Landesverband Thüringen ist zunächst wieder handlungsfähig

(Erfurt/Krefeld, 09. August 2014) Bezug nehmend auf einen ausführlichen Artikel in der Online-Ausgabe der Thüringischen Landeszeitung hatten wir vor zwei Tagen berichtet, dass beim Thüringer Leichtathletik-Verband (TLV) schon vor Weihnachten der Baum brennen würde. Es kann insofern leise Entwarnung gegeben werden, als der Brand zunächst einmal gelöscht wurde. Schwelen wird er weiterhin. Auf einer angeblich turnusmäßigen Präsidiumssitzung sind Heinz-Wolfgang Lahmann als Präsident und Sandro Kubitza als Vizepräsident bestellt worden. Alle geplanten Sofortmaßnahmen zur Bewältigung der mannigfaltigen Probleme sind einer knappen, eher kargen Meldung auf der Netzseite des TLV zu entnehmen.

Über die ARD-Mediathek ist der Beitrag "Fit und flott mit Falten" zu sehen

(Köln/Krefeld, 08. August 2014)  Noch einmal, aber zugleich letztmals ein Nachdreher zum (vorerst?) aufgeschobenen Beitrag „Fit und flott mit Falten“ des WDR-Fernsehens (siehe gestrigen Kommentar). Herbert E. Müller (*1929) vom TSV Bayer Dormagen, männlicher Hauptdarsteller der ins Bild gesetzten drei Senioren/innen, ist als Mittel- und Langstreckler nicht nur sehr flott auf den Beinen, sondern hat auch ordentlich was zwischen den Ohren. Obwohl aufgrund seines Alters zwangsläufig Seiteneinsteiger bei den modernen elektronischen Medien, kennt er sich auf diesem Terrain bestens aus, ist ein unermüdlicher und obendrein findiger Netzwerker. Dass der genannte Beitrag auch aus der WDR-Mediathek verschwand, ließ ihn nicht ruhen. Und siehe da: es gibt ihn doch, muss also nicht bis zum etwaigen späteren Sendetermin am Sankt Nimmerleinstag gewartet werden. Unter diesem Link öffnet sich das Objekt der Begierde.

Beim Thüringer LV brennt schon weit vor Weihnachten der Baum

(Erfurt/Zella-Mehlis/Zittau/Krefeld, 07. August 2014)  Erst vor wenigen Tagen haben wir in dieser Rubrik berichtet, dass nach dem Rahmenterminplan 2015 die Karawane zu drei deutschen Einzelmeisterschaften der Senioren ostwärts ziehen wird. Das Unternehmen scheint zumindest in zwei Fällen stark gefährdet, täte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) als Schirmherr der nationalen Titelkämpfe demzufolge gut daran, sich vorsorglich und frühzeitig nach geeigneten Alternativen umzuschauen. Die Polizei, unser Freund und Helfer, würde von "Gefahr im Verzuge" sprechen. Denn beim Thüringer Leichathletik-Verband (TLV), der federführend am 28.Februar/01. März 2015 wieder einmal die Hallenmeisterschaften (bereits in diesem Jahre plus Freiluft) in Erfurt und die Wurf-Fünfkampf-Meisterschaften im September 2015 in Zella-Mehlis durchführen will (wollte), brennt schon mehr als vier Monate vor Weihnachten der Baum, soll gar die Insolvenz drohen. Dies ist einem sehr detaillierten, umfangreichen Beitrag der Online-Ausgabe der Thüringischen Landeszeitung zu entnehmen. Insofern verzichten wir auf weitere Einzelheiten und verweisen bei Interesse auf den verlinkten Artikel.
Unberührt davon bleiben logischerweise die Stadionmeisterschaften vom 10. bis 12. Juli 2015 in Zittau, die auf dem Hoheitsgebiet des Landesverbandes Sachsen stattfinden sollen.

