Seniorensprecher Alfred Hermes reagierte auf den "Zuruf"

(Darmstadt/Jülich/Krefeld, 24. Juli 2014) Wenigstens auf „Zuruf“ reagiert er. Und das sogar relativ schnell. In unserer Kolumne das Wort am Sonntag vom 20. Juli haben wir beklagt, dass Seniorensprecher, Athletensprecher und Aktivenvertreter Alfred Hermes (*1946; im Bild) aus Jülich die versprochene Transparenz seiner Aufgabenwahrnehmung bislang (er war kürzlich zwei Jahre im Amt und wurde als einziger männlicher Kandidat „wieder gewählt“) schuldig geblieben war. Nunmehr reagierte er, wurde gestern in der Senioren-Spielecke und unter Szene (doppelt genäht hält bekanntlich besser) auf der Verbandsnetzseite ein gleich lautender Beitrag mit dem Arbeitstitel „Entwicklungen im Seniorensport – Sicht der Athletensprecher“ von ihm veröffentlicht. Dat is prima! Speziell wir sind eingedenk unserer erfolgreichen Erinnerung restlos begeistert. Aber sicherlich auch alle anderen die es gelesen haben und noch lesen werden. Ob von den Inhalten, sei einmal dahin gestellt. Beispielsweise fehlt uns der Punkt „Bearbeitung ganz konkreter Anliegen und Beschwerden der Aktiven“. Ach, halt, die wurden von seiner ehemaligen Kollegin ja salopp unter den Tisch gekehrt und an ihn wurden womöglich keine heran getragen. Freilich schwer vorstellbar. Es sei nur an die falschen Bahneinteilungen bei der letzten Hallen-WM in Budapest (Ungarn) erinnert. Das wurde zwar bei uns nicht breit getreten, ändert aber nichts an der Tatsache. Und wo bleibt der Kampf, den über 400.000 Senioren/innen im DLV entsprechend ihrer Majorität an Mitgliedern Sitz, Stimme und Einfluss im Verbandsrat zu verschaffen. Es ist ein absolutes Unding, hat mit Demokratie und verbrieften Grundrechten herzlich wenig zu tun, dass (unbeteiligte) Dritte über die Belange der Ü-30-Fraktion entscheiden.