DLV bestätigte offiziell den Termin für die Senioren-DM 2021

(Darmstadt//Krefeld, 12. Juni 2021) Schön zu sehen, dass unser von bestens informierten Szenekennern bundesweit gespeister „Flurfunk“ präzise und störungsfrei funktioniert. Aber es bedarf mitunter eben noch der offiziellen faktischen Bestätigung von wem auch immer. Diesmal kam sie prompt noch am selben Tag nach unserer abschließenden gestrigen Veröffentlichung mit der Etikettierung „fix terminiert“.
Dabei schafften es die Talente von gestern und vorgestern sogar über die Senioren-Spielecke der Verbandsnetzseite hinaus. DLV-Mediendirektor Peter Schmitt höchstpersönlich verkündete die für unsere frühmorgendlichen Leser bereits bekannte Nachricht mit dem üblichen staatstragenden Brimborium in der „News-Spalte“, dass die Deutschen Senioren-Meisterschaften im Jahr zwei von Corona vom 10. bis 12.September 2021 in Baunatal ausgetragen werden. Die konkreten Durchführungsbestimmungen und die Ausschreibung würden zeitnah erarbeitet. Wann sie auch sichtbar sein und das Disziplinen zur Minimierung der Teilnehmerfelder gestrichen werden, hat der Mann mit dem verpflichtenden Kürzel PS charmant verschwiegen. Im Terminkalender unter „Deutsche Meisterschaften 2021“ wurden die Titelkämpfe ebenfalls noch nicht aufgenommen (nicht jede/r liest die News-Spalte).
So viel zum Terminus „zeitnah“ und dem fehlenden Delegierfinger, damit  die linke Hand auch weiß, was die rechte getan hat.

LAMPIS-Info stach: Ort und Termin für Senioren-DM 2021 nunmehr fix

(Baunatal/Darmstadt/Rehlingen/Krefeld, 11. Juni 2021) Eigentlich sollte die „frohe Kunde“ für die ewigen Talente der nächsthöheren Altersklasse gestern irgendwo unter „Gehacktes“ auf der Netzseite des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) mit Sitz in Darmstadt veröffentlicht werden. Eigentlich. Aber eine zeitnahe kommunikative Informationspolitik ist bekanntlich nun mal nicht sein Ding. Erschwerend kommt hinzu, dass nach der Strukturreform und Neu(des)orientierung mit drei angestellten geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern die organisatorischen Abläufe des hohen Hauses mit über 50 hauptamtlichen Kräften noch eine Großbaustelle darstellen und Olympia mit den (bei realistischer Betrachtung) paar zu Nominierenden alle Kräfte bündelt.
Also springen wir als in Geschäftsführung ohne Auftrag ausgelagertes Infozentrum des DLV einmal mehr in die Bresche. Was in unserem Beitrag „Schauplatz und Termin für Senioren-DM sollen bereits feststehen“ vom 07.Juni mit „aller Voraussicht nach“ noch mit einem Fragezeichen versehen war, kann nunmehr in den Stand „fix“ erhoben werden: Die Deutschen Senioren-Meisterschaften vom 10. bis 12.September 2021 im Parkstadion in Baunatal (Nordhessen) unweit von Kassel. Dort war als zuletzt größere Senioren-Veranstaltung mit jenseits 500 Aktiven am 22.September 2018 das Finale um die Team-DM (siehe Foto), eingeführt unter dem guten alten Begriff DAMM.

Für Details bleibt DM-Ausschreibung abzuwarten

Offen ist bei der bis 30.Juni 2021 herrschenden pandemischen Bundesnotbremse und der weiteren – hoffentlich günstigen – Entwicklung derzeit noch welche Einschränkungen hinsichtlich Teilnehmerzahl und Wettbewerben (wir berichteten) nötig sein werden. Mangels Wettkämpfen im vorigen Jahr und auch dieser Saison haben die Landesseniorenwarte in der Video-Konferenz am Mittwoch vorgeschlagen für die Normerfüllung auch 2019 einzubeziehen. Für alle Einzelheiten bleibt schlicht die Ausschreibung im DLV-Fenster Deutsche Meisterschaften 2021 abzuwarten. Dazu was mit der Mehrkampf- und Wurf-Fünfkampf-DM 2021 ist, für die sich an zwei verschiedenen Terminen der bestens bewährte TSV Zella-Mehlis in Verbindung mit dem Thüringer Leichtathletik-Verband (DLV) hochoffiziell mit
belastbarer Absichtserklärung" beworben haben (siehe Link).
Noch eine auf das Saarland heruntergebrochene gute Nachricht: Deren Senioren-Meisterschaften werden am 18.Juli 2021 im Bungertstadion in Rehlingen ausgetragen. Was noch nicht feststeht sind Leistungsnormen, Disziplinangebot und Zeitplan sowie die etwaige Zulassung von Gaststartern.

