Austrian Masters: Auf der letzten Rille meldete eine deutsche "Wölfin"

(Amstetten/Krefeld, 27. August 2016) Wer nicht wirbt, der stirbt! Das gilt überall. Den positiven Beleg für die von uns gelegentlich transportierte These werden wir spornstreichs antreten. Die von uns aus voller Überzeugung mehrmals gerührte Reklametrommel für die „Austrian Masters Open“ heute und morgen im Umdasch-Stadion in Amstetten bei Linz trug Früchte. Behaupten wir jetzt mal schlankweg, da der Gegenbeweis eh nicht angetreten werden kann. Jedenfalls flatterten Veranstaltungsleiter Rudolf Eisenstöck gestern auf der letzten Rille noch einige Nachmeldungen durch den Äther in sein elektronisches Postfach. Und siehe da, zu den – bildlich formuliert – mittlerweile 28 deutschen einsamen männlichen Wölfen gesellte sich nunmehr auch ein Weibchen. Namentlich handelt es sich um Heike Scheffler (*1960) vom Chemnitzer LV, die sich in der W55 die 200 und 800 Meter unter die hoffentlich flotten Sohlen nehmen wird.

325 Meldungen aus zehn Nationen

Ansonsten registrierte der Orga-Chef insgesamt 325 Startwillige der Ü35-Generation aus zehn europäischen Nationen. Nach den Gastgebern (251) stellen die Germanen mit 29 Gemeldeten die stärkste Fraktion. Einer davon wird jedoch definitiv fehlen. Der kugelstoßende Sportjournalist und Lampis-Betreiber Axel Hermanns von Preussen Krefeld Leichtathletik zog sich Dienstag beim Techniktraining den Klassiker zu, eine Muskelzerrung im rechten hinteren Oberschenkel. Mithin kann das Werfer-Urgestein seinen im Vorjahr in Götzis (Vorarlberg) gewonnenen Titel der M70 nicht verteidigen. Es wäre der 1.125 Wettkampf in seiner Spezialdisziplin gewesen.
Dieses sicherlich seltene Jubiläum wird er nun woanders feiern müssen. Schade drum, wie der bekennende Niederrheiner aus vielerlei Gründen betonte.