Torsten Lange wollte nicht mit unverdienten Federn geschmückt werden

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(Niederselters/Bonn/Krefeld, 28. März 2016) Fair geht vor! Den plakativen Spruch nicht nur, aber insbesondere für den Sport hat Wurf-Allrounder Torsten Lange (im Bild) von der LG Kreis Ahrweiler verinnerlicht und lebt ihn auch. Er wollte sich nicht mit Federn schmücken lassen, die er nicht wirklich selber verdient hatte, die ihm jedoch in der Online-Ergebnisliste des 1.Werfertages 2016 an Karsamstag in Niederselters (zunächst) zuteil geworden sind. In unserem Bericht im Fenster Ergebnisse hatten wir das schon erstaunt mit einer „sensationell anmutenden Leistung“ kommentiert, dass der 71-jährige Bonner im Wettbewerb der M60 mit der 5-Kilo-Kugel 11,96 Meter gestoßen haben soll. „Das ist natürlich Quatsch“, klärte unser gelegentlicher Gastautor Sonntagmittag in einer Mail an unsere Redaktion auf. „Bereits gestern habe ich sowohl dem Veranstalter als auch ladv.de den Irrtum mitgeteilt. Die 11,96m hatte ich mit der 4-Kilo-Kugel in der M70, die 10,21m im Wettbewerb davor mit der Fünfer gestoßen. Ich weiß auch nicht, warum die sich mit der Korrektur so schwer tun. Ob das ganze Prozedere mit den gemischten Listen sinnvoll ist, bezweifle ich, da es offenbar zu einem solchen Durcheinander führt.“
Nun ist das kein Fall als Vorschlag für den jährlich in Zusammenarbeit des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) vergebenen Fair-Play-Preises. Doch bemerkenswert ist es in zweierlei Hinsicht allemal. Deshalb haben wir es auch hiermit erwähnt.