Kugelstoßer Karl-Heinz Marg verstarb 83-jährig nach langer Krankheit

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(Osterholz-Scharmbeck/Krefeld, 13. September 2021) Ein nicht nur körperlich Großer der Kugelstoßer-Zunft bei den Senioren ist, wie ich erst gestern erfahren habe, bereits am 06.September 2021 für immer von uns gegangen, der seine überaus erfolgreiche Karriere nach der Saison 2014 offiziell für beendet erklärte (siehe Link). Das hielt er auch durch. Gezwungenermaßen. Denn noch vor Vollendung seines 80.Lebensjahres am 20.Mai 2018 und dem damit verbundenen Aufrücken in die M80 erkrankte Karl-Heinz Marg (im Archivbild) aus Osterholz-Scharmbeck in Niedersachsen an einer heimtückischen Krankheit, an der er nunmehr nach langem Kampf 83-jährig verstarb.
Karl-Heinz, den ich sehr gut seit der Hallen-EM 1999 im schwedischen Malmö nicht nur als Sportkameraden gekannt und geschätzt habe, wird etliche Rekorde bei der Beisetzung im engsten Familienkreis auf dem Scharmbecker Friedhof mit in sein Grab nehmen. Das sind allein an Weltrekorden gemessen aktuell immer noch die der M70 mit 15,89m aus 2008, der M75 mit 14,24m aus 2013 und unter dem Hallendach der M75 mit 14,48m aus 2014. Das hell strahlende Nordlicht gewann in den Ringen dieser Welt, von Europa und Deutschland insgesamt (Halle und Stadion) je fünf globale und kontinentale sowie elf nationale Titel.
Das beleuchtet jedoch lediglich die sportliche Attitüde dieses Gentlemans in mal kurzen und langen Hosen. Denn er widmete sich mit einem als Späteinsteiger beachtlich heruntergearbeiteten Handicap auch dem Golf. Wer mehr über den Verstorbenen erfahren und lesen möchte, dem sei der ausführliche Nachruf im „Weser Kurier“ empfohlen. Der vermittelt auch etwas vom Menschen und Kunstmentor Marg.