"Kugel-Jupp" hatte ein Ford-Klassentreffen der ganz besonderen Art

(Köln/Krefeld, 04. November 2014) Wenn man(n) schon kein Glück hat, kommt bisweilen noch Pech hinzu. Der in Köln-Zündorf wohnhafte Hans Josef „Kugel-Jupp“ Weitz (im Bild) vom Pulheimer SC kann ein garstig Lied davon singen. Bereits sein Training auf dem Gelände der einstigen Sportfördergruppe der Bundeswehr im für ihn nahe gelegenen Porz-Wahn verlief sehr durchwachsen, mehr so in Richtung „Griff ins Klo“. Und da ein Unglück selten allein zu kommen pflegt, hatte der 68-Jährige auf der kurzen Rückfahrt mit seinem Ford C-Max zu den heimischen Futtertrögen von Ehefrau Karola nicht gerade eine Begegnung der dritten, jedoch der besonderen Art. Das bereitstehende Mittagessen sollte darüber kalt werden. An nichts Böses denkend, außer vielleicht den noch im Kopf herumschwirrenden unterbelichteten Trainingsweiten, wurde sein Fahrzeug bei innerorts üblichem Tempo 50 km/h wie ein Blitz aus heiterem Himmel auf der Beifahrerseite gerammt. Für „Hajo“ verdeckt durch einen Kastenwagen des Typs Mercedes Sprinter rechts aus einer Ein-/Ausfahrt kommend, hatte ein Ford Fiesta mit einer Frau am Steuer in einer Art Klassentreffen des Kölner Automobilbauers seinen fahrbaren Untersatz und ihn selber auf „die Hörner“ genommen. Die Überraschung war auf beiden Seiten groß, der entstandene Sachschaden in die mehrere tausend Euro gehend ebenfalls. Das Fahrzeug von Weitz war zwischen Vorder- und Hinterrad an der kompletten rechten Seite aufgeschlitzt und eingedrückt, der seinen Namen keine Ehre machende Fiesta hatte im Motorraum ungebetenen Besuch von der Karosserie der total eingedrückten Frontpartie bekommen. Die gute Nachricht: Fahrer und Fahrerin blieben vollkommen unversehrt. Einmal von dem gehörigen Schrecken in der Mittagsstunde und dem nicht auf dem Programm stehenden beträchtlichen Adrenalin-Ausstoß bis kurz vor dem Adernplatzer abgesehen. Die Schuldfrage stellte sich nicht, die Dame war einsichtig und reumütig. Dennoch ist in derartigen Fällen Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Die bemühten Freunde und Helfer, auch Polizei genannt, teilten die Sichtweise der beteiligten Parteien und verhängten an die Lenkerin des kleinen C-Max-Bruders ein Verwarnungsgeld in Höhe von 35 Euro. Den großen Rest muss ihre Versicherung übernehmen.
Dass Hans Josef anschließend an dem arg verspäteten, dazu „verprötschten“ (rheinischer Ausdruck für zu lange auf dem Herd vor sich hin köchelnd) und aufgewärmten Mittagessen keine wirklichen Gaumenfreuden mehr zu entwickeln vermochte, bedarf vermutlich keiner besonderen Erwähnung. Nun ist es jedoch raus.

Anmerkung der Redaktion: Dies ist ein typischer Beitrag mit Klatsch und Tratsch für das Fenster „Flurfunk“. Nur müssen wir es erst einmal wissen, um berichten zu können. Deshalb sei unser Appell wiederholt: Immer munter raus mit derartigen Informationen.