Diesmal kein Weltrekord beim LVP-Senioren-Hallensportfest

(Ludwigshafen/Krefeld, 30. Januar 2016) Ein Sportfest von den und für die ewigen Talente ab 30 Jahre. Insofern haben wir in unserer Vorschau auf das LVP-Senioren-Hallensportfest heute in Ludwigshafen mit dem Attribut “Klein, aber fein” nicht übertrieben. Dem Vernehmen nach war das Meeting von Chef-Planer Dieter Tisch und seiner großen Helferschar bestens organisiert. Bis hin zu einem Live-Ticker der Resultate, den es nicht einmal bei der Senioren-DM gibt. Jedenfalls bislang nicht. Respekt! Dass nicht alle Blütenträume in Bezug auf die Leistungen reiften, liegt nun einmal in der Natur der Sache und ist dem Veranstalter nicht anzulasten. Ein Wettkampf  ist schließlich kein Wunschkonzert. Und so ist heuer kein neuer Weltrekord zu vermelden, für den am ehesten Stabhochspringer Wolfgang Ritte (im Bild) vom SC Bayer 05 Uerdingen in Frage gekommen wäre. Der inzwischen 63jährige Rekordjäger hatte im Vorjahr an gleicher Stelle mit 4,16m seine 40. globale Bestmarke aufgestellt. Diesmal gingen für ihn 3,80m in die Ergebnisliste ein. Die neue Jahres-Weltbestleistung der M60 von 4,01m attackierte er dreimal vergeblich. So bleiben vorerst seine 3,92m von Fürth bestehen. Das wird ihn gerade auf seiner Lieblingsanlage ärgern, wo er 2014 schon mit 4,12m Weltrekord gesprungen war. Zumal er beim Abschlusstraining locker vier Meter überquert hatte und mit Adrenalin im Wettbewerb normalerweise zulegen kann.
Bezogen auf unseren Beritt waren die Resultate im Kugelstoßen durchweg ernüchternd, für einige regelrecht enttäuschend.