DLV-Rahmenterminplan 2021 weist DM Senioren Halle/Winterwurf aus

(Frankfurt-Kalbach/Halle a.d.S./Krefeld, 02. Dezember 2020) Insbesondere die Talente von gestern und vorgestern haben in der abgelaufenen „Späten Saison“ neidisch zu unseren Nachbarn und hier zu Lande zum Rasenkraftsport geschaut, was trotz Corona so alles auf Meisterschaftsebene möglich war. Ein Blick auf die aktuelle Seuchenlage verheißt kaum Aussicht auf alsbaldige Besserung. Manche Regional-/Landesverbände haben im vorauseilenden Gehorsam die Hallensaison 2020/21 bereits in Bausch und Bogen gekippt. Da muss es zwangsläufig hochgradig überraschen, dass ausgerechnet des diese von ihm ungeliebte Spezies links liegen lassenden Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in dessen Rahmenterminplan 2021 vom Stand 27.November 2020 die „DM Senioren Halle/Winterwurf“ mit Datum 26. bis 28.Februar 2021 (noch?) aufgeführt wird. Unter Ort und LV wie Landesverband steht allerdings NN.

Zweigeteilte Hallen-/Winterwurf-DM für die Ü35-Generation?

Lösen wir die Quizfrage um diesen Aküfi (= Abkürzungsfimmel) auf. Das Kürzel leitet sich aus dem lateinischen „
Nomen nominandum“ ab, bedeutet  (noch) zu nennender Name. Dieser Umstand an sich lässt nun mal in der Szene Spekulationen und Latrinengerüchte ins Kraut schießen. Oftmals ist es wie bei den mittels so genannter stiller Post weitergegebenen Parolen, dass am Ende bei Regen der Krieg im Saale stattfinden würde. Aber vorsichtshalber sind wir der Information eines gemeinhin zuverlässigen Maulwurfes" nachgegangen. Danach soll(t)en die Titelkämpfe der Ü35-Generation zur Entzerrung zweigeteilt in Frankfurt-Kalbach (Lauf,Sprung) und Halle an der Saale (Kugel, Winterwurf, Gehen) ausgetragen werden.

Leider eine Fehlanzeige aus der Gerüchteküche

Nun fügt es sich, dass ich Hardy Gnewuch, in Personalunion Sportlicher Leiter des Olympiastützpunkts Halle, Leichtathletik-Abteilungsleiter des SV Halle und begnadeter, engagierter, motivierter Moderator/Ansager/Einpeitscher/Interviewer direkt am Ort des Geschehens von Wettbewerben, seit einigen Jahren recht gut kenne. Bei verschiedenen Ost-Gastspielen im Kugelstoßen vor reichlich Zuschauern unterm Hallendach in Magdeburg und Rochlitz hatte ich auch schon das Vergnügen zwischen fetziger Musik von ihm angekündigt zu werden.
Also habe ich mich an der vermeintlichen Quelle bei ihm telefonisch sachkundig gemacht. „Davon kann auf die Senioren bezogen absolut keine Rede sein“, stellt er klar. „Richtig ist, dass eine solche Konstellation mal bei einer U-Meisterschaft angedacht war, aber vom DLV verworfen worden ist.“
Schade drum, was die „Masters“ angeht. Es darf folglich weiter spekuliert werden.

"Lockdown" wird noch so manchen Sportverein in den Ruin treiben

(Krefeld und die Republik, 01. Dezember 2020) Nun gehen wir also heute alle miteinander in die zweite Ausbaustufe des seit 02.November wirksamen „Soft-Lockdowns“ (Teil-Abriegelung). Nein, wir beten jetzt nicht den gesamten Katalog herunter, was auch nicht unsere originäre Baustelle ist. Da muss sich jede/r schon selber sachkundig machen. Bei aller gebotenen Vorsicht, die ich als fortgeschrittenes Semester der Risikogruppe M75 plus Vorerkrankung geradezu penibel walten lasse, erschließt sich mir jedoch so manche Maßnahme nicht. Die gehört dazu, trifft den Amateursport mit voller Breitseite und wird noch so manchen Verein in den Ruin treiben. Konkret: Es ist schwer vermittelbar, dass der Sportunterricht mit 20 bis 30 Schülern in Turn-/Sporthallen risikoärmer sein soll als vergleichsweise der in kleineren Gruppen im Vereinssport mit einem vernünftigen Hygienekonzept. Das hat schließlich auch etwas mit Volksgesundheit und drohenden Langzeitschäden zu tun. Ganz zu schweigen von der psychischen Komponente.

