Region Rhein-Ruhr hat sich für die Sommer-Universiade 2025 beworben

(Rhein-Ruhr/Krefeld, 30. September 2020) Eingeräumt – das ist noch Zukunftsmusik. Und bis dahin wird noch gaaanz viel Wasser den Rhein bei Krefeld-Uerdingen Richtung Nordsee herunterfließen. Aber manche Dinge benötigen nun einmal eine lange Vorlaufzeit. Die Rheinische Post berichtete gestern Abend in ihrer „Newsletter“ als Anreißmeldung auf die heutige Papier-Ausgabe ihrer Tageszeitung, dass sich der Allgemeine Deutsche Hochschulverband (ADH) mit der Region Rhein-Ruhr für die Ausrichtung der Universiade 2025 beworben hat. Die einstige Samt- und Seidenstadt am linken Niederrhein würde im Falle des Zuschlages einer der Gastgeber dieser Weltspiele der Studenten*innen sein. Erfahrungsgemäß werden dazu in 15 Sportarten mit dem Filetstück Leichtathletik mehr als 10.000 Athleten*innen aus rund 170 Nationen erwartet. Die im Zwei-Jahres-Turnus in den ungeraden Jahren ausgetragene Sommer-Universiade fand zuletzt 2019 in Neapel (Italien) statt, die bereits vergebenen nächsten beiden 2021 in Chengdu (China) und 2023 im russischen Jekatarinburg.

Duisburg 1989 bislang einziger deutscher Gastgeber

Vorsichtig formuliert werden dem Vernehmen nach über den Obergefreiten-Dienstweg der Bewerbung des ADH gute Chancen für den Zuschlag dieser internationalen Titelkämpfe der Studierenden eingeräumt, unter denen sich ein erklecklicher Anteil der Weltelite in den einzelnen Disziplinen befindet. Denn seit der Premiere 1959 im italienischen Turin war Duisburg 1989 die bisher einzige deutsche Ausrichter-Stadt.
Spinnen wir den Faden zu Ende: In der wahren Sportstadt Krefeld (siehe Link) wäre neben Wasserball mit gleich drei wettkampffähigen Anlagen auch Leichtathletik im Zusammenspiel mit dem Wedau-Stadion in Duisburg im Bayer-Stadion am Löschenhofweg sehr gut vorstellbar. Dort gab es im Übrigen auch schon unendlich lange kein internationales Großereignis mehr. Zuletzt 1985 den Mehrkampf-Europacup der Männer und Frauen, der bis 2011 ausgetragen wurde. Die damalige DDR trat im Zehnkampf mit Torsten Voss (später Weltmeister 1987), Christian Schenk (Olympiasieger 1988) und Uwe Freimuth an. Voss wechselte nach der Wende zum FC Bayer 05 Uerdingen unter der im vorigen Dezember im Alter von 81 Jahren verstorbenen Trainer-Legende Norbert Pixken.  
Nun heißt es allerdings erst einmal abzuwarten. Fortsetzung folgt
eventuell.