DOSB: "Team Deutschland" soll Integration und Identifikaktion fördern

(Frankfurt/Krefeld, 15. März 2017) Was gestern zumeist in Kurzmeldungen in den analogen und digitalen Medien erschienen ist, wird noch manchem Sportverband sauer aufstoßen. Die „German Athletics Association (GAA)" alias der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) gehört dazu. Er band sich im September 2015 in einem streng genommen gegen die Wettbewerbsrichtlinien verstoßenden "Rentenvertrag" bis 2028 an seinen us-amerikanischen Ausrüstungssponsor mit dem „Fleischerhaken“ als Logo. Damit war/ist unter anderem der Preis verbunden, in einem Akt der kulturellen Selbstverleugnung die Athleten bei internationalen Einsätzen zum Teil gegen ihren Willen in Bekleidung mit dem Schriftzug „Germany“ zu gewanden. Das wird schon sehr bald der Vergangenheit angehören. Der oberste deutsche Dachverband, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit Sitz in Frankfurt, firmiert fortan mit seinen Olympiamannschaften unter „Team Deutschland“ – und das auch in der Zeit zwischen den Spielen. Es geht schlicht um mehr Integration und Identifikation. Dazu DOSB-Präsident Alfons Hörmann: „Von einem starken ,Team Deutschland‘ werden langfristig sowohl der Spitzensport als auch der Breitensport profitieren.“ 
Der gesamte Wortlaut der Pressemitteilung und das neue einheitliche Logo unter dieser Verlinkung.