Ein Fauxpas der DLV-Geschäftsstelle mit Wiederholungscharakter

(Darmstadt/Krefeld, 14. August 2018) Wenden wir uns nach einer Woche gaaanz großer Leichtathletik der deutschen Eliteklasse und solchen, die von den Verantwortlichen dafür gehalten wurden (siehe gestrigen Kommentar) wieder den Sorgen, Beschwerden und Kümmernissen der Talente von gestern sowie vorgestern zu. Nun wird es LAMPIS-Stammbesucher nicht weiter überraschen, dass unsere Gastautoren und unser kleines, zumeist solo besetztes Redaktionsteam völlig zu Recht ein ausgesprochen ambivalentes Verhältnis zum DLV haben. Aber wie soll sich das zum Besseren wenden, Guten ist eh eine schiere Unmöglichkeit, wenn stetig neue Unzulänglichkeiten und Ungereimtheiten auf dem Silbertablett serviert werden? Diesmal sogar ein Fauxpas mit Wiederholungscharakter des originalgetreu selben fehlerhaften Sachverhalts! Einen neuerlichen Lapsus, wir wussten lediglich noch nicht welchen (hellsehen können wir leider nicht), haben wir praktisch vorangekündigt (siehe blau eingefärbte Verlinkung).

Alte Führungscrew in der Fußleiste noch nicht ausgetauscht

In der Einladung für das Finale der Team-DM Senioren/innen am 22.September in Baunatal stand im Brief noch die alte Führungscrew mit dem einstigen Präsidenten Clemens Prokop an der Spitze. Die ist bekanntlich seit Mitte November 2017, also fast neun Monaten, nicht mehr in Amt und Würden. Unser Gastautor, DAMM-Experte und unermüdlicher –Ranglistenersteller Dieter Krumm vom  LAC Quelle Fürth mailte daraufhin die Wettkampforganisation in der DLV-Geschäftsstelle und zur Kenntnisnahme die Vorsitzende des Bundesausschuss‘ Senioren, Margit Jungmann an.

Doch selbst die Korrektur auf „Zuruf“ missriet

Auf diesen „Zuruf“ erfolgte auch eine Korrektur. Doch die geänderte Fußleiste wurde in die Rangliste der M50 zwischen Platz drei und vier gesetzt. Dämlicher geht’s eigentlich nimmer mehr. Eigentlich. Denn bei diesem Verband mit einer Ansammlung von festangestellten Dilettanten ist absolut nichts unmöglich. Wenn es sich um ein Unternehmen im normalen Geschäftsleben handeln würde, hätte es längst den schweren, ultimativen Gang zum Konkursrichter antreten müssen.
Gut oder in diesem konkreten Falle schade, dass ein Verband nicht Pleite machen kann. Eine interessante Rechtsfrage, wer dafür gerade stehen müsste? Ein Fall für den neuen Seniorensprecher Heiko Wendorf, einen studierten Wirtschaftsjuristen aus Eisenach in Thüringen. Er liest uns regelmäßig und wird es womöglich nachliefern.