Bei anderen gesehen

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Vorwort

Gelegentlich werden wir in dieser Rubrik nach virtuellen Rundgängen durch die einschlägigen Netzseiten Erbauliches, Erstaunliches, Ungereimtes und Abstruses zur Information, aber auch Unterhaltung unserer geschätzten Leserschaft aufspießen. Denn aus eigenen Erfahrungen gelehrt, kann jede/r nicht überall im Netz unterwegs sein. Natürlich unsere kleine Redaktion und unser überschaubares Team an Gastautoren auch nicht. Deshalb sind wir für Tipps und Hinweise, also dem berühmten Wink mit dem Lattenzaun, empfänglich und dankbar.


Nicht vergessen: Stets vor der Tastatur das Hirn einzuschalten!

(Krefeld, 03. Januar 2016) Jetzt schlägt's 13! Senioren(ver)sprecher und Netzseitenbetreiber Alfred „Alf“ Hermes aus Jülich hat in einem Anflug von Verfolgungswahn die Tatsachen schlicht auf den Kopf gestellt. Auf seiner (Schmuddel-)Seite beklagt er „vereinzelte Beschimpfungen, Beleidigungen und Anschuldigungen, die auf irgendwelchen anderen Internetkanälen kursieren“. Wäre interessant gewesen, welche genau er damit meint. Aber leider war er wieder einmal zu feige, Ross und Reiter zu nennen. Dann könnte wenigstens jeder seine haarsträubende Argumentation nach Absurdistan ins Reich von Märchen und Sagen befördern. Wie auch immer, fühlen wir von Lampis uns mitnichten angesprochen (was freilich egal wäre). Denn 1.) haben wir lediglich mit vollauf berichtigter Kritik auf seine skandalträchtige und auf Krawall gebürstete Veröffentlichung (Erscheinungstag 20.Dezember 2015) eines pornografischen Fotos von der Senioren-WM 2015 in Lyon mit verniedlichendem Text („Näckisches Vergnügen“) reagiert und 2.) behauptet Hermes, er würde zur Schonung seiner zart besaiteten Nerven unsere Beiträge nicht lesen. Höchstwahrscheinlich eine reine Schutzbehauptung.

Zitat: Was erlauben Hermes?

Existenzieller ist indes, dass für ihn das Prinzip von Ursache und Wirkung ein Buch mit sieben Siegeln darstellt. Schlicht nicht zu erschließen. Erklären wir es noch einmal. Vielleicht sagt es ihm irgendeiner weiter, wenngleich er momentan ziemlich isoliert sein dürfte. Jedenfalls nach bei uns persönlich, telefonisch und per E-Mail eingegangenen Reaktionen. Also: er hat für die Ursache und Dritte, uns eingeschlossen, haben für die Wirkung darauf gesorgt. So einfach ist das. Eigentlich. Den Schwarzen Peter hat eindeutig er, und den wird er auch nicht wieder los. Eine von vielen Aussagen mit inhaltlich gleichem Tenor von einem sehr prominenten Zeitgenossen aus der Leichtathletik-Szene, dessen Namen wir aus Gründen des Vertrauensschutzes nicht nennen wollen: „Ja, Lampis hat es mit dem Beitrag im ,Flurfunk' auf den Punkt gebracht! Es ist beschämend, was der Typ sich erlaubt (= ,Was erlauben Hermes?'). Und der ,glorreiche' DLV schaut tatenlos zu. Genauso beschämend.“

Denkbare Verletzung der Persönlichkeitsrechte

Einen Aspekt haben – zumindest wir – bislang überhaupt noch nicht beleuchtet: Ohne Medienrechtlern in ihr gewinnträchtiges Handwerk zu pfuschen – was ist mit einer etwaigen Verletzung der Persönlichkeitsrechte des buchstäblich unten herum blank ziehenden französischen Staffelläufers? Er hat dies, vermutlich in einem Anfall geistiger Umnachtung, zwar „coram publico“ vor etwa 100 ungewollten Schaulustigen im Zielraum veranstaltet, aber sicherlich nicht mit dem Freifahrtschein versehen, das via Internet weltweit präsentieren zu dürfen. Und Kommissar Zufall lauert bekanntlich überall. Oder der Franzose bekommt es gar ganz bewusst zugespielt, das „Corupus Delicti“. Malen wir den Teufel nicht an die Wand: aber das kann Hermes neben dem durch ihn selber beschädigten eigenen Ruf teuer zu stehen kommen. Noch ist es im Konjunktiv, womit er auch so seine Schwierigkeiten hat.
Einstweilen zog er sich seit 30. Dezember bis „Epifania“ (seine Formulierung, es ist der 06. Januar 2016 oder Heilige Drei Könige) aus dem öffentlichen Verkehr zurück. Der Begriff kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet die „Erscheinung des Herrn“. Wäre wünschenswert, wenn ihm dabei endlich die Erleuchtung käme.
Ein typischer Fall, wie sich einer mit seinen eigenen Waffen schlägt. Darum sollte die Maxime stets lauten, vor der Tastatur das Hirn einzuschalten. Das wäre allerdings schon weit vorher angezeigt gewesen.


