Neue EMA-Präsidentin von ausgeprägtem Mitteilungsbedürfnis beseelt

Kolumne

Moment mal

(
Lausanne/irgendwo in Portugal/Krefeld, 16. März 2022) Na, immerhin hat sie ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein und Mitteilungsbedürfnis, die laut Wikipedia Valentina oder nach eigener Version Walentina Fedjuschina (im Bild). Als gebürtige Ukrainerin mit österreichischem Pass, Geschäftstätigkeit in Texas/USA und Wahlheimat Portugal (anders als ihre Kollegen gibt seine keine Adresse an; siehe Link) eine Art Kosmopolitin. Darin unterscheidet sie sich offenbar ebenfalls nicht von ihrem „blendenden“ Amtsvorgänger (mehr Schein als Sein), der ihr vermeintlich bei Stellungnahmen noch die Hand führt. Gerade mal gut zwei Wochen nach der „Prinzen-Proklamation“ an Rosenmontag (28.Februar) im portugiesischen Braga als Präsidentin in das fünfköpfige, vollkommen unerfahrene (In-)Kompetenzteam der European Masters Athletics (EMA) mit Sitz in Lausanne/CH gewählt, hat sie innerhalb von nur zwölf Tagen drei Verlautbarungen abgesondert. Das hält sie in der Frequenz nie und nimmer durch! In der letzten Mitteillung vom 12.März beschreibt sie die ersten zehn Tage ihrer Regentschaft. Den zuckersüßen Inhalt können und wollen wir hier aus Platzgründen nicht ins Deutsche übersetzt 1:1 wiedergeben (bei Interesse siehe Link). Schön allerdings, wenn das alles Wirklichkeit werden sollte, was die 57-jährige „Powerfrau“ als einstige Weltklasse-Kugelstoßerin an Versprechungen in Aussicht stellt.
Bei den so genannten Media-Managern der EMA geht der alte Mief und Muff indes munter weiter. Das kann nicht im Sinne einer Runderneuerung sein, die sie jüngst hat anklingen lassen. Es ist im Übrigen nicht geübte Praxis, müsste sie per Dekret Personen ihres Vertrauens um sich scharen. Aber vor allem gehört da mal frischer Wind in die angestaubte Außendarstellung, die vordergründig von Selbstbeweihräucherung des narzisstischen Ex-Präses geprägt war.