Extern Haare schneiden lassen geht, Nägel hingegen nicht

Und noch, wäre es nicht so ernst, eine Lachnummer aus dem Raritätenkabinett: Friseure dürfen weiterhin ihrem Handwerk an der Frau und am Mann nachgehen, dagegen bleiben Studios für Hand- und Fußpflege geschlossen. Haareschneiden geht, die Nägel schneiden lassen ganz profan ohne kosmetischen Firlefanz hingegen nicht. Den tieferen Sinn möge mir jemand erklären.
Wie auch die Tatsache, dass wir in der Bundesrepublik weiterhin exorbitant hohe Neuinfektionen zwischen 13.000 bis 22.000 täglich schreiben, wenn sich alle an die AHA-Regeln (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske) halten (würden). Das ist indes ein veritabler Trugschuss. Die Ziffer der Unvernünftigen, Nachlässigen, Ignoranten, Verantwortungslosen, Corona-Leugnern und Verschwörungstheoretikern wird inzwischen auf rund 20 Prozent geschätzt. Da kann bei zirka 16 Millionen sicherlich nicht mehr von einer Minderheit gesprochen werden, die eine durchschlagendere Eindämmung geradezu unmöglich macht.
Obschon der Vergleich aufgrund verschiedener politischer Systeme ein wenig hinkt, macht uns Südvietnam aktuell vor, was mit bedingungsloser Disziplin aller Menschen auch aus Überzeugung und nicht nur Anordnung zu erreichen ist. Bei immerhin 20 Millionen Einwohnern gibt es nur einige wenige Neuinfektionen im einstelligen Bereich pro Tag. Das ist, so sehr es verwundern mag, keine Meldung aus dem Bereich von Märchen und Sagen.

Friede, Freude, Eierkuchen beim Außerordentlichen Verbandstag des DLV

(Darmstadt/Krefeld, 28. November 2020) Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…
Das kommt für den Außerordentlichen Verbandstag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), der eingedenk der aktuellen Gemengelage gestern Vormittag in der Geschäftsstelle in Darmstadt digital abgehalten worden ist, ein wenig zu spät. Da wäre den zugeschalteten Delegierten vielleicht ein Licht aufgegangen. Bei eh kaum vorhandener Streitkultur, die eigentlich der Sache dienlich wäre, und der herrschenden Durchwink-Mentalität wurde weit weniger Zeit beansprucht als veranschlagt. Selbst die neue Satzung, deren Änderungen einer interessierten Öffentlichkeit (erst einmal?) vorenthalten werden, ist mit einer geradezu überwältigenden Mehrheit von 93.41 zu 6,59 Prozent verabschiedet worden. Getreu dem Motto: Augen zu und durch, bringen wir es so schnell wie möglich hinter uns. Schließlich wartete bei Muttern schon das Essen auf dem Herd.

