Heutiger vermeintlich "ominöser" Tag ist nix für Abergläubische

(Krefeld und überall, Freitag, der 13. Dezember 2019) Mitunter sieht man(n) vor lauter Bäumen den Wald nicht. Bei mir insofern noch einigermaßen erklärlich, da ich als „Rentier“ (auf die richtige Aussprache kommt’s an) im seligen (Un-)Ruhestand ohnehin stets Frei-tag habe. Die Datumszeile verheißt es jetzt jedoch unmissverständlich, dass wir explizit den Tag schreiben, der nix für Abergläubische und Feiglinge ist. Darum ranken sich allerlei Mythen, Märchen und Sagen. Freilich nicht ausgeschlossen, dass sich bisweilen tatsächlich bestimmte Anekdoten ereignet haben. Wer sucht, der findet.
Der Hinweis, nicht mit dem „falschen“ Bein zuerst aufzustehen oder sich die rechte vor der linken Socke (kann auch umgekehrt sein) anzuziehen, käme bei uns eh zu spät bei reichlich der Musik hinterherlaufender Online-Stellung dieses Beitrages um 12.15 Uhr. Allerdings noch vorsichtshalber aufgepasst, wenn einem 'ne schwarze Katze von links nach rechts über den Weg zu laufen versucht. Einfach umdrehen. Nicht den Vierbeiner, sondern sich selber.
Tragen wir für jene zart Besaiteten noch vor, dass sich nach verlässlichen statistischen Erhebungen an einem solch vermeintlich ominösen Freitag nicht mehr Unglücke ereignen als sonst wann. Das überprüfe jeder für sich. Denn der letzte zuvor war der 13.September. Der nächste ist übrigens am 13.März 2020, ein weiterer im November des kommenden Olympiajahres. Hätten wir das auch gleich mit geklärt.