Foto-Impressionen: Eine arge Zumutung in Bild und Schrift

(Darmstadt/Krefeld, 23. Dezember 2015) Er geht unvermindert weiter, der Werbefeldzug für den „flunkernden“ Hobby-Knipser aus Berlin in der Senioren-Spielecke auf der DLV-Netzseite. Da ist von Galerien die Rede. Ob neun Bildchen schon eine Galerie sind, darüber wollen wir jetzt gar keine Grundsatzdiskussion anstellen. Das ist eher nebensächlich. Nähern wir uns lieber dem Wortsinn. Der bedeutet Kunst und/oder den Verkauf von Kunst. Und das ist im genannten Zusammenhang eine schamlose Übertreibung. Bis auf die Tatsache, dass er seine hausgemachten Werke natürlich mit aller sanften Gewalt für 5 € das Stück an den Mann und die Frau bringen möchte.
Kürzlich „erfreute“ uns der ausgewiesene, bekennende Freund des wettkampfgemäßen Gehens mit Abbildungen vom Kugelstoßen. Es handelte sich ausnahmslos um Frauen, was den Verdacht nahe legt, dass diese Disziplin für Männer bereits abgeschafft ist oder künftig dem Rotstift des nationalen Dachverbandes zum Opfer fallen soll. Zuzutrauen wäre es ihm, dem Verband. Nur haben einige der Darstellungen mit Kugelstoßen herzlich wenig zu tun, kommen bei den unglücklichen Momentaufnahmen der Damen eher einer Vorführung, fast Demütigung gleich.
Und vor den Bildern steht das Wort. Da gibt „Meister Flunker“ mit salbungsvollen Formulierungen Einblick in die Historie, wirft allerdings, schlecht recherchiert, mit falschen Fakten um sich. Seinem nicht vorhandenen Fachwissen nach sei das Gerätegewicht bei der Männer-Kugel mit 7,257 kg seit dem Jahre 1860 gleich geblieben (hat er bei Wikipedia abgeschrieben). Das muss ich an dieser Stelle nicht weiter erklären, dass es sich dabei um eine Falschmeldung handelt. Für Andersgläubige mache ich es dennoch: Irgendwann in den 1970er Jahren, den genauen Zeitpunkt erinnere ich nicht, konnte ich leider auch nicht ermitteln, wurde das Gewicht auf 7,26 Kilogramm angehoben. Das sind zwar nur läppische drei Gramm. Aber die entscheiden darüber, ob eine eigene Kugel abgenommen wird oder eben nicht. Gell, Herr Flucke! So heißt er wirklich.
Alles in allem zeugt es davon, dass er vom Kugelstoßen nicht den blassesten Schimmer hat und zudem als „Fotograf“ keine Leuchte abgibt. 


Eine Entgleisung von Hermes der übelsten Art
 

(Krefeld, 22. Dezember 2015) Was, bitte schön, ist bloß in „Götterbote“ Alfred Hermes gefahren. Ausgerechnet vier Tage vor Heiligabend wurde er von allen guten Geistern schmählich im Stich gelassen. Anstelle dessen überkam ihn, der ansonsten penetrant unterwürfig und feige ist, eine regelrechte Heimsuchung. Auf der von ihm betriebenen Netzseite, die uns gemeinhin die heile Welt der Leichtathletik-Senioren/innen vorgauckeln will, veröffentliche er ein Foto mit „nackten Tatsachen“, das an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten ist. Sowohl vom exhobitionistischen, im Zielraum vor der Haupttribüne buchstäblich blank ziehenden Selbstdarsteller, einem französischen Staffelläufer bei der Senioren-WM im August 2015 in Lyon, als auch von Hermes, der ihm eine Plattform von dessen ungebührlichem, unflätigem Benehmen bietet. Eigentlich hätte dieser „hirntote Knallfrosch“ disqualifiziert gehört und seine drei Landsleute in Sippenhaftung gleich mit ihm. Hermes bezeichnet es im Text indes  als „näckisches Vergnügen“. Geht’s noch? Nur soviel: Gut, dass er kein Fotoprogramm hat, das eine bis zu 800fache Vergrößerung zulässt. Auch ohne dem könnten wir das jetzt beliebig ausschmücken, wollen uns aber nicht auf sein Niveau herab begeben.
Wenn er das alles ganz offenkundig so toll findet, hätte er es zu seiner persönlichen Erbauung großformatig ausdrucken und über sein Bett hängen sollen. Doch mit dieser von ihm inszenierten Aktion, einer Entgleisung der übelsten Art, hat er sich und der Sache einen Bärendienst erwiesen. Das ist allerunterste Schublade. Es wird nicht allein deshalb für ihn allerhöchste Zeit zu gehen. Als Interessenvertreter der Senioren ist er jedenfalls eine arge, nicht mehr tragbare Zumutung.


