Ex-Werfer Klaus Liedtke vollendet heute sein 80. Lebensjahr

(Lünen/Krefeld, 05. Januar 2021) Mit Klaus Liedtke (*05.Januar 1941; im Bild) aus Lünen vollendet ein weltweit äußerst erfolgreicher, aber auch mit dem Makel eines positiven Dopingbefundes beim DAMM-Endkampf am 11.September 2004 in Lübeck und einer zweijährigen Speere (2004 – 2006) behafteter ehemaliger Senioren-Werfer heute sein 80.Lebensjahr.
Der Westfale hält bis 1996 zurück aktuell noch fünf Weltrekorde: Kugel M55 (17,50m) und 60 (18,37m), Diskus M55 – 65 (64,58m, 66,36m, 59,75m). Da sich in der Außenwahrnehmung bis auf fünf weitere Jahreszahlen zumindest an seiner sportlichen Vita nichts verändert hat, verweisen wir bei Interesse auf die ausführliche, nachfolgend verlinkte Laudatio aus Anlass seines 75ten.

Besinnliche Gedanken eines fortgeschrittenen Werfers der M75

Kolumne

Moment mal


(Bonn/Krefeld, 27. Dezember 2020)
Da sehen wir einen jugendlichen Athleten, der die Kugel oder den Diskus weit von sich wirft. Sehr weit. Zu weit. Mal ehrlich: Wem von uns älteren Stoßern und Werfern (den Quatsch mit den Gender-Sternchen lassen wir mal weg) ist es dabei nicht schon widerfahren zu sagen oder denken: „Ja, früher habe ich auch…" Oder so ähnlich.
Manchmal kommt mir da der Roman von Oscar Wilde „The Picture of Dorian Gray" in den Sinn, in dem ein junger Mann nicht altern will, auf das Porträt, welches ihn in seiner vollen jugendlichen Schönheit zeigt, mit zunehmenden Jahren eifersüchtig wird und sich wünscht, dass es anstatt seiner altern möge. Die Geschichte endet tragisch und sollte zu denken geben.

Es geht nicht um Neid und Missgunst…

Natürlich gönnen wir dem oben erwähnten jungen Hünen im Ring seine Weite. Aber der gedankliche Reflex auf unsere damaligen Leistungen zeigt, dass seine Weite etwas mit uns macht. Gewiss nicht in Richtung auf Neid, Relativierung oder gar Abwertung. Nein, Altern hat, wenn vieles im Hinblick auf die Anzahl der noch verbleibenden Jahre richtig eingeordnet wird, einen gewichtigen Vorteil. Es kann zu der Einsicht führen, die Wisława Szymborska (1996 Nobelpreis für Literatur) einmal so formuliert hat: „Wer behauptet, der Tod sei allmächtig ist lebender Gegenbeweis davon. Es gibt kein Leben, das nicht wenigstens für einen Augenblick unsterblich wäre. Und der Tod kommt immer um diesen einen Augenblick zu spät."

…eher um einen Rückblick in Gelassenheit

Niemand, auch nicht der Tod oder die sich als Totengräber der Senioren-Leichtathletik verdingenden Koryphäen im DLV, kann uns Werfern also nehmen, worauf wir stolz sein dürfen. In der Spanne von Rückblick und Vorausschau wahrgenommen, hinterlässt der Vergleich nicht ein Gefühl von Verlust, eher lässt er uns gelassen werden. Gleich, wie weit Kugel oder Diskus des jungen Kerls, der davon nichts ahnt, fliegen.
Es sind eben besinnliche Zeiten!

Lang, lang ist's her: Heute vor 31 Jahren fiel die Berliner Mauer

(Berlin/Krefeld, 09. November 2020) Lang, lang ist’s her! Heute vor 31 Jahren fiel die Berliner Mauer. Die friedliche Revolution von Hundertausenden ehemaligen DDR-Bürgern und – obwohl sich in der Hinsicht die Geister scheiden –  eine Fehlinterpretation zu neuen, erleichterten Reisevorschriften ebneten den Weg. Jenes geschichtsträchtige Missverständnis ist vermeintlich DDR-Politbüromitglied Günter Schabowski zu verdanken, dem während der Live-Übertragung im DDR-Fernsehen ein Zettel gereicht wurde, den er auf die Schnelle wohl in den falschen Hals bekam. Ein paar andere Dinge spielten allerdings auch noch eine Rolle.
Sei's drum: Kaum ein Jahr später erfolgte die Wiedervereinigung von Ost und West. Es wurde zusammengeführt, was schließlich erst durch den 2.Weltkrieg auseinanderdividiert worden ist. Nicht allen zum Gefallen hüben wie drüben. Ein bisschen Verschnitt ist halt immer und überall.

