Zwei mögliche Mutmacher unter einer Flut von Absagen

(Erfurt/Düsseldorf/Krefeld, 21. November 2021) Es geht schon wieder los: Mit der vierten Corona-Welle wird auch so manch geplante Hallen-Veranstaltung der Wintersaison 2021/2022 hinweggespült. Nun wäre es vollkommen müßig an dieser Stelle aufzuzählen, was alles nicht stattfinden wird. Wenden wir uns als stellvertretende Mutmacher zwei Veranstaltungen zu, die Stand jetzt über die sportliche Bühne gehen „sollen“. Dieser Konjunktiv ist in Zeiten wie diesen nun einmal unvermeidlich. Hellsehen kann keiner.
Aber: Die Ausschreibung für den von uns im verlinkten Beitrag bereits angekündigten 2.Jux-Zweikampf (Kugel, Streiholzwurf) und Stabhochsprung-Wettbewerb am 11.Dezember 2021 in der Erfurter Leichtathletikhalle ist nunmehr online. Da heißt es schnell sein, da die Teilnehmerzahlen auf jeweils 20 begrenzt sind.
Für „Westler“ ist auch etwas im Portfolio. Der ART Düsseldorf „möchte“ einen Tag später in der Halle im Arena-Sportpark der NRW-Landeshauptstadt sein 11.Advent-Indoor-Meeting ausrichten. Allerdings ohne spezielle Senioren-Wertung. Was freilich bis M/W45 herzlich egal ist. Siehe Link und dann Ausschreibung anklicken.

Appell von DOSB-Chef Alfons Hörmann: "Outdoor-Sport-Garantie für alle"

(Köln/Frankfurt/Krefeld, 20. November 2021) Es ist in extrem besch… Zeiten wie diesen ein zweischneidiges Schwert, ein Ritt auf der Rasierklinge: Was darf (noch) erlaubt und was muss schon (wieder) verboten werden? Schließlich gilt es die sich stetig weiterdrehende coronäre Aufwärtsspirale mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu stoppen. Nur sollte, was den Breitensport angeht, das Kind nicht abermals mit dem Bade ausgeschüttet werden. Die ARD-Sportschau veröffentlichte auf ihrem Online-Portal einen Appell des demnächst ausscheidenden Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, an die Politik: „Der Fehler des Vorjahres, als die weitgehende Schließung von Spiel- und Sportstätten und die Kontaktbeschränkungen die rund 27 Millionen Mitglieder von Sportvereinen und alle anderen Menschen in Deutschland zur Bewegungslosigkeit verurteilten, darf sich nicht wiederholen.“ Das Infektionsrisiko im Außenbereich sei anerkannt geringer. Mehr als eine 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) dürfe deshalb für den Sport unter freiem Himmel nicht gelten. Für Sport im Innenbereich sei 2G (geimpft oder genesen) sinnvoll.
Seine Worte in die Gehörgänge der vermeintlichen politischen Elite des Bundes, der Länder und Kommunen sowie der sie beratenden Virologen und Immunologen. Warten wir mal ab, was alsbald die blanke Realität hergibt. Unumgänglich ist, dass wir alle miteinander die Suppe auslöffeln müssen, die uns eine uneinsichtige, immer noch zu große Minderheit mit Impfverweigerung und Disziplinlosigkeit, als gäbe es kein Corona und Morgen mehr, eingebrockt hat. So schaut's aus!

 

Senioren-DM 2022: Großen Fünf noch ohne Termin und Schauplatz

(Darmstadt/Krefeld, 18. November 2021) Erwartungsvoll, gebannt und gespannt schauen die wettkampfaffinen Senioren*innen mit Leistungspotenzial für nationale Meisterschaften in diesen Tagen immer wieder mal prophylaktisch in den Rahmenterminplan 2022 des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) aus Darmstadt. Und siehe da: Mit Stand 16.November 2021 gibt es eine aktualisierte Fassung. Damit haben sich die Neuerungen für die Talente von gestern und vorgestern jedoch bereits erschöpft. Die „Großen Fünf“ mit den Titelkämpfen Halle/Winterwurf, Stadion, Mehrkampf, Wurf-Fünfkampf und im Team (DAMM) stehen gewissermaßen symptomatisch am Ende des „Rattenschwanzes“ – ohne Termin und Schauplatz eines örtilichen Ausrichters.
Der Sache dienlich wäre es immerhin, wenn der DLV zumindest schon einmal einen ins Gesamtkonzept passenden Zeitrahmen festlegen würde (siehe auch DM Männer/Frauen am 25./26.Juni 2022 ohne Ortsangabe), um etwaig interessierten Vereinen/Landesverbänden eine Richtschnur an die Hand zu geben. So ist es einfach Fantasie mit Schneegestöber oder Stochern im dichten Nebel.
Sollte es bis Anfang Dezember keinen Bewerber mit (bürokratischer DLV-Sprachregelung) 
„belastbarer Absichtserklärung" für Halle/Winterwurf geben, wären diese Meisterschaften einmal mehr vom Verhandlungstisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 