Dumm gelaufen, wenn die eigene unsinnige Auffassung einen festnagelt

(Krefeld, 19. Dezember 2015) Er wird sie nicht mehr los, die Geister, die er rief. Senioren(ver)sprecher Alfred „Alf“ Hermes aus Jülich im Rheinland, dereinst 44 Jahre lang (bis 2006) Kernreaktor-Standort, hatte sich auf Facebook mal sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Dort vertrat er die Auffassung, dass auch ein Online-Medium nicht berichtigt werden dürfe. Dem ist bezogen auf Inhaltliches fraglos zuzustimmen. Der Sinn eines Beitrages darf selbstverständlich nicht nachträglich geändert werden. Aber simple Tipp-, Rechtschreib-, Interpunktions- und kleine Sachfehler? Warum eigentlich nicht! Das ist doch gerade der unschätzbare Vorteil eines digitalen Mediums gegenüber gedruckten Werken, dass es eben bei derartigen kleineren Ungereimtheiten jederzeit korrigiert werden kann. Praktisches Beispiel: Weshalb sollte ich allen Ernstes bei einer ungewollten „Geschlechtsumwandlung“ Christina stehen lassen, wenn ich auf den freundlichen Hinweis des Betroffenen einen Christian (Welke) daraus machen kann?! Das wäre kleinkariert.
Hermes hat aber nun den Salat. Bei Veröffentlichung einer Laudatio wäre es hochnotpeinlich, einen falschen Geburtstag zu nennen. Das verhält sich mit dem Todestag bei einem Nachruf nicht anders. Der vermeintliche Interessenvertreter der Ü 30-Generation hat jedoch gestern auf seiner Verharmlosungsnetzseite die verstorbene italienische Diskuswerferin Gabre Gabric (17.10.1914 – 16.12.2015) bereits am 14. Oktober, statt 16. Dezember 2015 sterben lassen. Da müssten sich verdammt viele außer ihm geirrt haben, wenn das richtig sein soll. War es natürlich auch nicht. Und sicherlich hat er seinen Irrtum längst entdeckt oder wurde ihm günstigstenfalls gesteckt. Lampis liest er ja angeblich nicht, was füglich bezweifelt werden darf.
Doch nun kann er, der arme Tor, nicht gegen seine eigenen in Gold gegossenen ehernen Gesetze verstoßen. Dumm gelaufen. Übrigens nicht zum ersten Mal. Aber als Wiederholungstäter tut man sich ohnehin irgendwann leichter.


Mühlen der WMA mahlen gaaanz langsam bis gar nicht

Andere Internet-Baustelle und auch eine etwas andere Gemengelage. Beim globalen Senioren-Dachverband World Masters Athletics (WMA) mahlen die Mühlen bekanntlich gaaanz langsam. In diesem konkreten Falle jedoch bis zum Stillstand. Geht man auf der Netzseite unter die sechs angeschlossenen kontinentalen Regionalverbände, steht da noch EVAA – European Veterans Athletic Association. Nostalgie pur, zurück zu dem verpönten Begriff Veteranen. Die Umbenennung in European Masters Athletics (EMA) erfolgte jedoch schon anlässlich der Generalversammlung im August 2014 bei der Senioren-Europameisterschaft in Izmir (Türkei). Dies zu ändern, was gewiss nicht unter „Hermes' Gesetz“ fiele, haben sie indes allesamt (bislang) versäumt. EMA-Präsident Kurt Kaschke aus Freudenstadt im Schwarzwald, bei dem bei Dritten eh wenig Freude aufkommt, ebenso wie bei Verbandsoberschwester Margit Jungmann aus Rehlingen im Saarland als amtierende Vizepräsidentin der WMA. Wobei just die „Mutter Teresa der Senioren/innen“ in letzter Konsequenz für die Außendarstellung verantwortlich zeichnet.
Nicht von ungefähr war die „Saarperle“ unter den Top Five beim Senioren-Wort das Jahres, belegte mit „jungmannen“ als Synonym für aussitzen den zweiten Platz.