Beitrag "Fit und flott mit Falten" vom WDR-Fernsehen aufgeschoben

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Köln/Krefeld, 07. August 2014)  
Bekanntlich fängt der frühe Vogel den Wurm. Wer also vor dem ursprünglich beabsichtigen Sendetermin gestern Abend (18.05 Uhr) im WDR-Fernsehen den Beitrag „Fit und flott mit Falten“ über die Verlinkung am 04. August bei uns oder anderswo angeschaut hat, der traf die richtige Entscheidung. Aus „aktuellem Anlass“ sah sich die Kölner Anstalt der ARD-Kette gezwungen, die vorgefertigte, sehr aufwändige und mithin kostspielige 14-minütige Reportage über die Senioren-Leichtathleten Herbert E. Müller (M 85) vom TSV Bayer Dormagen, Brita Kiesheyer (W 75) und Christa Winkelmann (W 80) vom CSV Marathon Krefeld mit noch unbekanntem Termin zu verschieben und deshalb auch aus der Mediathek zu nehmen. Nun vollführen alle einen Salto rückwärts, wir hiermit inbegriffen, die darauf hingewiesen und sämtliche Völkerstämme aus der großen Leichtathletik-Familie fortgeschrittenen Alters neugierig gemacht hatten. Das ist Künstlerpech und kann in dieser Branche nun einmal leider passieren, dürfen wir unsere Tastaturfinger getrost in Unschuld waschen. Bleibt zu hoffen, dass aufgeschoben nicht gleich aufgehoben bedeutet. 
Immerhin blieb dem DLV (vorerst) die Peinlichkeit erspart, dass er mit seiner Ankündigung vom 04.August in der Überschrift „WDR zeigt Senioren-Beitrag zur DM in Erfurt“ gründlich daneben lag. Das ist das Ergebnis, wenn das „Erdmännchen“ (Autor war Jörg Erdmann) mit hausierendem Halbwissen schnell noch eine Mogelpackung an den Mann und die Frau zu bringen versucht. Vielmehr handelte es sich um eine Reportage-Reihe, die Einblicke in den Alltag von Menschen in NRW geben soll. Dabei wurden mehr beiläufig ein paar Schnipsel während der DM gezeigt. Das war's. Basta!
Ein Kamera- und Redakteursteam des MDR wurde dagegen bei den Titelkämpfen Mitte Juli in Erfurt nicht gesichtet. Der DLV hatte sich vermutlich im vorauseilenden Gehorsam getreu dem Motto „ohnehin sinn- und hoffnungslos“ nicht einmal darum bemüht. Und das bei einer Veranstaltung mit über 1.200 Teilnehmern einer offiziellen Meisterschaft. Schade und eine Chance vertan. Denn was im Osten der Republik beim MDR gleichwohl so alles möglich ist, bewies LSW-Spezialsport. Die konnten die (Un-)Verantwortlichen mit ihrer Europameisterschaft von eigenen Gnaden in 17 teilweise exotischen Wurf-Disziplinen in Halberstadt im nördlichen Harzvorland für einen zeitlich recht aktuellen Beitrag im MDR-Fernsehen unter „Sachsen-Anhalt Heute“ am 03. August, 19 Uhr, mit dem beziehungsreichen Titel „Weit werfen und laut schreien“ erwärmen.
Das war LSW, die keinem nationalen Verband unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und keiner adäquaten internationalen Organisation angehören, schon vor zwei Jahren bei diesen so genannten Titelkämpfen in Jüterbog (Brandenburg) gelungen. Es sei ihnen von Herzen gegönnt. Aber mit Verlaub und bei genauer Betrachtung, ergo von der MDR-Redaktion miserabel recherchiert, ist es ein absolutes Unding, dass ihnen mit solch einer vogelwilden Kirmes-Nummer Sendezeit bei einer öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt eingeräumt wird.
Genau so gut (schlecht) könnte ich mit dem Bäckermeister meines Vertrauens Namens Sommer eine Europameisterschaft im Brötchen backen organisieren. Das hätte ungefähr den gleichen sittlichen Nährwert. Allerdings haben wir beide, mein Teigwarenspezialist und ich, den Standort-Nachteil im Verbreitungsgebiet des WDR ansässig zu sein. Den werden wir für solch einen Nonsens kaum begeistern können.

DLV schweigt sich bislang über den Senioren-Vergleichskampf noch aus

(Trier/Darmstadt/Krefeld, 06. August 2014)  Statt die offizielle Schiene, die Senioren-Spielecke des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Darmstadt zu bedienen, sickert hier und da mal etwas auf dem Obergefreiten-Dienstweg durch. So berichtete die Netzseite des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein (LVN), dass LVN-Athleten vom DLV  zum Senioren-Ländervergleichkampf Deutschland – Frankreich – Belgien der Klassen M/W 40 und M/W 50 am 20. September in Trier eingeladen worden sind. Dat is prima, wie der Rheinländer zu sagen pflegt. Nur hätte auch das große Ganze interessiert. Oder müssen jetzt alle weiteren 19 Landesverbände auf derartige Meldungen abgeklopft und zu seinem Gesamtkunstwerk zusammen gefügt werden, Frau Jungmann (sie ist die Bundesausschuss-Vorsitzende Senioren)? Für unsere Klientel insofern von Belang, da diesmal Kugelstoßen und Speerwurf auf dem Programm stehen.
Wann begreift der DLV endlich, dass derlei Informationen eine Bringschuld sind und es genau genommen peinlich ist, dass sie anderswo, wenn auch nur teilweise, vorher verbreitet werden. Ganz „nebenbei bemerkt" ist die Verbandsnetzseite auch Arbeitsunterlage für viele lokale Sportredaktionen landauf, landab. Denn nach einem uralten journalistischen Grundsatz sind Namen „Nachrichten“. Dem würden wir gerne nachkommen. Doch vom LVN wurde keine/r für Stoß und Wurf fest nominiert. Ursula Thirtey (LG Mönchengladbach) ist Ersatz für den Speewurf der W50, hat ihren vorgesehenen Einsatz im Hochsprung. Mehr zufällig erfuhren wir von unserem VIP-Mitglied Alwin J. Wagner aus Melsungen, dass aufgrund von Absagen der DM-Vierte Uwe Krah (MT 1861 Melsungen) im Kugelstoßen der M50 in den Ring gehen wird. Irgendwann später vielleicht von Verbandsgnaden noch mehr Details aus unserem hauptsächlichen Bereich.
Siehe dazu auch den heute Abend um 20 Uhr eingestellten Beitrag im Fenster "Flurfunk".