Nicht mal eine Notiz in der Rubrik Kalenderblatt wert

Nun gut, kein rundes Jubiläum und inzwischen Alltag. Aber den meisten Print- und Onlinemedien war es nicht mal eine Notiz in der Rubrik Kalenderblatt mit „Heute vor …“ wert. Das alles beherrschende Thema ist derzeit, sogar Corona überlagernd, dass der störrische, renitente und beratungsresistente abgewählte US-Präsident Donald Trump partout seine Niederlage nicht eingestehen will. Er schmollt, fährt jeden Tag mit einem Riesentross von Personenschützern zum Golfplatz und schwingt den Schläger, tobt sich mit irgendwelchem Unfug allenfalls auf seiner rhetorischen Lieblingsspielwiese „Twitter“ aus. Dabei hat er bis zur Vereidigung  seines Nachfolgers „Joe“ Biden am 20.Januar 2021 noch die Amtsgeschäfte wahrzunehmen. Er sollte wegen Arbeitsverweigerung von der Gehaltsliste gestrichen und aus dem Weißen Haus gejagt werden, der 2,5-fache Milliardär.

Manche Senioren-DM wäre ohne die „neuen“ Bundesländer ausgefallen

Selbstverständlich ist es müßig, zu diesem „krummen“ Jubeltag Geschichtsbewältigung zu betreiben, die eh bei Historikern besser aufgehoben ist. Doch erinnern sollte man schon daran. Denn gerade in der Senioren-Leichtathletik wäre ohne die längst nicht mehr neuen Bundesländer so manche deutsche Meisterschaft ausgefallen. Zuletzt die Hallen- und Winterwurf-DM 2020, bei der Erfurt einmal mehr die Feuerwehr gab.
Und nicht allein dafür ein schlichtes „Dankeschön“ von LAMPIS, der einzig wahren und hartnäckigen öffentlichen Interessenvertretung der Ü30-Generation!

Laufender "Götterbote" Hermes manövriert sich selbst in eine Sackgasse

Glosse

Neben der Spur

(Jülich/Krefeld, 20. November 2020)
 Gemeinhin sollte niemand wichtiger genommen werden, als er ist. Doch das ist dermaßen dumm-dreist, dass wir es unseren getreuen Stammbesuchern nicht vorenthalten wollen. Beim ehemaligen DLV-Senioren(ver)sprecher und verkappten Verbandssprachrohr Alfred Hermes (im Bild) aus der einstigen Reaktorgemeinde Jülich im Rheinland nährt sich der heiße Verdacht, dass er ein paar Strahlen zu viel abbekommen haben könnte. Der Mittelstreckler hat sich gehörig verlaufen und auf seiner Schön-Wetter- und Langweiler-Netzseite (siehe Link), auf der er eine nicht vorhandene heile Leichtathletik-Welt abzubilden versucht, schnurstracks in eine Sackgasse oder Zwickmühle manövriert. Notgedrungen! Uns soll’s indes recht sein.

Eitelkeit und Selbstinszenierung auf die eigenen Füße gefallen

Denn seinen von ihm höchst unzureichend, nicht umfassend informierten Lesern, auch die als so genannter Media Manager der European Masters Athletics (EMA), hat er geflissentlich unterschlagen, dass es bei den zweigeteilten Senioren-Europameisterschaften auf Madeira im Straßen-, Berglauf und Gehen mit dem völlig überflüssigen Premieren- Anhängsel Trail (insgesamt lediglich 32 Teilnehmer/innen) zuhauf Verletzungen der AHA-Regeln (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske) gegeben hat. Die von uns absolut zweifelsfrei in Schriftform und vor allem unbestechlichen Bildern dokumentiert worden sind. Dabei haben wir ihn selber dank seiner gütigen Mithilfe als Ignoranten und Maskenverweigerer entlarvt, indem wir das Foto verlinkt haben, auf dem er auf seinem ureigenen „Mitteilungsblatt“ (auch so’n Quatsch bei einem digitalen Medium) am Ort der Handlung in freier Wildbahn oben ohne posiert. Eitelkeit und Selbstinszenierung kann einem mitunter auch auf die Füße fallen.

Mit sybillinischer Verklausulierung Schwarzen Peter loszuwerden versucht  

Wiederholen wir es ein letztes Mal: Auf dem zu Portugal gehörenden Eiland gilt ohne jedes Wenn und Aber ab 01.August 2020 im Freien die Maskenpflicht. Peng und aus die Maus! Darauf wurde auf der Veranstalterseite unübersehbar in roter Schrift und dicken Lettern in einer „Important information“ (Wichtigen Information) ausdrücklich hingewiesen und unisono vom DLV an die deutschen Starter/innen. Einfaltspinsel Hermes versucht jedoch im genannten Beitrag mit einem plumpen Ablenkungsmanöver den Schwarzen Peter loszuwerden. Da heißt es sybillinisch mit eingeschobener nachträglichen Präzisierung: „
Zweifel am verantwortungsvollen Ablauf* und diffamierende Stimmen hörte man ausschließlich von daheim* Zurückgebliebenen." Immerhin hat er den Bumerang Minderbemittelten vermieden.

