neckar-Kreis. Doch die später am Abend an einem festen Band umgehängte Goldmedaille hing in der Dramaturgie des Wettkampfes zwischenzeitlich am seidenen Faden. Der erste Versuch war zwar vom Abheben bis zur Landung etwa 7,20m weit. Aber da sprang sie bei ihren bekannten Anlaufschwierigkeiten rund 45 Zentimeter vor dem Balken ab, gemessen wurden 6,52m. Beim zweiten Durchgang landete sie ganz in der Nähe der Weltrekord-Markierung von 7,52m. Der war jedoch elf Zentimeter übertreten. Nun waren also ihren Nerven so dick wie Schiffstrosse gefragt, musste es der dritte Versuch richten. Da traf sie endlich richtig das Brett und flog auf jene 7,30m. Pflicht und Kür mit einem Sprung abgehakt. Sei noch angemerkt, dass 6,56m für ein Weiterkommen in die finalen drei weiteren Versuche der bis dahin besten Acht nötig waren, die 6,52m folglich nicht gereicht hätten.

Beim Finale der Top-Acht wurde die Anlaufbahn zum Laufsteg
 
Der Rest war für den Schützling von Trainer Ralf Weber ein Schaulaufen, wurde die Anlaufbahn zum Laufsteg für die neue Weitsprung-Königin aus Baden-Württemberg. Den vierten Versuch ließ sie aus, um sich mental und körperlich zu sammeln. Ungeachtet des unwillkürlich eintretenden Spannungsverlustes legte sie in den beiden letzten Durchgängen noch 7,09 und 7,16 Meter nach. Gigantisch, galaktisch, Tusch, Applaus und Chapeau!!!!!
Und was es sonst noch gab im von ZDF-Experte, Livestream-Kommentator und Ex-Zehnkämpfer Michael Schrader allzu kühn prognostizierten zwei Goldenen zum WM-Kehraus im vermeintlich Goldenen Oktober? Hürdensprinterin Cindy Roleder vom SV Halle schied zunächst als Gesamt-Elfte im ersten von drei Drittelfinals über 100m Hürden als Vierte in 12,86 Sekunden aus. Wenn’s denn ein Trost ist – auch ihre bessere Zeit im Vorlauf (12,76) und ein perfektes Rennen ohne die erste Hürde zu tuschieren hätten wohl nicht für den Finaleinzug gereicht. Dafür waren 12,65 Sekunden nötig.

Titelverteidiger Johannes Vetter muss Bronze wie Blech vorgekommen sein

Die „Seuche“ setzte sich auch bei den zwei übrig gebliebenen von ursprünglich vier deutschen Speerwerfern im Finale fast ungebremst fort. Dabei erwies es sich schon wie bei den Frauen als höchst trügerisch die Top-Weite in der Qualifikation erzielt zu haben. Das war als männliches Pendant Titelverteidiger Johannes Vetter von der LG Offenburg mit 89,35. Daran und seinen überragenden Möglichkeiten orientiert mühte sich der mit drei grottenschlechten, ungültig gemachten Würfen beinahe vergeblich ab, muss ihm die mit 85,37m gewonnene Bronzemedaille wie Blech vorgekommen sein. Den Titel gewann der krasse Außenseiter Anderson Peters von der beschaulichen Karibik-Insel Grenada mit 86,69m vor dem im fünften Versuch verletzt ausgeschiedenen Esten Magnus Kirt (er war mit 88,36m Zweitbester der „Quali“) mit 86,21m. Julian Weber vom USC Mainz blieb als Sechser mit 81,26m ebenfalls deutlich unter seiner Weite von 84,20m aus der Pflicht. – Alles Weitere unter www.iaaf.org.