Aufgepasst und mitgemacht: SENGIDA-Unterschriftenaktion bei DM

(Erfurt/Krefeld, 27. Februar 2015) Ehe noch die Unterschriften-Aktion in Sachen SENGIDA (= Senioren/innen gegen die Internationalisierung der AK-Trikots) aus unserer Glosse vom 25.Februar "Deutschland darf nicht abgeschafft werden" unter gegangen sein sollte, weisen wir hier und jetzt noch einmal ausdrücklich darauf hin. Anlässlich der Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften an diesem Wochenende in Erfurt liegen im Foyer der Steigerwald-Arena Listen pro DEUTSCHLAND und contra GERMANY aus. Alle diesbezüglichen Argumente sind ausgetauscht, nun müssen Worten Taten via Willenserklärung folgen. Ansprechpartner vor Ort sind Hans Josef Weitz vom Pulheimer SC und Torsten Lange von der LG Kreis Ahrweiler. Noch in der Hinterhand haben wir den Papst, Ronald mit Vornamen, und Geher des SV Einheit Worbis. Leider kann ich selber nicht in Erfurt sein, da mir meine persönliche Regierungschefin den Wanderpokal, der da Erkältungsinfekt heißt, im fliegenden Wechsel weiter gereicht hat.
Falls überhaupt nötig, ist dringend davon abzuraten, sich an der verstrahlten Altkleidersammlung des als „Rotkäppchen“ verkleideten, verbandskonformen Senioren(ver)sprechers „Alf“ Hermes aus Jülich zu beteiligen. Allenfalls bei einem Tausch von Germany auf Deutschland. Vordergründig gilt es, sich vom DLV nicht in einem Akt der kulturellen Selbstverleugnung bei EM-/WM-Starts in ein Trikot mit der Aufschrift GERMANY zwingen zu lassen. Denn darauf läuft die Chose nämlich schlussendlich hinaus. Nach Regel 143.1 der Internationalen Wettkampfbestimmungen (IWR) kann ein nationaler Verband, mithin auch der DLV, nur ein Trikot und nicht zwei aus verschiedenen Kollektionen, obendrein mit unterschiedlichen Bezeichnungen für dasselbe Land, an die EMA/WMA melden. Das nur noch einmal zur Verdeutlichung ganz gezielt aus der Glosse wiederholt oder neu für jene, die sie nicht gelesen haben. Ließe sich aber leicht und schmerzlos nachholen.