Hochmut kommt vor dem Fall

Doch wer, bitteschön, soll das sein? Wenn er nur ein bisschen Chuzpe und Rückgrat haben würde, nicht so ein elender Feigling wäre, hätte er Ross und Reiter genannt, wie wir es auch unverblümt oder bisweilen ein wenig geschönt, aber dennoch unmissverständlich, zu tun pflegen (siehe dieses Beispiel). LAMPIS kann er jedenfalls mit allen in dieselbe Kerbe schlagendem Gastautor Knut Reimann, dem aktuellen DLV-Seniorensprecher, seinem Nachfolger Heiko Wendorf, und mir nicht gemeint haben: Erstens haben wir uns ausnahmslos stringent an unumstößliche Fakten gehalten und zweitens hat Hermes gegenüber mir bekannten Dritten mehrfach schlankweg behauptet, er würde meine Internet-Spielwiese – sinngemäß – meiden wie der Teufel das Weihwasser. Drum merke: Hochmut kommt vor dem Fall!

Angeblich liest er LAMPIS nicht, weiß aber stets über alles Bescheid

Gleichwohl ist der Gott begnadete, vom Himmel gefallene
Götterbote" stets bestens im Bilde. Was nicht nur hieraus, sondern auch daraus hervorgeht, dass er oftmals Tage später zumindest thematisch hemmungslos bei uns abkupfert. Das ist freilich kein geistiger Diebstahl, da wir weder Geheimnisse verbreiten, noch mit der Erstverwertung Exklusivrechte an den Inhalten erworben haben. Ein Armutszeugnis ist es allemal und unterscheidet den Hobby-Schreiberling vom ehedem kugelstoßenden, berufsständisch organisierten Sportjournalisten mit über 50jähriger Erfahrung als Reporter bei Print, Online, Funk, Fernsehen und Co-Autoren mehrerer Fachbücher über die schnellste Mannschaftssportart der Welt (Eishockey). Basta!

Heute ist Weltspartag: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!

(Krefeld und die weite Welt, 30. Oktober 2020) Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert. Abgewandelter neuzeitlicher alter Spruch aus Volkes Mund mit Pfennig und Mark. Oder: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not! Aus gegebenem Anlass. Denn heute ist Weltspartag, der 1924 in Mailand aus der Taufe gehoben worden ist. Aber wie legt unsereins heutzutage bei von einigen Banken und Sparkassen bereits verhängten Negativzinsen auf Sparguthaben sein sauer verdientes Geld oder das was von der in Jahrzehnten buchstäblich erarbeiten Rente/Pension noch übrigbleibt einigermaßen gewinnbringend an? Keine Bange, ich mache jetzt in Geschäftsführung ohne Auftrag nicht den Finanzberater. Das überlasse ich den gut bezahlten Köpfen, die sich tagtäglich dieselben mit dieser Materie von vielen Unbekannten zerbrechen. Allerdings: Wer hat, der sollte Überhänge nicht auf die hohe Kante legen oder im Sparstrumpf unter der Matratze bunkern. Das erlaubt zwar in finanziellen Schieflagen den schnellen Zugriff, bringt jedoch mittel- bis langfristig gesehen keinerlei Rendite.

Dicken Erträge gehören der Vergangenheit an

Experten raten zunächst einmal getreu der Devise „Das letzte Hemd hat keine Taschen“ an den vielen Segnungen des prallen Lebens teilzunehmen. Das ist freilich in besch… Zeiten wie diesen der sich geradezu explosionsartig noch weiter ausbreitenden Corona-Katastrophe ein allzu frommer Ratschlag. Alsbald, ab 02.November, werden erst mal Restaurants, Kneipen, Theater, Opern, Kinos, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Sportstätten und so weiter (Bordelle wollte ich in den Zusammenhang nicht nennen, ist nun doch raus) für vier Wochen geschlossen, touristische Übernachtungen werden untersagt. Wohin also mit den zur Verfügung stehenden baren Mitteln? Ganz zu schweigen von den fehlenden sozialen Kontakten und der emotionalen Verarmung!
Halt, das soll ja kein Beitrag zur neuen Geißel der Menschheit werden, die uns alle mal wieder in – leider notwendige – Geiselhaft nimmt, so lange bei Verbohrten und Ignoranten nicht der Groschen fällt. Und sei es pfennigweise. Für die sich aus den genannten Gründen zwangsläufig ergebenden weiteren Zugewinne einfach den Anlageberater des eigenen Vertrauens befragen. Es gibt schon noch ein paar Möglichkeiten, Gelder gewinnbringend anzulegen. Die ganz dicken Erträge gehören indes ebenso der Vergangenheit an wie Habenzinsen auf Sparguthaben.