Transparenz bleibt weiterhin ein Fremdwort

Der Haushalt 2020 schließt mit einem sechsstelligen Minus ab, und auch im Etat für 2021 wird aufgrund wegbrechender Einnahmen der durch Corona bedingten Situation mit einem Defizit von 199.000 Euro gerechnet. Im Zuge der schon mehrfach von uns erwähnten Strukturreform ist von einschneidenden Maßnahmen auszugehen, die insbesondere die demnächst Masters genannten Senioren*innen betreffen. Aber auch da heißt es: Nichts Genaues weiß oder richtiger: verrät man nicht. Das gilt auch für den neu installierten Aufsichtsrat, über dessen Zusammensetzung ebenfalls in dem Wischi-Waschi-Beitrag auf leichtathletik.de nichts ausgesagt wird. Mangelhafte Transparenz ist und bleibt bei diesem eine riesige Service- und Informationswüste darstellenden Verband unverändert ein Manko.
Möge spätestens bis zur Mitgliederversammlung im April 2021 mehr Licht ins Dunkel kommen und bei den Neuwahlen des Präsidiums eine Entrümpelung stattfinden, vor allem der blasse, fehlbesetzte, von Beginn an umstrittene Präsident Jürgen Kessing (im Bild) die Zeichen der Zeit erkennen und dem leuchtenden Beispiel von "Vize" Frank O.Hamm folgen (wir berichteten). Noch früher wäre freilich besser. Einer der sich in einem Interview öffentlich äußerte, dass bisschen DLV mache er noch nebenbei, gehört nicht an die Spitze einer Dachorganisation mit fast 800.000 Mitgliedern.

Siegbert Gnoth sprang spät in "Später Saison" Europarekord mit dem Stab

(Nordkirchen/Bad Bentheim/Krefeld, 30. November 2020) Es gibt nach Volkes Mund Zufälle im Leben, die würde es gar nicht geben. Was nichts anderes heißen soll, dass sie halt doch vorkommen. Da haben wir nicht nur diesen, sondern noch einen weiteren Beweis von Thesen. Erst gestern haben wir in dem Beitrag über den DLV-Verbandstag von der Service- und Informationswüste dieses in vielerlei Belangen ziemlich unterbelichteten Verbandes mit seinen „über 50 hauptamtlichen Kräften“ (O-Ton Präsidialherr Kessing) geschrieben, da flattert uns über den Äther die E-Mail eines Veranstalters ins Haus, der sich völlig zu Recht beklagt.
Siegbert Gnoth (*1940; im Bild) vom TuS Gildehaus in Bad Bentheim stellte zu einem sehr späten Zeitpunkt einer ohnehin durch die Corona-Situation „Späten Saison“ am 31.Oktober 2020 beim von seinem Klub in Nordkirchen organisierten Stabhochsprung-Meeting mit 2,73m einen neuen Europarekord für die M80 auf. Die bisherige Höchstmarke hielt seit 2015 der Schwede Lars Wennblom mit 2,60m. Ob der Mann mit dem verpflichtenden Vornamen in dem Moment daran gedacht hat (er weiß es natürlich), dass der zwölf Jahre alte Weltrekord des US-Amerikaners Bud Held nur zwei Zentimeter höher bei 2,75m notiert wird?

DLV schweigt sich mal wieder aus

Sei’s drum. Natürlich wurde der guten Ordnung halber eine Ergebnisliste er- und ins Netz gestellt, ein Rekordprotokoll angefertigt und weitergeleitet, da es ja automatisch zugleich deutscher Rekord ist (der Verband nennt es bei seinen „Fitten Alten“ verschämt wie despektierlich lediglich Bestleistung), den er zuvor mit 2,50m schon selber hielt. Obendrein ist der DLV-Senioren-Statistiker verständigt worden, der sich bisweilen neben etlichen anderen als Literat in der Senioren-Spielecke der Verbandsnetzseite verdingt. Dort prangt seit 01.November die wegen der vermeintlich vielen bösen schwarzen Schafe unter der Ü30-Generation die unheimlich wichtige „Anti-Doping-Newsletter“. Die Rekordliste, nicht mal auf den oben genannten von Juli 2020, wurde (bislang) nicht aktualisiert. Erbärmlich! Alles!

