Ein positiver Dopingbefund bei diesjähriger Hallen-/Winterwurf-WM

(Lettland/Torun/Krefeld, 09. Dezember 2019) Gut Ding will Weile haben. Schlechtes allem Anschein nach auch. Wobei zunächst einmal festzuhalten ist, dass die Netzseite des Senioren-Weltverbandes World Masters Athletics (WMA) nicht gerade der munter sprudelnde Nachrichtenquell zu sein pflegt. Deshalb sind meine dortigen virtuellen Besuche auch eher seltener Natur. So habe ich erst vorhin beim morgendlichen Internet-Rundgang bemerkt, dass die WMA ausgerechnet am „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ (05.Dezember) mit einer wenig erbaulichen Meldung an die Öffentlichkeit gegangen ist: Einem positiven Dopingbefund. Der ist allerdings auch schon über acht Monate alt, datiert von der Hallen- und Winterwurf-WM im polnischen Torun, die vom 24. bis 30.März 2019 stattgefunden hat. Wobei einzuräumen ist, dass der Regularienweg mit der Wahrung von Fristen Zeit verschlingt. Doch zum rückwirkend offiziell für vier Jahre aus dem Sportverkehr gezogenen Sünder. Es handelt sich um Sandris Lindbergs aus Lettland, der im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf der M35 gestartet ist. Ein Kommentar erübrigt sich.