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Sippenhaftung für russische Masters muss eine Ende haben

(Monte Carlo/Krefeld, 19. November 2021) Allem Anschein nach ist Margit Jungmann (*1956) aus Rehlingen als Präsidentin des Senioren-Weltverbandes World Masters Athletics (WMA) mit Sitz in Monte Carlo im Fürstentum Monaco als mögliche Folge des durch Corona bedingten Krisenmanagements amtsmüde geworden, lässt ihr Elan gehörig nach. Der Eindruck muss entstehen und kochte gestern wieder hoch. Gemäß einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bleiben die russischen Leichtathleten eingedenk des vor Jahren aufgedeckten flächendeckenden Dopingsystems von Sp(r)itzenathleten*innen infolge eines Beschlusses des Leichtathletik-Weltverbandes vorerst weiterhin von internationalen Wettkämpfen ausgesperrt. Mit Ausnahme jener, die durch regelmäßige Kontrollen nachweisen, dass sie „sauber“ sind und sodann unter neutraler Flagge starten können.

WMA-Präsidentin Margit Jungmann ist gefordert

Was dies mit Frau Jungmann (im Bild) zu tun hat? Sie wollte sich bereits vor geraumer Zeit auf dem „kleinen Dienstweg“ am selben Amtssitz in einem Gespräch mit dem Präsidenten der World Athletics (WA; vorher IAAF), Sir Sebastian Coe aus Großbritannien, dafür einsetzen, dass die russischen Masters nicht in Sippenhaftung genommen werden und für sie eine „Lex specialis“ (vergröbert: Sonderregelung) gelten müsse. Denn sie gehören keinem Anti-Doping-Testpool an, haben mithin keine Chance zu beweisen, dass sie nicht mit verbotenen Substanzen ihre Leistung steigern. Außerdem waren sie niemals Teil des Staatsdopings. Es gibt und gab (!) also keinen auch nur halbwegs plausiblen Grund, sie ebenfalls auszuschließen.
Da besteht vor den nächsten Europa- und Weltmeisterschaften der Senioren-Leichtathletik dringender Handlungsbedarf. Nach mir die Sintflut  (dem Vernehmen nach kandidiert Jungmann 2022 nicht für eine Wiederwahl) kann und darf nicht die Lösung sein!

Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark täglich für Training zugänglich

(Düsseldorf/Krefeld, 17. November 2021) Es sind noch etwas mehr als sieben Wochen, so sie denn eingedenk der momentan dramatischen, sich stetig zuspitzenden Corona-Gemengelage stattfinden werden, bis zu den Offenen NRW-Hallenmeisterschaften der Ü30-Generation am 08./09.Januar 2022 im Arena-Sportpark in Düsseldorf. Aus der kalten Sporthose wollen das die Startwilligen aus nah und etwas ferner sicherlich nicht angehen, ein bisschen Wettkampf-Vorbereitung sollte schon vorher sein.
Wohl all jenen, die entweder über entsprechende heimische Trainingsmöglichkeiten verfügen oder im näheren Umfeld der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen ihr Domizil haben. Denn der Schauplatz der kommenden Titelkämpfe ist an sieben Tagen in der Woche auch für Nicht-Angehörige von Düsseldorfer Klubs zum freien Trainingsbetrieb gegen einen moderaten Obolus von drei Euro zugänglich. Die großzügig bemessenen Öffnungszeiten: Von Montag bis Samstag von 7 bis 18 Uhr und am Sonntag von 07 bis 16 Uhr. Umkleiden, Duschen und Toiletten sind ebenfalls nutzbar. Geschlossen bleibt lediglich der allgemeine Kraftraum im vorderen Bereich der Halle. Insofern entbehrlich, als das innerhalb einer Trainingseinheit eh zu viel des Guten wäre.