Alfred Achtelik hat ein im doppelten Sinne hohes Ziel

Es gab in der westfälischen Gemeinde mit dem imposanten Wasserschloss, in dem die Landesfinanzschule untergebracht ist und sich in einem der Türme Hochzeitspaare das Ja-Wort geben können, noch ein weiteres bemerkenswertes Resultat eines jüngeren Seniors. Alfred Achtelik (*1960) vom gastgebenden FC Nordkirchen verbesserte seinen Westfalen-Rekord der M60 vom August in Siegburg um drei Zentimeter auf 4,03m und setzte sich damit an die Spitze der wohl nicht mehr zu verbessernden Freiluft-Weltrangliste 2020. Achtelik, der sich zwischenzeitlich mal als passabler Diskuswerfer betätigte, hat in seiner ursächlichen Spezialdisziplin große Pläne und Ziele. So es irgendwie und irgendwo hier zu Lande einen Hallenwettbewerb 2020/21 geben sollte, will er den Weltrekord (4,16m) von Wolfgang Ritte (*1953) vom SC Bayer 05 Uerdingen, dem Achtelik auch mal angehörte, bescheiden im Konjunktiv formuliert anzugreifen versuchen. Der Stadion-Weltrekord von Ritte hat mit 4,32m noch mal eine andere Dimension und scheint zumindest vorerst in Stein gemeißelt. Bleibt freilich noch zu erwähnen, dass der Westfale von einem enorm hohen Niveau kommt und trotz eines ständig aktiven Weltrekord-Verbesseres Ritte seit 2005, noch für das LAZ Rhede startend, die deutschen Rekorde der M45 mit 4,80m (Halle) und 4,82m (Freiluft) hält. Hätten wir das auch geklärt.

Corona hat manch neuen Rekord verhindert

Noch so viel zu Corona. Selbstverständlich verursacht dieser vermaledeite Virus unendlich viele größere Sorgen und Kümmernisse. Aber den in eine neue Altersklasse aufrückenden Spitzenkönnern hat diese Seuche eingedenk mangelnder Wettkampf-Angebote gehörig die Suppe bezüglich Rekordjagden versalzen. So wenig neue Bestmarken in einer Saison vom Kreis angefangen hat es speziell bei den Senioren*innen garantiert noch nie gegeben.

Bergpredigt von Kaschke in salbungsvollem, pastoralen Wortgeklingel

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Lausanne/Madeira/Krefeld, 28. November 2020)
Mit einem bedeutungsschwangeren, großformatigen Foto macht der kontinentale Dachverband European Masters Athletics (EMA) mit Briefkasten-Adresse Lausanne/CH den Beitrag in nicht minder staatstragender Überschrift „The Future of Masters Athletics in Europe“ (Die Zukunft der Senioren-Leichtathletik in Europa) auf. Die eingeblockte Bildunterschrift des „göttlichen“ Aphorismen-Dreschers Alfred Hermes („Nur die Möwe kennt den Weg“ und ähnlicher Nonsens auf seiner eigenen Netzseite) diesmal als EMA-Kommunikationsbeauftragter kommt übersetzt so daher: „Auf dem Weg zu einem Gipfel auf Madeira mit der Vorfreude auf eine schöne Aussicht. Symbolisch für den beschwerlichen, aber spannenden Weg in die Zukunft der Mastersathletik in der Coronakrise.“ Au weia! Welch ein Widersinn von hinten durch die Brust ins Auge.

Jede Menge Kokolores abgesondert

Danach kommt in einem salbungsvollen, pastoralen Epilog in entarteter Kunst – um im Bilde zu bleiben – einer Bergpredigt der gescheiterte präsidiale Krisenmanager Kurt Horst „Kuddel“ Kaschke mit Wahlheimat Assafora in Portugal  zu Wort. Da wird jede Menge leeres Stroh gedroschen, auf das wir nicht weiter eingehen, falsche Formulierungen benutzt, eine Unwahrheit verbreitet und Wunschdenken geäußert: Zu 3) Er wartet noch ab, ob es im Juli 2021 im finnischen Tampere Europa- oder Weltmeisterschaften der Ü35-Generation werden. Die Messe ist längst gelesen. Wie LAMPIS bereits am 08.September 2020 aufgrund einer Insider-Information berichtete, wird es, wenn überhaupt, einzig und allein die Senioren-WM vom 02. bis 10.Juli 2021 sein. Dies wurde offiziell von WMA-Präsidentin Margit Jungmann aus Rehlingen auf der Netzseite der World Masters Athletics (WMA) in einer Bekanntmachung vom 07.Oktober 2020 bestätigt. Mit dem vernünftigen, um- und weitsichtigen Zusatz, dass die weitere pandemische Entwicklung abzuwarten sei und zusammen mit dem Lokalen Organisationskomitee (LOC) am 15.Januar 2021 eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Bis dahin sollten alle persönlichen organisatorischen Vorbereitungen von Startinteressenten zurückgestellt werden. So geht Krisenmanagement, Herr Kaschke!