Christof Harting - ein ungekrönter Großmeister der Provokation

Glosse

Neben der Spur

(Braunschweig/Berlin/Krefeld, 09. Juni 2021)
Nicht allein des Reimes wegen verballhornt: Ein Provokateur, der hat’s nicht schwör – anzuecken. Dieses Handwerk beherrscht Olympiasieger Christof Harting vom SCC Berlin mittlerweile besser als den Diskus. Den Beweis lieferte der tomatenblonde Berliner nun schon zum wiederholten Male. Zuletzt mit seiner lustlosen, uninspirierten, jedoch aufreizenden Vorstellung bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften vorigen Sonntag in Braunschweig.
Der zu seiner Zeit legendäre, in zwei „Hall of Fame“ aufgenommene und mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete weltbeste Eishockey-Schiedsrichter Josef „Jupp“ Kompalla (siehe Wikipedia) aus Krefeld sagte dereinst bei seinem noch aktiven Wirken an der Pfeife: „Manche Eishockeyspieler lassen ihr Hirn in der Umkleidekabine.“
Das scheint auch auf Harting den Jüngern zuzutreffen. Diesmal sollte sich der 31-Jährige, dem der DLV immer wieder auf den Leim gegangen ist, endgültig ins Abseits gestellt haben und das Fass zum Überlaufen voll sein.
Wer sich mal wieder so richtig auf- oder abregen möchte, dem sei der große „Abgesang“ im nicht eindimensionalen Fußball-Magazin „Kicker“ mit diesem Link empfohlen. Derweil stellt sich nicht nur für mich die Frage: Für wen oder was macht C.H. aus B. das noch alles? Mehr als Olympiasieger kann er schließlich nicht werden. Und Spaß an der Freud‘, zumindest am Diskuswurf, hat er augenscheinlich auch nicht. Es sei denn, er hätte seine Rolle als latent „böser Junge“ gefunden. Dann nur zu und weiter so! Irgendwann werden ihm jedoch die Veranstalter das Antrittsgeld verwehren. Das Gold und der Ruhm von 2016 in Rio de Janeiro sind eh längst verblasst, absolut matt. 

Der Sportirrtum: Kilos würden allein durch Sporttreiben purzeln

(Köln/Krefeld, 10. Juni 2021) Es kursieren eine Menge Sportirrtümer, die so lange kolportiert und transportiert werden, dass sie irgendwann Mythenstatus erlangen, also für bare Münze genommen werden. Der Sport- und Ernährungswissenschaftler Prof.Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln, früherer Klasse-Sprinter beim einstmals ruhmreichen ASV Köln, nimmt sich derartiger Vorurteile im WDR2-Hörfunk und ARD-Morgenmagazin unter der Rubrik „Sportsch(l)au“ und anderen Publikationsmedien sowie seinem eigenen Internet-Portal an. Mit seiner freundlichen Genehmigung haben wir nahezu über ein Jahrzehnt hinweg in loser Folge bislang 107 Kapitel zu diesem Themenkomplex veröffentlicht. Kein Reservoir ist auf Dauer unerschöpflich, selbst wenn hin und wieder etwas Neues dazukommt. Deshalb werden wir gelegentlich frühere, allgemeinverbindliche und zeitlose Beiträge zur Auffrischung oder aber für im Laufe der Zeit hinzugekommene LAMPIS-Leser wiederbeleben. Das folgende Thema ist aktueller denn je, hat doch Bewegungsmangel und „Frustfressen“ in Zeiten wie diesen die Skala auf der Waage bei unserer eh schon arg übergewichtigen Gesellschaft ansteigen lassen. As 

Weg mit dem Speck auf dem eigenen Körper…

Kalendarisch betrachtet haben wir in exakt elf Tagen (21.Juni) Sommer-Anfang. Aber auch von den aktuell allmählich ansteigenden Temperaturen. Die Badesaison ruft. Wer will sich da schon mit reichlich Speck auf den Rippen präsentieren? Bewegung und Sport sind das beste Mittel, um die lästigen Kilos wieder los zu werden. Jederzeit. Viele Kalorien werden auf diese Weise zusätzlich verbrannt, und dann kann auch Grillen & Chillen mit häufig fettreicher Nahrung dem gut gebauten Körper nichts mehr anhaben. Wenn man sich beim Sporttreiben so richtig verausgabt hat, spricht nichts dagegen, danach auch mal nach Herzenslust zu schlemmen.
Das stimmt leider so nicht ganz! Die Nahrungsaufnahme muss immer im Verhältnis zu den verbrauchten Kalorien gesehen werden und stehen. Entscheidend für die Körpergewichtsabnahme ist und bleibt die Energiebilanz. Das bedeutet: Sport macht zunächst erst einmal nur dann schlank, wenn der Energieverbrauch höher ist als die Energieaufnahme pro Tag durch Nahrung. Wer also mal Heißhunger auf „Fast Food“ verspürt, sollte bedenken, dass beispielsweise ein Hamburger, eine Portion Pommes Frites mit Mayonnaise und 0,4 Liter klebrige Brause zum Runterspülen ruckzuck 1.600 Kilokalorien anhäufen. Die wieder abzutrainieren, bedingt ganz schön viel schweißtreibende Arbeit. Ferner darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Kalorienverbrauch je nach Sportart, Intensität und Dauer des Trainings sehr unterschiedlich ist. Dazu kommt es noch auf die eigene Konstitution und Veranlagung an.

