Senioren-DM 2022: Großen Fünf noch ohne Termin und Schauplatz

(Darmstadt/Krefeld, 18. November 2021) Erwartungsvoll, gebannt und gespannt schauen die wettkampfaffinen Senioren*innen mit Leistungspotenzial für nationale Meisterschaften in diesen Tagen immer wieder mal prophylaktisch in den Rahmenterminplan 2022 des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) aus Darmstadt. Und siehe da: Mit Stand 16.November 2021 gibt es eine aktualisierte Fassung. Damit haben sich die Neuerungen für die Talente von gestern und vorgestern jedoch bereits erschöpft. Die „Großen Fünf“ mit den Titelkämpfen Halle/Winterwurf, Stadion, Mehrkampf, Wurf-Fünfkampf und im Team (DAMM) stehen gewissermaßen symptomatisch am Ende des „Rattenschwanzes“ – ohne Termin und Schauplatz eines örtilichen Ausrichters.
Der Sache dienlich wäre es immerhin, wenn der DLV zumindest schon einmal einen ins Gesamtkonzept passenden Zeitrahmen festlegen würde (siehe auch DM Männer/Frauen am 25./26.Juni 2022 ohne Ortsangabe), um etwaig interessierten Vereinen/Landesverbänden eine Richtschnur an die Hand zu geben. So ist es einfach Fantasie mit Schneegestöber oder Stochern im dichten Nebel.
Sollte es bis Anfang Dezember keinen Bewerber mit (bürokratischer DLV-Sprachregelung) 
„belastbarer Absichtserklärung" für Halle/Winterwurf geben, wären diese Meisterschaften einmal mehr vom Verhandlungstisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 










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Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark täglich für Training zugänglich

(Düsseldorf/Krefeld, 17. November 2021) Es sind noch etwas mehr als sieben Wochen, so sie denn eingedenk der momentan dramatischen, sich stetig zuspitzenden Corona-Gemengelage stattfinden werden, bis zu den Offenen NRW-Hallenmeisterschaften der Ü30-Generation am 08./09.Januar 2022 im Arena-Sportpark in Düsseldorf. Aus der kalten Sporthose wollen das die Startwilligen aus nah und etwas ferner sicherlich nicht angehen, ein bisschen Wettkampf-Vorbereitung sollte schon vorher sein.
Wohl all jenen, die entweder über entsprechende heimische Trainingsmöglichkeiten verfügen oder im näheren Umfeld der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen ihr Domizil haben. Denn der Schauplatz der kommenden Titelkämpfe ist an sieben Tagen in der Woche auch für Nicht-Angehörige von Düsseldorfer Klubs zum freien Trainingsbetrieb gegen einen moderaten Obolus von drei Euro zugänglich. Die großzügig bemessenen Öffnungszeiten: Von Montag bis Samstag von 7 bis 18 Uhr und am Sonntag von 07 bis 16 Uhr. Umkleiden, Duschen und Toiletten sind ebenfalls nutzbar. Geschlossen bleibt lediglich der allgemeine Kraftraum im vorderen Bereich der Halle. Insofern entbehrlich, als das innerhalb einer Trainingseinheit eh zu viel des Guten wäre.

Sportsch(l)au: Leistungsfähigkeit von Mann und Frau nicht vergleichbar

(Köln/Krefeld, 15. November 2021) Es kursieren eine Menge Sportirrtümer, die so lange kolportiert und transportiert werden, dass sie irgendwann Mythenstatus erlangen, also für bare Münze genommen werden. Der Sport- und Ernährungswissenschaftler Prof.Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln, früherer Klasse-Sprinter beim einstmals ruhmreichen ASV Köln, nimmt sich derartiger Vorurteile im WDR2-Hörfunk und ARD-Morgenmagazin unter der Rubrik „Sportsch(l)au“ und anderen Publikationsmedien sowie seinem eigenen Internet-Portal an. Dank seiner freundlichen Genehmigung haben wir honorarfrei seit nunmehr über zehn Jahren in loser Folge bislang 107 Kapitel zu diesem Themenkomplex veröffentlicht. Kein Reservoir ist auf Dauer unerschöpflich, selbst wenn hin und wieder etwas Neues dazukommt. Deshalb werden wir gelegentlich frühere, allgemeinverbindliche und zeitlose Beiträge zur Auffrischung oder aber für im Laufe der Zeit hinzugekommene LAMPIS-Leser wiederbeleben. As

Geschlechter unterscheiden sich maßgeblich von ihrer Biologie

Männer stemmen schwerere Gewichte, können schneller rennen, weiter sowie höher springen und haben im direkten Vergleich mit ihren weiblichen Sportkolleginnen immer die Nase vorn. Deshalb überlassen es Frauen auch im Alltag gern ihren Männern, Getränkekisten oder Einkäufe die Treppe hinauf zu tragen. Männer sind einfach viel leistungsfähiger und die besseren Sportler – da gibt es absolut keine Zweifel (?).
Die beiden Geschlechter unterscheiden sich maßgeblich aufgrund ihrer Biologie und haben damit unterschiedliche (sportliche) Voraussetzungen. Hinsichtlich der sportlichen Leistungsfähigkeit unterscheiden sie sich vermehrt eigentlich erst ab der Pubertät. Das liegt vor allem an der verstärkten Bildung der Sexualhormone, die maßgeblich für die Ausprägung des typisch männlichen oder weiblichen Körperbaus sind. So werden Männer meist um bis 15 Zentimeter größer und um genauso viele Kilogramm schwerer, besitzen eine etwas höhere Muskelmasse (zirka 15 Prozent) und einen geringeren Körperfettanteil.

