Swiss Masters: Kugelstoßer Hansruedi Stäheli bot eine Klasseleistung

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(Bellinzona/Krefeld, 28. September 2020) Worüber wir bereits im Vorfeld geschrieben haben: Auch unsere alpenländischen Nachbarn aus der vermeintlich betulichen, aber sicherlich beschaulichen Schweiz können anders als hier zu Lande für die „ewigen Talente“ im Gesamtpaket nationale Meisterschaften in Einzeldisziplinen (siehe Link). Es darf gemutmaßt werden, ohne das überprüft zu haben, dass auch die sechs europäischen Zwergstaaten Andorra, Lichtenstein, Malta, Monaco, San Marino und die Vatikanstadt das hinbekommen würden. So sie denn nur gewollt hätten. Diese Häme gegenüber dem „Deutschen Leuchtturm-Verband“ mit weltweiter Strahlkraft von eigenen Gnaden musste einfach sein, bevor wir uns in einem kleinen Beitrag wieder den Eidgenossen zuwenden.
Die hatten nun vorigen Samstag in Bellinzona im italienischsprachigen Kanton Tessin ihre Swiss Masters ab 30 (!) Jahre in Verbindung mit dem bereits zum 20. Male ausgetragenen Internationalen Senioren-Meeting. Diese vortreffliche Startgelegenheit nutzten auch etliche Gäste. Vornehmlich aus den Anrainerstaaten Italien, Frankreich, Österreich und Deutschland. Aber erweisen wir der Etikette gemäß den Gastgebern unsere verdiente Ehrerbietung. Stellvertretend sei der in der Bundesrepublik für die LG Radolfzell startende Hansruedi Stäheli (*1950/M70) vom LC Frauenfeld genannt. Der frühere 18-Meter-Kugelstoßer erzielte in seiner Spezialdisziplin gleich im ersten Versuch mit 14,42m nicht nur durch die verklärende rosa-rote Werferbrille betrachtet eine der herausragenden Leistungen dieser eintägigen Titelkämpfe.
Alle Resultate zum Aussuchen nach eigenem Gusto unter dieser Verlinkung.