TRX- oder Schlingenband ein tolles Gerät fürs heimische Fitnesstraining

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(Bad Honnef/Krefeld, 25. Januar 2021) Wer ist schon allwissend, und wer denkt in einer bestimmten Situation spornstreich immer an alles was er an sich auf dem Bio-Computer gespeichert hat?  Eine rein rhetorische Doppelfrage, die keiner Beantwortung bedarf. Allenfalls dieser, dass deshalb nichts über die interaktive Mitarbeit von wohlgesonnenen, bestens informierten Lesern und einstigen Sportkameraden geht. Kaum hatte ich die gestrige Kolumne online gestellt, erhielt ich eine E-Mail von Kugelstoßer, Trainer und Werfertag-Veranstalter  Roland Wattenbach (*1955; im Bild) vom TV Eiche Bad Honnef. Der studierte, promovierte und inzwischen pensionierte Astrophysiker geht aufgrund seiner beruflichen DNA, wenn nötig, auch wissenschaftlich an Aufgabenstellungen heran.

Mittlerweile recht günstig zu bekommen

Roland hatte also einen selber erprobten und bewährten zusätzlichen Tipp für ein Hilfsmittel zum derzeit „angesagten“ (klingt eigentlich nach Trend) Training daheim oder zur problemlosen Mitnahme unterwegs an x-beliebigen Orten. Was derzeit allerdings auch stark eingeschränkt ist. Das eigene oder geliehene fahrbare Hotel (= Wohnmobil), den Waldspaziergang und die Fahrradtour mal ausgenommen. Kurzum: Den Schlingentrainer oder im seinerzeitigen Original das TRX-Band. Das war mal mit jenseits von 100 Euro ziemlich teuer, ist heutzutage in gleichwertigen Ausführungen für ab 30 Euro zu haben.

Fast so etwas wie ein multipler Alleskönner

Dieses multiple, handliche und leicht zu handhabende Trainingsgerät ist fast so was wie ein Alleskönner. Es dient der Kondition, Konzentration, Beweglichkeit, Reaktion, Maximalkraft und Kraftausdauer. Es hat übrigens mit keinem Geringeren als Sport- und Ernährungswissenschaftler Prof.Dr.Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule (DSHS) in Köln einen prominenten Fürsprecher vom Fach. Gerade für ältere Semester, selbst bei Spät- und Wiedereinsteigern, verlangsamt insbesondere Muskeltraining den Alterungsprozess. Ohne das jetzt mit Fakten zu erhärten, ist dies kein fauler Zauber, sondern in wissenschaftlichen Studien längst erwiesen.
Im Internet gibt es teilweise Video-Anschauungsunterricht in bewegten Bildern zur Nutzung des nicht flexiblen Bandes. Eines gestaltet von Prof.Froböse in Zusammenarbeit mit der Gesundheitskasse AOK Rheinland/Hamburg unter diesem Link und die bebilderte Variante mit über 100 Übungen, die uns Roland verlinkt hat.
Und was den eigenen, überlagerten Bio-Computer betrifft: Bereits seit über fünf Jahren habe ich so ein allerdings länger nicht genutztesTeil in meinem Sportgeräteschrank. Gut, daran bei dieser Gelegenheit erinnert worden zu sein.