Bezüglich Beweglichkeit und Koordination sind Frauen im Vorteil

Für die Trainingspraxis bedeutet dies, dass Männer von der Körperkonstruktion her größere Kräfte und eine deutlich höhere Schnelligkeit entwickeln können. Frauen verfügen über größere Fettspeicher in der Muskulatur sowie eine durchschnittlich höhere maximale Herzfrequenz. Das bedingt durch das geringere Körpergewicht eine weniger hohe Maximalbelastung und ermöglicht eine raschere Regeneration. Dies prädestiniert das gemeinhin schönere Geschlecht vor allem für Ausdauerbelastungen, bei denen Frauen relativ betrachtet leistungsfähiger sind als männliche Sportkollegen.    
Fazit: Sportliche Leistungen von Männern und Frauen sind einfach zu unterschiedlich und daher gar nicht objektiv vergleichbar. Ähnlich wie Begabungen für einzelne Disziplinen. Bei sportlichen Aktivitäten allerdings, in denen es vornehmlich auf Beweglichkeit und Koordination ankommt, sind die Frauen den Männern deutlich überlegen. Dickere Muskeln sind eben auch im Sport nicht alles!

Eines der drei putzigen Löwen-Babys heißt Malaika

(Gelsenkirchen/Heidelberg/Krefeld, 16. November 2021) Nach Zufall sieht das nicht aus. Gut fünf Wochen nach der Drillingsgeburt von Löwen, der im Familienverbund sozialsten aller Raubkatzen, im Gelsenkirchener Zoo hat die Leitung der Zoom-Erlebniswelt Montagvormittag im einstigen Kohlenpott bei einer öffentlichen Präsentation das Geheimnis um Geschlecht und Namen des putzigen Nachwuchses gelüftet. Die noch wie Kuscheltiere anmutenden Löwen-Babys sind Mädchen, sie heißen Jamila, Kumani und – Malaika. Ob dem sprunggewaltigen zweibeinigen Pendant, der Weitsprung-Allesgewinnerin Mailaika Mihambo aus Heidelberg die Patenschaft für ihre Namenscousine angetragen wird, ist nicht überliefert, jedoch sehr naheliegend. Das würde jedenfalls bei der Taufparty tolle Fotos hergeben, eine prima PR für Zoo und Athletin dazu. Allerdings haben die drolligen Drillinge nach der breitgefächerten Publikation im digitalen wie analogen Blätterwald schon jetzt das Potenzial zu Publikumsmagneten und Kassenschlagern. Wobei dieser Zoo mit seinen großzügig angelegten Freigehegen ohnehin das Prädikat „höchst sehenswert“ verdient. Als ausgewiesener Natur- und Tierfreund im Allgemeinen sowie vierbeinigen Boxern im Besonderen, weiß ich, wovon ich schreibe. 

November-Tristesse "beschert" uns heute den Volkstrauertag

(Die Republik/Ahlen/Krefeld, 14. November 2021) Seinen Geburtstag kann man(n)/frau sich nicht aussuchen. Die damit möglicherweise im Zusammenhang stehenden Zu- und Umstände ebenfalls nicht. Wer nun alle Jahre wieder an diesem Datum sein Wiegenfest feiert, der muss zumindest diesmal wieder die Kollision mit dem Volkstrauertag hinnehmen. Ein „beweglicher“ staatlicher Gedenktag, der seit 1952 stets zwei Sonntage vor dem ersten Advent begangen wird. Der soll an die Kriegstoten und die Gewaltherrschaften aller Nationen erinnern. Er reiht sich nahtlos ein in die November-Tristesse mit Allerheiligen (01.11.), Allerseelen (02.11.),  Buß- und Bettag (17.11.) und Totensonntag (21.11.). Als Zwischenspiel mochte an Karnevalserwachen und Sankt Martin (beides 11.11.) die pralle, ungetrübte Freude auch nicht aufkommen. Corona lässt weiterhin unschön grüßen, heftiger als je zuvor! Gegen Verantwortungslosigkeit, Einfalt und Ignoranz ist halt kein Kraut gewachsen.

Dieter Massin feiert die erste Wiederkehr seines Achtzigsten

Doch wenden wir uns erfreulicheren Dingen zu. Eben jenen mehr oder weniger fortgeschrittenen Geburtstagskindern aus der Leichtathletik. Klar: Alle können wir weder kennen noch nennen. Doch ein dazu prominentes Beispiel haben wir. EVVA-/EMA-Ehrenpräsident Dieter Massin (*14.11.1940) aus Ahlen in Westfalen feiert heute die erste Wiederkehr seines Achtzigsten. Der Mann mit dem verpflichtenden Kürzel DM (für Deutscher Meister oder früher D-Mark) hat sich zur Maxime gemacht „Wer rastet, der rostet“, zieht immer noch vor und hinter den Kulissen auf vielen Gebieten die Strippen. In seiner Wahl-Heimatstadt leitet er ein Sport-Archiv und –Museum, das sich über die Grenzen von Ahlen hinaus in kurzer Zeit einen glänzenden Ruf erworben hat. Und speziell der Senioren-Leichtathletik ist er weiterhin verbunden. So manches, wie bei vielen anderen auch, mit Kopfschütteln registrierend. Mitunter macht er seinem Ärger in der Facebook-Gruppe EMA Friends (2.397 Mitglieder) Luft, in privaten Gesprächen mit Vervielfältigungscharakter sowieso...