Ein stets rekordverdächtiges Senioren-Hallensportfest mit Kultstatus

(Fürth/Krefeld, 16. Januar 2016) Mittlerweile hat das Senioren-Hallensportfest des LAC Quelle Fürth, das heute in der vereinseigenen Leichtathletik-Arena Am Finkenschlag seine 27. (!) Auflage erlebt, längst Kultstatus erlangt. Ohne es jetzt exakt mit Zahlen belegen zu können, dürfte es sich um das Meeting schlichtweg handeln, das die meisten Rekorde bis weltweit aufwärts vorweisen kann. Da sei nur ein Beispiel aus dem Vorjahr genannt, als „Überflieger“ Wolfgang Ritte (*1953; im Bild) vom SC Bayer 05 Uerdingen seinen eigenen Hallen-Weltrekord (4,12 m) im Stabhochsprung auf 4,15 Meter steigerte. Der hatte freilich nur ein sehr kurzes Verfallsdatum. Denn der Wahl-Uerdinger aus Moers verbesserte ihn bereits zwei Wochen später in Ludwigshafen in der von ihm üblicherweise praktizierten „Salamitaktik“ um einen Zentimeter. Obwohl nun schon dem dritten Jahr der M60 angehörend, fühlt sich der vor neun Tagen 63 Jahre alt gewordene erfolgreiche Weltrekord-Jäger (klassenübergreifend inzwischen 40 in Summe) durchaus in der aktuellen Form, noch mal einen Salamischeibchen drauf zu legen. Schaun mer mal, wie es angemessen „kaiserlich“ auf bajuwarisch heißt.
Natürlich reduziert sich das stets rekordverdächtige Festival der „ewigen Talente“ ab 30 Jahre nicht auf die komplett anwesende stabhochspringende „Ritte-Air“ (außer Wolfgang noch seine Ehefrau Ute, deren Tochter Christina und Sohn Thomas sowie die Schwiegerkiner Sabrina und Timo). Unter den rund 200 Gemeldeten aus 70 Vereinen befindet sich viel nationale Creme de la Creme. Für entsprechenden Lokalkolorit sorgt vor allem Sprinterin und Weitspringerin Ingrid Meier (*1947; im Bild) vom gastgebenden Klub. Die schnelle „Meierin“ gewann bei der letztjährigen Stadion-WM in Lyon (Frankreich) fünf Titel in der W65.
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