Als unzureichender Ersatz noch ein überflüssiges Kunstobjekt geplant

Zu 4) Geht es nach diesem Traumfänger, möchte er vom 24.März bis 28.März 2021 in Braga auf dem portugiesischen Festland für die dort im März 2020 ausgefallene Hallen-und Winterwurf-Europameisterschaften mit einer isolierten Winterwurf-EM und einiger Laufwettbewerbe ein neues sinnfreies Kunstobjekt aus der Taufe heben. Schlussendlich ein internationaler Werfertag mit Rahmenprogramm. Mehr nicht. Nach der Trail-EM mit läppischen 31 Teilnehmern und nahezu ausnahmslos Medaillengewinnern (siehe Verlinkung) also noch eine überflüssige Neuheit, die erst recht jetzt kein Mensch braucht. Sportlicher Großtourismus ist bei dem momentanen Horror-Szenario ringsum auf dem alten Kontinent bei überproportional steigenden Infektionszahlen und nicht zu erwartender Besserung während der Winterzeit auch nach der bangen Voraussicht aller Gesundheitsexperten nun wahrlich nicht angezeigt.
Kuddel-Muddel" ließ sich freilich noch ein Hintertürchen offen, indem es außer seinen Lippenbekenntnissen weder einen offiziellen Hinweis, noch ein Ausschreibung dieses „epochalen Ereignisses“ auf dem Internetportal der EMA gibt.

EMA-Präsidium in Auflösung, Amtsperiode von Kaschke endet
 
Kaschke könnte also mit der immerhin von ihm erwähnten und spätestens 2021 fälligen Generalversammlung gehörig in Zugzwang geraten. Dabei stehen nämlich Wahlen des gesamten Präsidiums an, wobei er selber satzungsgemäß nach zwei vierjährigen Amtsperioden (die erste hat er mit Taschenspielertricks auf fünf Jahre hinausgezögert) erfreulicherweise nicht wieder kandidieren kann (es sei denn, er macht irgendwie den Putin). Geflissentlich für sich behalten hat er, dass sich seine Führungscrew auf Madeira praktisch aufgelöst haben und er auf der Suche nach geeignetem Ersatz auf taube Ohren gestoßen sein soll. Und da er schon kein gemachtes Bett hinterlässt, wäre es dringend und zwingend geboten, für sich und die vier weiteren Würden-/Bürdenträger nominelle Nachfolger zu finden. Das ist geübter, überlieferter Brauch, ein „Schattenkabinett“ buchstäblich auf die Beine zu stellen. Aber was heißt das schon bei Kaschke?! Flasche leer, würde Trainer-Legende Giovanni Trapattoni sagen.

Pressespiegel auf Portugiesisch: Genial einfach, einfach genial

Und noch ein letztes Gedicht: Auf genanntem digitalen Selbstbeweihräucherungsorgan erscheint ein Pressespiegel (nach unten scrollen, viel Leerraum) der beiden Europameisterschaften auf Madeira in portugiesischer Sprache. Sehr originell, kann sowieso kaum einer bei eh bescheidenen Zugriffszahlen verstehen! Da wird garantiert gelobhudelt, dass die Schwarte krachte und die von uns in Bilddokumenten unstrittig nachgewiesenen massenhaften Verletzungen der AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) wohlweislich unter die Redaktionstische gekehrt.