"Norddeutsche" waren ausrichtendem NLV keine Zeile wert

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(Celle/Hannover/Krefeld, 21. Juni 2014) Wer fühlt sich eigentlich für was zuständig, wenn es für eine übergeordnete Senioren-Meisterschaft, in dem Falle die „Norddeutschen“ am 14./15. Juni in Celle, keinen eigenen Verband gibt? Liefern wir die Antwort gleich mit: Offenbar niemand! Dennoch sollte die Sprachregelung relativ simpel sein: der ausrichtende Landesverband, hier der NLV mit Sitz in Hannover. Auf seiner Netzseite waren ihm die von 513 Senioren/innen bei rund 1.000 Starts sehr gut frequentierten zweitägigen Titelkämpfe keine Zeile wert. Stattdessen kann der bass erstaunte Betrachter unter dem 20. Juni als Aufmacher der Startseite in einem "Riesenschinken" lesen, dass die Jugend von Bad Harzburg bei der Sommerlaufserie ihren Heimvorteil genutzt habe. Toll. Es sei ihnen von Herzen gegönnt. Beides. Der Erfolg und die arg überzogene veröffentlichte Wahrnehmung. Aber die „ewigen Talente“, die ihre zweithöchste nationale Meisterschaft austrugen, völlig unter den Tisch zu kehren, ist ganz schlechter Stil. Verständlich, dass sich einige Betroffene darüber beklagt haben. Zunächst ohne eine Reaktion zu erhalten beim eigenen, letztlich ausrichtenden Niedersächsischen Landesverband (NLV), dann bei uns als Robin Hood der allzu häufig gering geschätzten Ü-30-Generation.
Jedenfalls haben wir uns gekümmert. Manchmal hilft es ja, wie viele Beispiele gelehrt haben und auf „Zuruf“ von uns dann doch noch reagiert worden ist. Das hindert uns freilich nicht daran, so oder so die virtuelle Schlafmütze zu verleihen. Auf das nebenstehende Bild dazu muss sicherlich nicht extra verwiesen werden.