Stendal springt als neue Heimat des Senioren-Mehrkampfs ein

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(Stendal, 31. Mai 2015)Diskussion- und Informationsbedarf beim "Stendaler Hanse-Cup". Bei einer Expertenrunde anlässlich der dritten Auflage dieses Mehrkampf-Meetings, gewissermaßen dem Götzis für Senioren/Innen, trafen sich gestern Abend Athleten/innen, Trainer, Betreuer und Kampfrichter zu einer von Organisationschef Siegfried „Siggi“ Wille, EVAA/EMA-Ehrenpräsident Dieter Massin (Ahlen) und LVP-Vizepräsident Dieter Tisch (Ludwigshafen) geleiteten Podiusmdiskussion. Dabei ging es sowohl um die Zukunft dieser Veranstaltung als auch über die des Senioren-Mehrkampfs überhaupt. "Die Zukunft unseres Hanse-Cups ist gesichert", verkündete Siggi Wille nicht ohne Stolz, nachdem der Hauptsponsor, die Kreissparkasse Stendal, die Zusammenarbeit mit dem ausrichtenden Stendaler LV  im Rahmen des Empfangs beim Oberbürgermeister und Schirmherrn Klaus Schotz verlängert hatte. "Es geht uns auch um die Zukunft des Mehrkampfs in Deutschland", so Dieter Tisch. Der 67-jährige Pfälzer hat, sollte die DM im Senioren-Mehrkampf vom DLV gestrichen werden, einen Plan in der Schublade, um den Fünfkampf (Männer wie Frauen) in Stendal zu integrieren. "Wir sind bereit", so unisono die Stendaler. Sehr zur Freude von Dieter Massin, der während seiner Amtszeit beim DLV 1995 die DM Mehrkampf für die Senioren/innen eingeführt hatte.
Resümee der "Stendaler Runde": die Hansestadt in Sachsen-Anhalt wird zur neuen Heimat des Senioren-Mehrkampfs. Und dahinter stehen Fachleute, die sich mit Herzblut und großem Engagement für die Leichtathletik der Ü-30-Generation einsetzen.