Gerhard Zachrau steigerte eigene deutsche Jahresbestleistung

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(Mutterstadt/Krefeld, 21. Oktober 2019) Nur die Harten kommen in den Garten. In dem Falle den Sportpark Mutterstadt. Und der Vorzeige-Athlet war dabei kein Jungspund aus der M30, sondern der Siebziger in Lauerstellung Gerhard Zachrau (*26.12.1949; im Bild) vom veranstaltenden RKS Phoenix Mutterstadt. Der knapp noch 69-jährige Pfälzer machte mal eben vorige Woche beim Werfertag seines Klubs einen Wurf-Zehnkampf bestehend aus zwei Wurf-Fünfkämpfen. Gewissermaßen in einem Rutsch in der M65 und 70. Für den Polizei-Hauptkommissar a.D. der ganz normale Wahnsinn. Das verdeutlicht erst recht ein Blick auf die glänzenden Punktzahlen und Einzelleistungen mit den bis auf Diskus verschieden schweren Geräten, auf die es sich im Hauruckverfahren einzustellen galt: M65, 3.815 Punkte (Hammer 41,00m, Kugel 10,23m, Diskus 40,92m, Speer 29,91m, Gewichtwurf 15,82m); M70: 4.365 (45,76m, 11,55m, 41,65m, 32,98m, 17,64m).
Obendrein verbesserte Zachrau die eigene deutsche Jahresbestleistung in der M70 (bisher 4.321) um 34 Zähler. Nun werden wir uns gerade bei ihm davor hüten konstatieren zu wollen, dass es damit für 2019 sein Bewenden hat(te). Schließlich veranstalten die „Phoenixe“ zum 1.Advent am 01.Dezember noch ihren Einladungswettkampf. Dann heißt es bei womöglich winterlichen Bedingungen tatsächlich Nur die Harten kommen in den Garten“.