…mit einer Kombination aus Sport und gesunder Ernährung
 
Fazit: Sport allein reicht nicht aus, um abzunehmen. Und wenn nach dem Sport obendrein mehr gegessen wird als sonst üblich, setzt der Körper zusätzlich Fett an. Um erfolgreich abzunehmen, muss schon eine Kombination aus Sport und gesunder, bewusster Ernährung her. Abnehmen ohne Sport hingegen führt meistens zu dem berühmt-berüchtigten Jo-Jo-Effekt.

Noch zwei weitere Senioren-Meisterschaften anno 2021 denkbar

(Zella-Mehlis/Erfurt/Darmstadt/Krefeld, 08. Juni 2021) Mit heuchlerischen Pseudo-Veranstaltungen virtueller Themenabende versucht der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) die von ihm gemeinhin geringschätzig behandelten Talente von gestern und vorgestern bei Laune und deren Füße still zu halten. Sie nennen es „Handlungsfeld“. Das liegt jedoch immer noch, genau wie bei „König Fußball“, auf dem Platz. Glücklicherweise schluckt nicht jeder Senior willfährig die dargebotene Kröte. Der bevorzugt Mittelstrecke und Staffeln laufende Roland Elsner (M75) von der LG Bec in Hessen fasste mal in der ihm eigenen Hartnäckigkeit nach, nahm zunächst Kontakt mit der DLV-Seniorensprecherin Lidia Zentner (im Bild) aus Pforzheim auf. Sie behauptete, dass sich keine Ausrichter finden würden und deshalb im Jahr zwei von Corona nur eine nationale Senioren-Meisterschaft geplant sei (das war weit vor unserem gestrigen Beitrag zur möglichen DM in Baunatal).

„Eiserne Roland“ ließ sich nicht einfach abwimmeln

Damit gab sich der „Eiserne Roland“ jedoch nicht zufrieden, dass ringsherum unterhalb der Ü35 fast das komplette Meisterschaftsprogramm stattfindet, jedoch so gut wie nichts in den Altersklassen angeboten wird. Aufgrund eigener Erfahrungen in jeder Beziehung sehr angetan von den Langstaffel-Titelkämpfen in der Sportarena „Schöne Aussicht“ in Zella-Mehlis (Thüringen) fragte er bei Günter Karl nach, dem sehr engagierten Vorsitzenden des dortigen TSV. Und siehe da, der rührige, allenthalben und allerorten Lob für seine inzwischen mehrfach ausgerichteten Meisterschaften im Mehrkampf und Wurf-Fünfkampf mit Langstaffeln einheimsende Klub hat sich im Zusammenspiel mit dem Thüringer Leichtathletik-Verband (TLV) in der Landeshauptstadt Erfurt hochoffiziell für die Durchführung dieser beiden Titelkämpfe, wohlgemerkt für 2021, beim DLV mit der von ihm stets verlangten bürokratischen „belastbaren“ Absichtserklärung" beworben. Mit ihrer Falschaussage von Elsner via E-Mail konfrontiert, verstummte sinnbildlich die Frau mit dem 50 Kilogramm schweren Nachnamen. Nicht die landsmannschaftlich wahlweise angenommene feine hessische Art der gebürtigen Polin.

Morgen wird über die Bewerbungen beraten und befunden

Gerade deswegen für uns die Steilvorlage, gestern Nachmittag den heißen Draht zum männlichen Seniorensprecher Heiko Wendorf aus Neustädt in Thüringen glühen zu lassen, der nicht nur räumlich ganz nah am Geschehen und der Höhe der Zeit ist. Der umtriebige 50-jährige Wirtschaftsjurist zeigte sich (erwartungsgemäß) wesentlich besser informiert, konnte alles zuvor zur Sache Geschilderte bestätigen. Und darüber hinaus noch, dass morgen eine vom hohen Hause in Darmstadt koordinierte digitale Landesseniorenwarte-Konferenz über die rhetorische Bühne geht, die über die Bewerbung beraten und befinden wird.
Möglicherweise dürfen die Senioren und *innen am Ende gleich über drei diesjährige Meisterschaften in einer späten Saison jubilieren. LAMPIS bleibt selbstverständlich am Drücker. Versprochen!